Die Freundschaft mit Gott vollenden (LiA Tag 35)
Andachtsbuch:
Die Freundschaftsbeziehung mit Gott zu vollenden, gelingt in Wahrheit nie, denn sie dauert ja ewig an! Gemeint ist: die Freundschaft vertiefen und krisen- bzw. ewigkeitsfest zu machen. Dabei kommt der Tagesvers aus dem Johannesevangelium 11,25 ins Spiel: “Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist” (Revidierte Elberfelder Übersetzung).
Es geht um die Beziehung, welche aus dem Glauben wächst, auf dieser Welt beginnt und bei Gott in der Herrlichkeit im Himmel dann ewig andauern wird. Im Aktionsbuch wird heute auf verschiedene Bibelstellen eingegangen. So geht es darum, dass die Predigt der Christen sinnlos wäre, wenn Jesus nicht von den Toten auferstanden wäre (vgl. 1. Korinther 15,14+15). Weiterhin wird der Vergleich von Paulus genannt, der sein Leben in der Freundschaft mit Gott einem Wettrennen gegenüberstellt (vgl. Philipper 3,14). In der Antike zählte im (olympischen) Sport nur der erste Platz, denn nur der bekam einen Siegeskranz umgehängt. Paulus meint, ein Christ sollte ebenso handeln: d.h. alles, außer dem Siegeskranz (= als Freund Gottes die Ewigkeit bei ihm verbringen), ist wertlos!
Ferner kommt die Liebe ins Spiel und zwar in Römer 8,38, wo es darum geht, dass in der Freundschaft zu Gott nichts und niemand diese Liebe trennen und wegnehmen kann. Weil die Liebe von Jesus Christus ausgeht und er der Herrscher über alle und alles ist. Dies ist auch insofern wichtig, da Stolz und Hochmut die größten Gefahren in der Liebe zu Gott sind. Sie entspringen einer Haltung: ‘Ich schaffe es auch alleine. Ich will es selbst machen.’
Die Tageslese 1. Korintherbrief 15,12-22 ist der komplette Bericht zu den bereits oben genannten Versen. Es wird die Wichtigkeit der Auferstehung für den Glauben und damit der Beziehung zu Gott unterstrichen.
Gottesdienst (während der Gemeindeklausur):
Der Gottesdienst stand heute unter dem Thema “Wenn Beziehungen durch Schwierigkeiten gehen”. Es ging um Konflikte untereinander, aber auch um Motive und Reflexionen des eigenen Handelns. Ein lieber Bruder aus Holland brachte uns mit großer Offenheit und Leidenschaft dieses Thema nahe. Wichtig war ihm dabei, uns mitzugeben: “Ich war dort! Ich habe es erlebt.” Von dieser Ebene konnte er unser Herz ansprechen, ohne sich selber zu erhöhen oder andere zu belehren. Wir kamen ins gemeinsame Nachdenken und haben das Thema interaktiv erarbeitet.





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