Wenn man nicht mehr einer Meinung ist (LiA Tag 37)

40 Tage Liebe in Aktion - Echte Beziehungen lebenDas heutige Thema könnte auch lauten ‘Wenn man nicht mehr harmoniefrei ist’ oder ‘Wenn nicht mehr problemfrei ist’. Harmoniestreben ist in vielen christlichen Gemeinschaften an der Tagesordnung. Dabei geht das immer gegen den Baum, wenn das Ziel Harmonie und nicht Beziehung ist.

Der Tagesvers aus Sprüche 15,1 greift ein ins Thema Beziehung und Reden: “Eine linde Antwort stillt den Zorn, doch ein kränkendes Wort heizt ihn an.” (Neue evangelistische Übersetzung). Unser Reden ist als Instrument von Beziehungen enorm wichtig und man kann viel damit bewirken - in negativer wie in positiver Hinsicht.

In Beziehungen wird es Probleme geben, das ist klar. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Wie reagieren wir auf Streit? Wie gehen wir Konflikte an? Das Aktionsbuch nennt zwei Positionen, die unangemessen und noch dazu falsch sind: ‘Um des lieben Friedens willen spreche ich das Problem nicht an.’ Und: ‘Um des lieben Friedens willen tue ich meistens das, was andere wollen.’ D.h. schweigen und zum Knecht anderer Menschen machen, ist absolut sinnlos, es führt zu nichts und macht die Konflikte/ Probleme höchstens schwieriger. Im Aktionsbuch steht ein weiterer wichtiger Rat: “Wenn es zu einem Gespräch kommt, dann ist es wichtig, dass es dabei nicht um die Person, sondern um das Problem geht.” Es gilt aufzupassen, nicht Frust am Anderen abzulassen, sondern sachlich ein Problem auszuräumen. Versöhnung heißt, wieder eine gesunde Beziehung zum Anderen zu suchen/ haben.

Die Liebe braucht viel Mut, um diese Reaktionen zu vermeiden. Die Bibel empfiehlt, bei Beziehungskonflikten, umgehend den anderen aufzusuchen und sich zu versöhnen (vgl. Matthäus 5,23+24). Vertagen bringt keine Pluspunkte; Christen sollten immer den ersten Schritt gehen. Im 1. Petrusbrief 3,8 heißt es: “Schließlich sage ich euch allen: Seid euch in der gleichen Gesinnung einig, habt Mitgefühl füreinander und begegnet euch in geschwisterlicher Liebe. Seid barmherzig und demütig.” (Neue evangelistische Übersetzung).

Im Matthäusevangelium 5,21-26 geht es bei der Tageslese darum, dass Jesus schon Zorn auf den Bruder für gerichtswürdig ansieht. Jesu Anliegen ist es, dass wir unsere Motive und Herzenshaltungen überprüfen und dass wir in gesunden bzw. geheilten Beziehungen leben.

Über den Autor

David Decker

Ein Erzgebirger, Jahrgang 1977. Musikliebhaber, Radfahrer, Webseiten- und Bücherleser, Kommunalpolitiker, Gemeindemitarbeiter, Gotteskind, Blogger, WordPress-Anwender... Und: Herausgeber von ekkaleo.de [weitere Infos hier...]

Kommentar hinterlassen

Du kannst folgende XHTML Befehle einsetzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <blockquote cite=""> <code> <em> <strong>