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	<title>Kommentare zu: Stoppt fair gehandelter Kaffee die Armut? (Blog Action Day 2008 Teil I)</title>
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	<description>Herausgerufen zur Verantwortung</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 01:40:23 +0000</pubDate>
	
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		<item>
		<title>Von: Mano</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-1968</link>
		<dc:creator>Mano</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 16:52:22 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht ist der zweite Fr&#252;hling des fairen Kaffees nur ein Marketingtrick. Um mehr zu verkaufen kann man mehr Kaffeesorten oder auch Faittrade Kaffee im Assortiment aufnehmen. Fragt man die Leute ob Sie es gerecht finden dass die Kaffeebauern ausgebeutet werden, antworten die Meisten nat&#252;rlich mit "Nein". Was bedeutet dass Sie dann eigentlich fairen Kaffee kaufen m&#252;ssen. Man benutzt die "Gutheit" der Leute um neue Marktanteile zu erobern. Was man den Kaffeebauern mehr bezahlt rechnet man hier auf den Preis auf. Und verdient noch immer genausoviel als zuvor mit dem "unfairen" Kaffee und hat man mit der Idee von "fairem" Kaffee gleichzeitig noch einen neuen Absatzmarkt geschaffen und man verkauft und verdient mehr als zuvor. Kaffeeh&#228;ndler die diesen Trend nicht rechtzeitig erkannt haben ziehen den K&#252;rzeren. Der Grund f&#252;r fairen Kaffee ist dann nicht dass man irgendwelchen armen Menschen helfen will, sondern dass man von seinen Konkurrenten gewinnen will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist der zweite Fr&#252;hling des fairen Kaffees nur ein Marketingtrick. Um mehr zu verkaufen kann man mehr Kaffeesorten oder auch Faittrade Kaffee im Assortiment aufnehmen. Fragt man die Leute ob Sie es gerecht finden dass die Kaffeebauern ausgebeutet werden, antworten die Meisten nat&#252;rlich mit &#8220;Nein&#8221;. Was bedeutet dass Sie dann eigentlich fairen Kaffee kaufen m&#252;ssen. Man benutzt die &#8220;Gutheit&#8221; der Leute um neue Marktanteile zu erobern. Was man den Kaffeebauern mehr bezahlt rechnet man hier auf den Preis auf. Und verdient noch immer genausoviel als zuvor mit dem &#8220;unfairen&#8221; Kaffee und hat man mit der Idee von &#8220;fairem&#8221; Kaffee gleichzeitig noch einen neuen Absatzmarkt geschaffen und man verkauft und verdient mehr als zuvor. Kaffeeh&#228;ndler die diesen Trend nicht rechtzeitig erkannt haben ziehen den K&#252;rzeren. Der Grund f&#252;r fairen Kaffee ist dann nicht dass man irgendwelchen armen Menschen helfen will, sondern dass man von seinen Konkurrenten gewinnen will.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ramona</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-1962</link>
		<dc:creator>Ramona</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 10:05:42 +0000</pubDate>
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		<description>Der Artikel ist zwar schon etwas &#228;lter, aber ich bin erst jetzt darauf gesto&#223;en. Fair handeln wird immer wichtiger. Nicht nur f&#252;r die etwas &#228;rmeren Leute „dort“, sondern auch f&#252;r uns hier in der westlichen Gesellschaft. Faire Bezahlung, fairer Lohn und Sicherung der Arbeitspl&#228;tze f&#228;ngt hier an und umspannt die L&#228;ndern, die uns mit ihren Produkten beliefern.

Leider habe ich immer noch das Gef&#252;hl, dass absichtlich M&#228;rkte „dort“ zerst&#246;rt werden, indem „wir“ Zwiebeln billig liefern und die Bauern woanders keine Lebensgrundlage mehr haben. Das hat zwar nichts mit Kaffee zu tun, denn den exportieren wir nicht, aber Zucker w&#228;re ein gutes Beispiel.

So langsam hat sich zwar bei dem ein oder anderen B&#252;rger durchgesetzt, des &#246;fteren zu „fair gehandelten“ Produkten aller Art zu greifen, aber ich bin pessimistisch, ob diese Entwicklung anh&#228;lt. In Krisenzeiten ist man sich eben doch der n&#228;chste oder kann es sich schlichtweg nicht leisten, zum etwas h&#246;herpreisigen Produkt zu greifen. Der Trend geht meines Erachtens hin zum Einkauf bei regionalen Erzeugern (okay, Kaffee und Bananen ausgeschlossen ;-) ).

Eine weitere Bef&#252;rchtung, die ich bei „fair“ gehandelten Waren habe ist die, ob auch Kleinbauern etwas davon haben. In Drittweltl&#228;ndern gibt es auch Gro&#223;industrien, die den Reibach machen, w&#228;hrend andere trotzdem hungern m&#252;ssen. – Deshalb lohnt sich vielleicht ein Blick nach Namibia. Dort geht gerade eine politische Entwicklung vor sich, von der wir noch etwas lernen k&#246;nnen.

Hoffe, ich habe das Thema nicht all zu sehr verfehlt. ;-)

Liebe Gr&#252;&#223;e!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel ist zwar schon etwas &#228;lter, aber ich bin erst jetzt darauf gesto&#223;en. Fair handeln wird immer wichtiger. Nicht nur f&#252;r die etwas &#228;rmeren Leute „dort“, sondern auch f&#252;r uns hier in der westlichen Gesellschaft. Faire Bezahlung, fairer Lohn und Sicherung der Arbeitspl&#228;tze f&#228;ngt hier an und umspannt die L&#228;ndern, die uns mit ihren Produkten beliefern.</p>
<p>Leider habe ich immer noch das Gef&#252;hl, dass absichtlich M&#228;rkte „dort“ zerst&#246;rt werden, indem „wir“ Zwiebeln billig liefern und die Bauern woanders keine Lebensgrundlage mehr haben. Das hat zwar nichts mit Kaffee zu tun, denn den exportieren wir nicht, aber Zucker w&#228;re ein gutes Beispiel.</p>
<p>So langsam hat sich zwar bei dem ein oder anderen B&#252;rger durchgesetzt, des &#246;fteren zu „fair gehandelten“ Produkten aller Art zu greifen, aber ich bin pessimistisch, ob diese Entwicklung anh&#228;lt. In Krisenzeiten ist man sich eben doch der n&#228;chste oder kann es sich schlichtweg nicht leisten, zum etwas h&#246;herpreisigen Produkt zu greifen. Der Trend geht meines Erachtens hin zum Einkauf bei regionalen Erzeugern (okay, Kaffee und Bananen ausgeschlossen ;-) ).</p>
<p>Eine weitere Bef&#252;rchtung, die ich bei „fair“ gehandelten Waren habe ist die, ob auch Kleinbauern etwas davon haben. In Drittweltl&#228;ndern gibt es auch Gro&#223;industrien, die den Reibach machen, w&#228;hrend andere trotzdem hungern m&#252;ssen. – Deshalb lohnt sich vielleicht ein Blick nach Namibia. Dort geht gerade eine politische Entwicklung vor sich, von der wir noch etwas lernen k&#246;nnen.</p>
<p>Hoffe, ich habe das Thema nicht all zu sehr verfehlt. ;-)</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e!</p>
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	<item>
		<title>Von: David Decker</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-118</link>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 16:53:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=409#comment-118</guid>
		<description>@Phil:
Danke f&#252;r den Beitrag - genau wie an Rainer :-)
So eine konkrete Initiative finde ich gut! Mir geht es jedoch darum, dass man generell die M&#228;rkte &#246;ffnet, d.h. hier ist insbesondere der Westen am Zug. Die sogen. "Dritte-Welt-L&#228;nder" sind doch bei gro&#223;en Teilen des Wirtschaftskreislaufes au&#223;en vor. Das ist doch das Problem.

Wir haben bisher schon viele einzelne Kampagnen usw., es ist auch eine gewisse Bewegung da, die Fair-Trade-Sachen scheinen eine gewisse kritische Masse zu erreichen. Dennoch ist mir das zu wenig, es m&#252;&#223;te viel mehr Bewegung in den Markt, um Chancengleichheit zu erzielen. Mir kommt es jedoch vor, wie beim 3-Liter-Auto: machbar, doch (jetzt noch) nicht gewollt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Phil:<br />
Danke f&#252;r den Beitrag - genau wie an Rainer :-)<br />
So eine konkrete Initiative finde ich gut! Mir geht es jedoch darum, dass man generell die M&#228;rkte &#246;ffnet, d.h. hier ist insbesondere der Westen am Zug. Die sogen. &#8220;Dritte-Welt-L&#228;nder&#8221; sind doch bei gro&#223;en Teilen des Wirtschaftskreislaufes au&#223;en vor. Das ist doch das Problem.</p>
<p>Wir haben bisher schon viele einzelne Kampagnen usw., es ist auch eine gewisse Bewegung da, die Fair-Trade-Sachen scheinen eine gewisse kritische Masse zu erreichen. Dennoch ist mir das zu wenig, es m&#252;&#223;te viel mehr Bewegung in den Markt, um Chancengleichheit zu erzielen. Mir kommt es jedoch vor, wie beim 3-Liter-Auto: machbar, doch (jetzt noch) nicht gewollt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Phil</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-117</link>
		<dc:creator>Phil</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 16:27:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=409#comment-117</guid>
		<description>Danke f&#252;r den (f&#252;r mich zugegebnerma&#223;en) provokanten Beitrag. Ich geh&#246;re zu den Fair-Trade-Kaffe-Gutmenschen, die Rainer ansprach, hoffentlich nicht die aggressive Sorte.

Ich stimme Rainer in vielen Punkten zu, v.a. was Kaffee als Luxusgut anbelangt, und die vermarktbarkeit. Nat&#252;rlich wird aus der Fair-Trade-Idee, jetzt wo sie sich kommerziell durchzusetzen beginnt, etwas anderes, als sie das jahrelang als Nischenprodukt war. Wo die Reise hingeht wei&#223; sicher keiner so genau.

David: Du sprachst von konkreten Aktionen. Wenn dass, was GEPA z.B. mit ihren Bauernkooperativen anleiert nicht konkret ist, was dann? Mit dem GEPA-Kaffee l&#228;uft das so, dass die Bauern nicht nur etwas h&#246;here als Markt&#252;bliche Preise bekommen, sondern sie m&#252;ssen ihre Felder auch m&#246;glichst &#246;kologisch und nachhaltig betreiben; au&#223;erdem wird in ihre Bildung, bzw. die ihrer Kinder investiert.

Apropos markt&#252;bliche Preise: Die werden von - ich pauschalisiere - Gro&#223;konzernen also dem Westen diktiert, UND an der B&#246;rse von Spekulanten auf dem Rohstoffmarkt mittels Optionsscheinen nicht unwesentlich beeinflusst. Und was solche Spekulationen mit sich bringen k&#246;nnen lesen wir gerade ausf&#252;hrlich in den Zeitungen. Auch die weltweite Preissteigerung bei Grundnahrungsmitteln im letzten 1 1/2 Jahr geht, neben dem Bio-Diesel-Wahn der Westler, auch auf Rohstoffspekulationen zur&#252;ck.

Und nochmal Fair-Trade: Auch wenn es inzwischen sogar fair gehandelte argentinische &#214;pfel gibt, kaufe ich diese nicht, denn es gibt auch hier gute &#196;pfel, die mit wesentlich niedrigeren Transportkosten (und CO2-Aussto&#223;) auf meinen Tisch kommen. 
Also auch Fair-Trade ist nicht uneingeschr&#228;nkt &#246;kologisch und sinnvoll.

Ich h&#228;tte noch mehr zu sagen, aber das ist ja nur ein Kommentar und kein eigener Post :-)
Gru&#223;,
Phil</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den (f&#252;r mich zugegebnerma&#223;en) provokanten Beitrag. Ich geh&#246;re zu den Fair-Trade-Kaffe-Gutmenschen, die Rainer ansprach, hoffentlich nicht die aggressive Sorte.</p>
<p>Ich stimme Rainer in vielen Punkten zu, v.a. was Kaffee als Luxusgut anbelangt, und die vermarktbarkeit. Nat&#252;rlich wird aus der Fair-Trade-Idee, jetzt wo sie sich kommerziell durchzusetzen beginnt, etwas anderes, als sie das jahrelang als Nischenprodukt war. Wo die Reise hingeht wei&#223; sicher keiner so genau.</p>
<p>David: Du sprachst von konkreten Aktionen. Wenn dass, was GEPA z.B. mit ihren Bauernkooperativen anleiert nicht konkret ist, was dann? Mit dem GEPA-Kaffee l&#228;uft das so, dass die Bauern nicht nur etwas h&#246;here als Markt&#252;bliche Preise bekommen, sondern sie m&#252;ssen ihre Felder auch m&#246;glichst &#246;kologisch und nachhaltig betreiben; au&#223;erdem wird in ihre Bildung, bzw. die ihrer Kinder investiert.</p>
<p>Apropos markt&#252;bliche Preise: Die werden von - ich pauschalisiere - Gro&#223;konzernen also dem Westen diktiert, UND an der B&#246;rse von Spekulanten auf dem Rohstoffmarkt mittels Optionsscheinen nicht unwesentlich beeinflusst. Und was solche Spekulationen mit sich bringen k&#246;nnen lesen wir gerade ausf&#252;hrlich in den Zeitungen. Auch die weltweite Preissteigerung bei Grundnahrungsmitteln im letzten 1 1/2 Jahr geht, neben dem Bio-Diesel-Wahn der Westler, auch auf Rohstoffspekulationen zur&#252;ck.</p>
<p>Und nochmal Fair-Trade: Auch wenn es inzwischen sogar fair gehandelte argentinische &#214;pfel gibt, kaufe ich diese nicht, denn es gibt auch hier gute &#196;pfel, die mit wesentlich niedrigeren Transportkosten (und CO2-Aussto&#223;) auf meinen Tisch kommen.<br />
Also auch Fair-Trade ist nicht uneingeschr&#228;nkt &#246;kologisch und sinnvoll.</p>
<p>Ich h&#228;tte noch mehr zu sagen, aber das ist ja nur ein Kommentar und kein eigener Post :-)<br />
Gru&#223;,<br />
Phil</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Decker</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-116</link>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 08:03:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=409#comment-116</guid>
		<description>@Rainer:
Ich wei&#223; ja, dass es inzwischen schon jede Menge anderer Produkte gibt und ich hatte auch schon mal welche. Mit den Produkten habe ich gar kein Problem, mein Wunsch ist viel mehr, dass alles fair gehandelt sein m&#252;&#223;te, weil jeder die gleiche Chance hat, egal ob ich aus Guinea (Afrika), Tasmanien oder Bulgarien was importiere nach Deutschland. -- Eine "Graswurzel-Konsum-Kampagne" mag gut sein, doch ich denke ganz kann man die Politik und die Staaten, sowie die EU z.B., nicht ausblenden. Dort mu&#223; sich auch was bewegen. Ich bezweifle halt, dass allein der Konsum ausreicht, au&#223;erdem k&#246;nnte das ja noch Jahre dauern. Sollten wir so lange warten, bzw. die "Anderen"?
Und dass mich die Agitation darum ziemlich nervt, ist ja wohl ein St&#252;ck rausgekommen, d.h. eigentlich gute Absicht, die aber nicht immer so gl&#252;cklich r&#252;berkommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rainer:<br />
Ich wei&#223; ja, dass es inzwischen schon jede Menge anderer Produkte gibt und ich hatte auch schon mal welche. Mit den Produkten habe ich gar kein Problem, mein Wunsch ist viel mehr, dass alles fair gehandelt sein m&#252;&#223;te, weil jeder die gleiche Chance hat, egal ob ich aus Guinea (Afrika), Tasmanien oder Bulgarien was importiere nach Deutschland. &#8212; Eine &#8220;Graswurzel-Konsum-Kampagne&#8221; mag gut sein, doch ich denke ganz kann man die Politik und die Staaten, sowie die EU z.B., nicht ausblenden. Dort mu&#223; sich auch was bewegen. Ich bezweifle halt, dass allein der Konsum ausreicht, au&#223;erdem k&#246;nnte das ja noch Jahre dauern. Sollten wir so lange warten, bzw. die &#8220;Anderen&#8221;?<br />
Und dass mich die Agitation darum ziemlich nervt, ist ja wohl ein St&#252;ck rausgekommen, d.h. eigentlich gute Absicht, die aber nicht immer so gl&#252;cklich r&#252;berkommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-115</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 07:34:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=409#comment-115</guid>
		<description>Hallo David,

ich bin zwar auch kein Freund von hysterischen Kampagnen, aber mit dem Thema fair gehandelte Produkte hast Du meines Erachtens nicht ganz das gl&#252;cklichste Beispiel erwischt, denn da wird schon seit vielen Jahrzehnten dran gearbeitet und wer sich ein bissle umschaut wird feststellen, dass es die fair gehandelten Bananen, Tee, Reis, Schokolade  u.&#228;. auch schon lange gibt - nur sind Bananen z.B. f&#252;r den 14t&#228;gig betriebenen Gemeindestand nicht das handelbarste Produkt (nicht jeder findet schwarz so sch&#246;n wie Du ....plumpe politische Anspielung).
Auch die Frage, warum der Kaffee das Leitprodukt ist, ist in dem Fall erkl&#228;rbar. Hier handelt es sich trotz des &#252;blichen Massenkonsums traditionell um ein "Luxusprodukt" (f&#252;r das man fr&#252;her verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig teuer bezahlte). Der Gedanke war wohl: wer sich Kaffee "leisten kann", kann auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei Lebensmitteln des t&#228;glichen Bedarfs sieht das ein kleinwenig anders aus. 
Und der Sinn fairer Preise ist doch nachvollziehbar - siehe doch die eigene Landwirtschaft. 

Oder hattest Du Schl&#252;sselerlebnisse mit aggressiven Kaffee-Gutmenschen? 

Ein treffenderes Beispiel f&#252;r hysterische Kampagnenwut w&#228;re die einseitige Umweltfocussierung auf das "Gift" CO2 .

Gr&#252;&#223;le

Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo David,</p>
<p>ich bin zwar auch kein Freund von hysterischen Kampagnen, aber mit dem Thema fair gehandelte Produkte hast Du meines Erachtens nicht ganz das gl&#252;cklichste Beispiel erwischt, denn da wird schon seit vielen Jahrzehnten dran gearbeitet und wer sich ein bissle umschaut wird feststellen, dass es die fair gehandelten Bananen, Tee, Reis, Schokolade  u.&#228;. auch schon lange gibt - nur sind Bananen z.B. f&#252;r den 14t&#228;gig betriebenen Gemeindestand nicht das handelbarste Produkt (nicht jeder findet schwarz so sch&#246;n wie Du &#8230;.plumpe politische Anspielung).<br />
Auch die Frage, warum der Kaffee das Leitprodukt ist, ist in dem Fall erkl&#228;rbar. Hier handelt es sich trotz des &#252;blichen Massenkonsums traditionell um ein &#8220;Luxusprodukt&#8221; (f&#252;r das man fr&#252;her verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig teuer bezahlte). Der Gedanke war wohl: wer sich Kaffee &#8220;leisten kann&#8221;, kann auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei Lebensmitteln des t&#228;glichen Bedarfs sieht das ein kleinwenig anders aus.<br />
Und der Sinn fairer Preise ist doch nachvollziehbar - siehe doch die eigene Landwirtschaft. </p>
<p>Oder hattest Du Schl&#252;sselerlebnisse mit aggressiven Kaffee-Gutmenschen? </p>
<p>Ein treffenderes Beispiel f&#252;r hysterische Kampagnenwut w&#228;re die einseitige Umweltfocussierung auf das &#8220;Gift&#8221; CO2 .</p>
<p>Gr&#252;&#223;le</p>
<p>Rainer</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Armut? Biblisch? (Blog Action Day 2008 Teil II) — ekkaleo</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/stoppt-fair-gehandelter-kaffee-armut-blog-action-day-2008-teil-i/#comment-111</link>
		<dc:creator>Armut? Biblisch? (Blog Action Day 2008 Teil II) — ekkaleo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 20:11:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=409#comment-111</guid>
		<description>[...] renatodc / Effekt: ekkaleo.de)Im Rahmen des 2008er Blog Action Day habe ich mich bereits &#252;ber Fairness und Armut im Handel ausgelassen, nun m&#246;chte ich noch einen mehr geistlichen Aspekt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] renatodc / Effekt: ekkaleo.de)Im Rahmen des 2008er Blog Action Day habe ich mich bereits &#252;ber Fairness und Armut im Handel ausgelassen, nun m&#246;chte ich noch einen mehr geistlichen Aspekt [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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