Bitterkeit, die es allen schwer macht (LiA Tag 17)

40 Tage Liebe in Aktion - Echte Beziehungen lebenHeute ist die Bitterkeit dran. Ein einziger Bitterling kann eine ganze Pilzmahlzeit ungenießbar machen. Ein einziger “Bitterling” im Herzen eines Menschen kann diesen für seine ganze Umwelt ebenso ungenießbar machen. Heute geht es einmal darum. Und was das mit Liebe zu tun hat? Mal schaun.

Unser Tagesvers steht im 1. Petrusbrief 4,8: “Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.” (Revidierte Elberfelder Übersetzung). Wie schon gestern werden wir aufgefordert, in der Liebe zu bleiben. Wo Liebe herrscht, hat es die Bitterkeit schwer. Umgekehrt gilt das leider auch. Die Bibel antwortet auf das Problem mit einer Stärkung unserer Beziehungen: aufeinander achtgeben, vergeben & versöhnen und eben lieben.

Im Hebräerbrief 12,15 steht:

“Achtet darauf, dass niemand sich selbst von Gottes Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass aus einer bitteren Wurzel eine Giftpflanze hervorwächst, die Unheil anrichtet, und dass durch sie viele verunreinigt werden.”
(Neue Genfer Übersetzung)

Jesus hat sich unsere Schuld, unser Versagen aufgeladen und ans Kreuz genagelt (vgl. Buch Propheten Jesaja, Kap. 53!). Da ist die Bitterkeit eingeschlossen, eine Form der Sünde. Dadurch ist der Grundstein gelegt, dass wir frei werden von der “Wurzel der Bitterkeit”. Doch auch der bekannte Vers aus dem Gebet des Vaterunser führt uns weiter: “Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern”. Ohne, dass wir uns untereinander vergeben, geht es also nicht. Die Vergebung beseitigt den bitteren Neid und das Selbstmitleid. Neue Beziehungen werden möglich. Versöhnung ist also ein Schlüssel, um das Gefängnis der Bitterkeit aufzuschließen, wie es im Aktionsbuch heißt.

In der Tageslese im Matthäusevangelium 18,21-35 geht es um die Frage von Petrus an Jesus, wie oft er vergeben soll. Dem schließt sich Jesu Gleichnis an von dem Knecht dem der König vergab, der aber seinem Mitknecht nicht vergeben wollte. — Diese “Sachlage” ist uns bis heute sicher gut bekannt und zeigt, wie Bitterkeit entstehen kann. Jesu Hinweis auf unsere Vergebungsbereitschaft müssen wir also als wichtigen Merksatz behalten.

Über den Autor

David Decker

Ein Erzgebirger, Jahrgang 1977. Musikliebhaber, Radfahrer, Webseiten- und Bücherleser, Kommunalpolitiker, Gemeindemitarbeiter, Gotteskind, Blogger, WordPress-Anwender... Und: Herausgeber von ekkaleo.de [weitere Infos hier...]

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