Playlist August 2008
Und schon die zweiter Liederrunde bei ekkaleo. Immer wieder geniale Tracks!
- Jars Of Clay - “Closer”
Die Comeback-Single von den Jars, herrlich! Nach dem Abschied von Essential das erste richtige Lebenszeichen, wo sie machen dürfen, was sie wollen. “Closer” klingt so, wie eben die Tonkrüge zu ihren besten Zeiten klingen: ein aktzentuierter Popsong mit den gewohnt coolen Hooklines. Sie wissen einfach, wie’s geht, ohne abgedroschen zu klingen. Uneingeschränkt empfehlenswert, wie die ganze gleichnamige EP!
CD: “Closer EP”, 2008 / Web - Jars Of Clay - “Love Song For A Savior 08″
Und die gerade erwähnte EP bringt noch ein Schmankerl mit, nämlich überraschenderweise eine Neuauflage ihrer dritten Single von 1995/96! Hätte ich nicht gedacht, dass es mal so etwas gibt, aber um so schöner. Das reformierte Arrangement passt gut und macht richtig Laune. Und ganz nebenbei merkt man, was das damals schon für eine gute Band und vor allem für ein guter Song war. Mit dem Alter immer besser…!
CD: “Closer EP”, 2008 / Web - Sixpence None The Richer - “Amazing Grace (Give It Back)”
Und schon wieder ein “Oldie” mit neuem-altem Material: ‘Amazing Grace’ ist doch dieses Gospelstück, oder? Nein, ist es nicht, bei Sixpence None The Richer zumindest nicht. Anstatt zu gospeln, rocken sie wieder mal etwas alternativer, wie schon seit den 90ern nicht mehr. Schön, dass Leigh & Matt wieder zusammen musizieren, ich hoffe echt auf mehr solche Nummern.
CD: “My Dear Machine” (EP), 2008 / Web - Lehmann Schwestern - “Solang mein Jesus lebt”
Ein altes Glaubenslied. Bitte jetzt nicht Abwinken vor lauter Klischees. Es war, ist und bleibt ein kraftvolles Zeugnis gelebten Vertrauens auf den Herrn. Es war eines der Lieblingslieder meines Großvaters und ich habe es schon als Kind gerne gehört und gesungen. Was hier die Lehmann-Schwestern zusammen mit Pianist Michael Schlierf abliefern, ist einfach nur ein riesengroßer Schatz! Sie nehmen dem “Liedlein” nichts von seiner Kraft, sondern hauchen ihm im Gegenteil viel neues Leben ein. - Wirklich “ein seliger Gewinn” :-)
CD: “Trésore”, 2007 / Web - Katie Melua - “If The Lights Go Out”
Beim Katie Melua-Konzert in Leipzig 2008 habe ich das Lied neu entdeckt. Vorher gefiel es mir nicht ganz so gut. Doch es rockt ordentlich, insbesondere live! Und es hat diese eigenartige Stimmung: Wir singen ein bisschen von Weltuntergang, aber eigentlich geht’s uns ganz gut. Die Musik und der Gesang bringen diese gekonnt rüber.
CD: “Pictures”, 2007 / Web - Jörg Swoboda & Sir Gusche Band - “Nimm mich, Herr, bei der Hand”
Oh, wie ich dieses Stück liebe! Es ist sozusagen das deutsche Original, dieses alten Spiritual. Der neue Text von Theo Lehmann bleibt jedoch der Melodie und dem Originalthema treu und “fließt” richtig. Diese gesungene Bitte soll auch meine Bitte an den Herrn sein: Er soll mich an die Hand nehmen, immer bei mir sein. Das hat einen Hauch von Ewigkeit. Nur: im authentischen Dixieland-Sound kommt dies noch viel glaubhafter rüber. Besonders klasse finde ich das sanfte, langsame Intro und dann den Übergang zum Gesang. Ein sehr berührendes Stück von einem verblüffenden Album.
CD: “Straßen des Himmels”, 2005 / Web - Katy Bowser - “Little Rosewood Casket”
Katy präsentiert hier ihre Interpretation eines alten Bluegrass-Klassikers. Sie tut es rein akustisch und schnörkellos. Doch gerade so wirkt das Stück, etwas altertümlich, etwas sentimental. Einfach. Klassisch. Gut.
CD: “All Of My Friends” (EP), 2006 / Web - Kate York - “The Right Way”
Bei diesem Stück stutzte ich, denn die Stimme erinnerte mich mal an Sheryl Crow, mal an Amy MacDonald. Handwerklich guter Indiepop moderner Machart. Die zarte, engelhafte Stimme von Kate wirkt fast gar nicht mehr so zart, denn sie liebt es offenbar ebenso rauh.
CD: “sadlylove”, 2006 / Web - Kate York - “Stay With Me”
Eine etwas schwermütige Piano-orientierte Ballade, die genau dadurch auffällt, dass sie etwas gegen den Strom geht. Zum Abspannen und treiben lassen jedoch genau das Richtige.
CD: “sadlylove”, 2006 / Web - Bethany Dillon & Matt Hammitt - “Joy Has Dawned”
Eigentlich enstammt diese Hymne dem Weihnachtsprojekt von Keith Getty. Doch für Bethany Dillon & Matt Hammitt wurde ein Pophit daraus gezimmert. Ich liebe den Beat und das schnellere Tempo gegenüber dem Original - es darf gerockt werden :-). Das Lied funktioniert eben auch so. Und inhaltlich ist es sowieso wunderschön: Die Menschwerdung Jesu (Inkarnation) bleibt Anlass zur Freude, auch in der Postmoderne.
CD: “In Christ Alone: Modern Hymns Of Worship”, 2008 / Web - Amy Grant - “Lead Me On (Acoustic)”
Dieses wunderbare Lied feiert nun dieses Jahr schon wieder 20-jähriges Bestehen. Wie doch die Zeit vergeht. Aber schön, dass es nun endlich eine live- und Acousticversion auf der Geburtstagsausgabe des Albums gibt! “Lead Me On” ist für mich eine Mutmacher-Hymne, das Ziel vor Augen, auf Gott ausgerichtet.
CD: “Lead Me On: 20th Anniversary”, 2008 / Web - Matt Brouwer - “Beautiful Now”
Ein sehr kraftvolles Stück mit Pop-Appeal und einer Modern-Rock-Kante. Es mutet teilweise wie von Jars Of Clay an, was auch ein bisschen an der Stimme des Kanadiers liegt. Doch es ist schön jetzt. Stellvertretend steht es für die neueste Platte des Barden, der mit “Where’s Our Revolution” eine Melange aus seinen zwei bisherigen Werken vorlegt. Alles in allem sehr gut hörbar und eine Empfehlung für alle, die Neues entdecken wollen, dabei aber vertraute Mainstream-Einstreuungen mögen.
CD: “Where’s Our Revolution”, 2008 / Web - Matt Brouwer - “All I Really Want”
Matt bringt hier eine energische Ballade: ein leicht hymnenhaftes Arrangement mit fantastischen Akustikpassagen. Seine Stimme bringt wieder viel Leidenschaft und Gefühl. Man spürt ihm die Freude an seinen Liedern ab, er kommt absolut authentisch rüber! - Leider ist das Stück schon zu Ende, als es gerade richtig Fahrt aufgenommen hat…
CD: “Where’s Our Revolution”, 2008 / Web - Celtic Woman - “The Voice”
Wunderbar interpretiert von Lisa Kelly, steht dieses Lied symptomatisch für das gesamte ‘Celtic Woman’-Programm: exzellente Stimmen, beschwingt-balladeskes Songmaterial und eine sympatische Atmosphäre. “The Voice” ist ein moderner Popsong mit traditionellen Einflüssen. Alles ist perfekt zielgruppenorientiert “ausgerechnet”, dennoch wirkt es tatsächlich auf den Punkt. Musik zum Träumen, Genießen und Erholen!
CD: “A New Journey”, 2007 / Web





Kommentar hinterlassen