Der letzte Aufrechte?

Abriss Palast der Republik der DDR… in der SPD? Brandenburgs Landesvater Matthias Platzeck könnte diese Bezeichnung durchaus zugute kommen, denn er spricht Klartext:

Mit scharfen Angriffen auf die Linkspartei hat Brandenburgs SPD-Landeschef und Ministerpräsident Matthias Platzeck seine Partei auf die heiße Phase ihres Wahlkampfes vor der Kommunalwahl am 28. September eingeschworen. Es gehe der Linken nur darum, nach 18 Jahren endlich an die Macht zu kommen, sagte Platzeck am Sonntag auf einem SPD-Landesparteitag in Königs Wusterhausen. In seiner einstündigen Rede sprach er der Linken die Regierungsfähigkeit ab. Es handele sich noch immer um dieselbe Partei, die eine „abgewirtschaftete DDR“ hinterlassen habe.
[Quelle: Tagesspiegel online, 1.9.2008 - Hervorhebung: ekkaleo]

In einer Zeit, der um ihre Glaubwürdigkeit und Existenz kämpfenden SPD, sind solche Worte Balsam. Platzeck habe ich in seiner - gesundheitsbedingt - kurzen Amtszeit für den bisher besten SPD-Bundesvorsitzenden gehalten. Man kann nur hoffen, dass seine Stimme in seiner Partei noch entsprechendes Gewicht hat.

Warum ich das hier auf ekkaleo schreibe? Ganz einfach, weil ich solche Aussagen zur Rolle der SEDPDSLinken in Bezug auf das Ende der DDR für notwendig und absolut verantwortungsbewußt halte. Ich wünsche mir in unserem schönen deutschen Land mehr Leute, die das ganz offen sagen. Wenn es ein SPD-Ministerpräsident in diesen Tagen tut, zeigt es einmal mehr seine Glaubwürdigkeit.

(via CDU-Politik.de)

Über den Autor

David Decker

Ein Erzgebirger, Jahrgang 1977. Musikliebhaber, Radfahrer, Webseiten- und Bücherleser, Kommunalpolitiker, Gemeindemitarbeiter, Gotteskind, Blogger, WordPress-Anwender... Und: Herausgeber von ekkaleo.de [weitere Infos hier...]

Kommentar hinterlassen

Du kannst folgende XHTML Befehle einsetzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <blockquote cite=""> <code> <em> <strong>