Im Osten geht die Sonne auf!
Es paßte alles: an einem goldenen Oktobertag landete in Elbflorenz ein Airbus Beluga Frachtflugzeug. 50 Meter entfernt in der riesigen Werkhalle der EADS Elbe Flugzeugwerke hielt die CDU Deutschlands gerade ihren Perspektivkongreß Ost. Beide Ereignisse hatten nichts direkt miteinander zu tun, dennoch ergaben sie einen verbblüffenden Zusammenhang: Perspektive Ost - einzigartiger Zukunftsstandort Deutschlands! In nicht einmal 18 Jahren hat sich beispielsweise Sachsen an die Spitze der sogenannten Ost-Länder vorgearbeitet und schon manche Westländer in vielen Bereichen hinter sich gelassen. Der Airbus steht dabei symbolhaft für Europäische Spitzenleistungen, in der nicht nur die Landeshauptstadt Dresden angekommen ist, sondern viele Leuchttürme und Regionen im geographischen Osten Deutschlands.
Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, sprach in Dresden:
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Und für noch etwas stand dieser Flieger, aus dessen Rumpf ein zweiter, kleinerer Flieger, hervorlugte: es geht nur gemeinsam! Der Kleine könnte ohne den Großen nicht in Dresden fertig montiert werden. Hätte der Große nichts zu transportieren, würde er nicht gebraucht. Irgendwie erinnerte mich dies an das einst geteilte Deutschland. Dazu passend lautete das Konferenzmotto: “Geteilt. Vereint. Gemeinsam.” Drei Worte, die es in sich haben - in Bezug auf die Geschichte unseres Volkes und Landes.
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla im Interview:
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Für mich war die Veranstaltung ein eindrückliches Erlebnis: kein ‘Jammerkongreß Ost’, sondern Dankbarkeit, Aufbruch und Zukunftschancen dominierten alle Beiträge an diesem Tag. Und das trotz Tagespolitik, mit Krisen und “Krischen”, mit politischem Schlagabtausch und manchem (Medien-) Geplänkel. Die Kernbotschaften saßen: der Osten ist auf allen Gebieten da - Wirtschaft, Forschung, Bildung, Kultur und vor allem auch Zukunftschancen für junge Menschen. Die Lebensberichte einer jungen Stundentin aus Zittau und eines Unternehmers aus Wernigerode (er stammt aus Niedersachsen!) gingen unter die Haut! Hier wurde eine Gegenöffentlichkeit zur Jammerei und den Klischees in den Medien dargestellt. Es war Balsam für die vielen hundert jungen und älteren Besucher - aus allen Schichten der Mitgliederschaft der Union sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
Feature der Foren, u.a. mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich:
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Ein Beitrag der Christin Freya Klier während der Podiumsdiskussion hat mich besonders angesprochen. Die engagierte einstige DDR-Oppositionelle trat für ein Gebot der Erinnerung ein. Ihr geht es darum, dass sich besonders die junge Generation in Ost und West vor Augen malt, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, und wo sich dies zeigte. Allerdings setzte sie diesen Aufruf gleichzeitig in einen größeren Zusammenhang: Erinnerung auch die Bewahrung der Schöpfung, an die Menschenrechte in einer globalisierten Welt. Es gibt derzeit etwa 70 Länder auf der Welt, die Diktaturen sind. Die junge Generation hat mit die Aufgabe durch ihr Engagement, ihre Verantwortung und durch ihr Erinnern dies zu ändern. Anders gesagt: Christen sind aufgerufen sich einzubringen, auch in der Gesellschaft, so wird es eines Tages hoffentlich weniger Diktaturen geben! Freya Klier berichtete ferner von ihren Einsätzen in vielen Schulen, wo sie mit Projekten und Vorträgen gemeinsam mit jungen Leuten, das umsetzt, was sie fordert. Es waren sehr aufrüttelnde und berührende Worte, die mich weiter begleiten werden!
Eigenes Feature zu Sachsen und zum Erzgebirge:
Bericht: Chris Bergau & David Decker
(Videolink)
Weitere Infos:
- Bericht und Verweis auf alle anderen Quellen/ Materialien
- Bericht vom Forum mit Freya Klier und dem Sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich
- Bericht auf Erzgebirge-heute.de
- Meine Bilder von der Veranstaltung bei flickr
Hinweis in eigener Sache: Meine eigene Bildersammlung folgt in Kürze!





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