Wunschträume, die niemand erfüllen kann (LiA Tag 16)
Das heutige Thema geht der großen Frage nach, ob es möglich ist, wirklich jeden Menschen zu lieben, oder ob das nur ein großer Wunschtraum ist. Im Aktionsbuch wird die Frage mit Ja beantwortet, es soll also möglich sein. Die Frage ist natürlich, wie? Dazu gibt es verschiedene Ausführungen und Bibelverse. Es beginnt mit dem Tagesvers, der im 1. Petrusbrief 1,22 steht: “Hört also nicht auf, einander aus reinem Herzen zu lieben!” (Gute Nachricht Übersetzung).
Damit wird ein Auftrag Gottes deutlich: wir sollen lieben und sollen nicht aufhören. Dabei geht es nicht darum, für alle Menschen “warme Gefühle” empfinden zu müssen. Denn das ist schlicht unmöglich und würde uns an unseren Erwartungen und Ansprüchen zerbrechen lassen. Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Entschluss. Und damit sind wir bei der göttlichen Liebe, die genau das meint und macht, so wie es auch Jesus vorgelebt hat. Lieben beginnt also mit einem Entschluss, dem anderen liebevoll zu begegnen, ihn liebevoll zu erdulden usw. Zum Vergleich wird der Vers aus dem Römerbrief 5,8 angeführt: “Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.” (Schlachter 2000 Übersetzung).
Neben dem Entschluss ist aber noch etwas notwendig, damit das gelingt, was die Überschrift im Aktionsbuch sagt: ‘Es gibt keinen Menschen, den Sie nicht lieben könnten’. Diese zweite Sache ist ein verändertes, erneuertes Herz! D.h. wir sollten von uns keine Wunder erwarten und wir sollten auch von Menschen keine göttliche Liebe erwarten. Beides kommt nur von Gott. Oftmals können wir nur Gott bitten, unser Herz zu berühren, uns mehr Liebe und Erkenntnis zu schenken.
Die Tageslese aus 1. Korinther 4,6-13 ist ein ziemliches Hammerwort, ist es doch Erlebnisbericht von Paulus und seinen Mitarbeitern, wie sie mit Gottes Hilfe ihren Mitmenschen Liebe entgegenbringen. Einfach genial, wie sie das tun: obwohl sie beschimpft und verfolgt werden, obwohl sie nicht genug Kleidung haben, obwohl sie hart arbeiten müssen, obwohl es vielen Gläubigen in Korinth besser geht als ihnen. Sie segnen und lieben, sie halten still aus. Hier kann man erahnen, was durch ein verändertes Herz möglich wird.





[...] bedeckt eine Menge von Sünden.” (Revidierte Elberfelder Übersetzung). Wie schon gestern werden wir aufgefordert, in der Liebe zu bleiben. Wo Liebe herrscht, hat es die Bitterkeit schwer. [...]