Veränderung fällt nicht leicht, tut aber gut (LiA Tag 25)
Die Bibel gibt uns einen weisen Rat: “Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.” (Sprüche 4,23 - Neues Leben Übersetzung). Wir sollen dies sogar mit Fleiß tun, wie Luther einst übersetzte. Dabei wird deutlich: es geht um die Werte, die von innen kommen, denn sie beeinflussen uns lebenslang.
Genau in dieses Thema spricht unser Tagesvers aus dem Galaterbrief 5,22+23a hinein: “Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.” (Neues Leben Übersetzung). Hier geht es um die Frucht der Liebe, d.h. was sie in unserem Leben hervorbringt bzw. hervorbringen sollte. Die Richtung zeigt dabei von innen nach außen, d.h. wir kommen nicht um das Herz drumherum. Wenn hier keine Veränderung geschieht, wird man auch äußerlich keinen Unterschied bemerken.
Entscheidend ist beim Tagesvers: der Heilige Geist wirkt! Es ist der Geist Gottes, eine Person, die sprichwörtlich wie eine Kraft wirkt. Der Geist wohnt in uns und will uns mit den Werten Jesu beeinflussen, damit unser Leben im Sinne Jesu gelingt.
Im Aktionsbuch wird das mit einigen Beispielen aus dem Leben unterlegt und es geht letztlich darum, auf die “Gesundheit unserer Seele” zu achten. Wir pflegen meist nur die äußeren Dinge: welche Kleidung und wie wirke ich? Dabei vergessen wir, dass unsere Seele ebenso Pflege und “Nahrung” benötigt. Wenn hier Veränderung geschehen soll, geht es zumeist um Aufarbeitung von verborgener Schuld, eben ungeklärter Dinge - sei es selbst verschuldet oder erlitten. Ebenso gehört verborgene Lust dazu. Jesus lädt uns ein, mit all diesen Dingen zu ihm zu kommen, zu seiner Gnade und Barmherzigkeit. So befreit, werden wir fähig, Frucht der Liebe wachsen zu lassen in unserem Leben. Achten wir also auf unser Herz!
Die Tageslese aus dem Propheten Micha 6,3-8 beschäftigt sich mit dem Volk Israel. Der äußeren Veränderungen (Auszug aus Ägypten) muss die Änderung der inneren Einstellung folgen. Gott hat seinem Volk (und den Menschen allgemein; vgl. Vers 8) gesagt, was gut ist: rechtschaffen leben, gegenüber anderen gütig sein und gegenüber Gott demütig.





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