Worte, die niemand gerne hört (LiA Tag 21)
Anhand des Tagesverses aus Jakobus 3,16: “Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse Dinge.” (Neue Genfer Übersetzung) geht es heute insbesondere um das Streiten. Wo gestritten wird, ist es häufig sehr laut. Und wer laut schreit, glaubt sich im Recht. Wir alle wissen: so ist das nicht automatisch. Doch in der Unordnung des “Gefechts” erweckt es häufig den Anschein. Dabei können Neid, Hass und Streitsucht gegenüber Mitmenschen oftmals ihre Ursache in meinen eigenen Defiziten haben. Im Aktionsbuch heißt es so treffend dazu: “Im Verhalten des anderen sehen wir genau die Wesenszüge, die wir an uns selbst hassen”.
Dabei nervt uns Streit und ein hoher Lautstärkepegel. Wir ergreifen die Flucht. Ursache des ganzen ist der Neid, unser Stolz, Perfektionismus und mangelnde Barmherzigkeit. Das Aktionsbuch gibt einige Tipps, wie sich die Liebe verhalten sollte. Sie ist eben nicht nur ein Wort und weitaus mehr als ein Gefühl:
- Liebe bemüht sich um Frieden, nimmt sich selbst zurück und lässt den Schwachen die Luft zum Atmen.
- Liebe ist kritikfähig, kann den Mund halten, will nicht überall mitreden und ist bereit, sich korrigieren zu lassen.
- Liebe ist bereit zuzugeben, dass der andere auch einmal Recht hat.
- Liebe kann einfach nur zuhören, kommentarlos, vertrauensvoll.
Wenn man das liest, hat man das Gefühl, eine Person wird beschrieben. Wir sehen also: es geht um Personen, es geht um uns. Im Idealfall setzen wir Jesus dort ein und erkennen in ihm das Vorbild von Liebe.
Vielleicht gelingt es in den nächsten Tagen einmal achtsam zu sein, wo zwischenmenschliche Unordnung herrscht und vielleicht die wahren Ursachen zu erkennen. Gott schenke uns durch seinen Geist barmherzige Herzen und die Gesinnung eines Friedensstifters!
In der Tagelese steht wiederum der Jakobusbrief (Kap. 3, Verse 1-12) auf dem Plan. Hier geht es heute um die Ausführungen zu unserem Reden, indem das weitreichende Verhalten unserer Zunge unter die Lupe genommen wird.





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