Playlist Dezember 2008
Dezember, der Weihnachtsmonat, wartete mit einigen Klassikern zum Fest, aber genauso auch “normalen” Hits auf. Immer wieder Lieder zum Genießen, Entspannen und natürlich zur Inspiration.
- Crystal Lewis - “Joy To The World”
Crystal Lewis macht aus dem Weihnachtsklassiker fast einen Jazz-Standard: leicht minimalistisch arrangiert, durch ihre optimal dazupassende Stimme ein akustischer Hochgenuss. Erklingt bei mir in jedem Dezember neu: dankbar-freudige Anbetung, freue dich, Welt!
CD: “Holiday!”, 2000 / Web - Jochen Rieger & Carlos Roncal - “Kommet ihr Hirten”
Diese kurze, jedoch sehr prägnante Instrumentalversion ist für mich ein echtes Schmankerl. Das Arrangement versucht aus dem vielfachen Weihnachtsmusik-Einerlei auszubrechen und man hört mit einem verschmitzten Lächeln förmlich, wie die Hirten zur Krippe rennen, um zu sehen, was die Engel verkündeten. Flötist Carols Roncal in seinem Element - kurz, und immer wieder fein.
CD: “In Dulce Jubilo”, 2004 / Web I, Web II - Andrew Peterson feat. Jill Phillips - “Labor Of Love”
Für mich inzwischen ein moderner Weihnachtsklassiker, dieses einfühlsame Lied, was auch zwischen den Zeilen Botschaft und Atmosphäre transportiert. Muss man einfach wirken lassen. (Mehr dazu von mir…)
CD: “Behold The Lamb Of God”, 2004 / Web - Moya Brennan - “Joy To The World”
Im Unterschied zu Crystal Lewis trägt diese Celtic-Pop-Version des Traditionals etwas mehr auf, doch versucht gleichzeitig wenige neue Akzente zu integrieren. Im Ergebnis entsteht eine swingende Weihnachtshymne, die zu Recht eine Singleauskopplung war.
CD: “An Irish Christmas”, 2006 [U.S. Edition] / Web - Keith Urban feat. Jewel - “Go Tell It On The Mountain” (live)
Eine rockende, unkonventionelle Version des Weihnachts-Gospels: Der Country-Rocker und die Folkpop-Dame singen singen zusammen mit Band. Von den vielen Covern des Traditionals für mich eines der Schönsten - 2008 entdeckt, wird es mich sicher noch lange begleiten.
live im TV / Web I, Web II - Andrew Peterson - “Matthew Begats”
Geht das, in zwei Minuten und vierzig Sekunden das biblische Geschlechtsregister von Jesus als fingerschnipsenden Bluegrass herunterzusingen? Es geht, doch wie verrückt oder begabt muss man dazu sein? Andrew Peterson hat es gewagt, unkonventionell, genial. Es funktioniert wirklich, die Namen werden singbar, es zungenbrechert nicht, wirklich nicht. Gott schreibt Heilsgeschichte mit Menschen, hin zur Geburt seines Sohnes, ja, bis heute. Diese gesungene Geschichte ringt mir daher nicht nur ein Augenzwinkern ab, sondern läßt die Erinnerungsleuchten dankbar aufblinken!
CD: “Behold The Lamb Of God”, 2004 / Web - Andrew Peterson - “Love Enough”
Der Folkbarde aus Amiland war schon immer ein emsiger, begabter Songschreiber. “Love Enough” ist ein geniales Stück Melodie+Lyrik, wo es um eine Allegorie von Armut und Fülle geht. Das Lied preist am Ende die Fülle der Liebe und Gnade, die sich im Blut Jesu Christi zeigt. Einfach wunderbar umgesetzt, zeitlos!
CD: “Carried Along”, 2000 / Web - Cliff Richard - “The Millennium Prayer”
Die Worte des Vaterunser-Gebetes zu kennen ist eine Sache. Sie in Anspruch zu nehmen bzw. umzusetzen, eine ganz Andere. Cliff Richard hat mit seiner Vertonung des Gebetes einen echten Hit gelandet, auf die Melodie des schottischen Traditionals “Auld Lang Syne”. Zu hoffen bleibt, dass dieser Schlager nicht nur mitreißt, begeistert und ein Wir-Gefühl erzeugt, sondern seine (Gebets-) Botschaft in den Herzen ankommt.
CD: “The Millennium Prayer” (Single), 1999 / Web - Vineyard Music USA - “Invitacion Fountain (New Version) (live)”
Das Lied ist ein Cover und erschien bereits im Jahr 2000 auf einem anderen Vineyard-Album und ebenso auf einem britischen Projekt. Geschrieben wurde das bewegende Stück von Michael J. Pritzl, dem Kopf der Alternative-Rockband The Violet Burning. Diese Version hier ist lang, rockig, leidenschaftlich und wirklich inspirierend. Besungen wird Jesus Christus, als die Quelle des Lebens, woraus alle drinken können und wirklich satt werden. — Irgendwie bin ich auf den Track gestoßen, doch sofort hängengeblieben. Bei dieser starken live-Performance und diesem Songwriting, vermutlich kein Wunder :-)
CD: “More Than Ever”, 2006 / Web - Döhler & Scheufler - “Verschweige nicht”
Ein starker Vorab-Song (MySpace!) von dem neuen, zweiten Album des Jazz- und Songwriter-Duos aus Sachsen. Ein griffiges Arrangement umfaßt einen herausfordernden Text, der dazu aufruft, Salz und Licht zu sein. Ganz neu, doch schon ein Favorit in meinem Player.
CD: “Nicht vergebens”, 2009 / Web - Kendall Payne - “You Never Let Go”
Kendall Payne hat zum Jahresende ein Coveralbum veröffentlicht, dabei auch bekannte Worship-Songs. “You Never Let Go” klingt bei ihr natürlich eine Idee “unterproduzierter” als das Matt-Redman-Original, doch mit Frauenstimme sowieso anders. Mir gefällt es jedoch ausgezeichnet. Gesungen mit Hingabe und etwas Dramatik, nicht nur deswegen glaubwürdig.
CD: “That’s Why There’s Grace”, 2008 / Web - Kendall Payne - “Blessed Be Your Name”
Und noch ein Redman-Cover von Frau Payne. Das hat ebenso was, finde ich, auch wenn es eher unscheinbar daherkommt. Oder gerade deshalb? Alles kommt mit dem Nötigsten aus, doch es “funktioniert”. Ihr Cover zeigt einmal mehr die Größe und Zeitlosigkeit dieses Songs. Immer wieder schön.
CD: “That’s Why There’s Grace”, 2008 / Web





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