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	<title>Kommentare zu: Bush-Bashing vobei?</title>
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	<description>Herausgerufen zur Verantwortung</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 10:17:47 +0000</pubDate>
	
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		<item>
		<title>Von: David Decker</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-01/bush-bashing-vobei/#comment-957</link>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 23:53:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Rainer,
danke, dass du solche Kommentare begr&#252;&#223;t, ist ja nicht selbstverst&#228;ndlich!
Zum Machtwechsel 1982 und der Rolle der FDP kann ich als "B&#252;rger" relativ wenig sagen, denn ich war damals gerade 5 Jahre alt und lebte hinter dem "Eisernen Vorhang". Als Politikwissenschaftler kann ich dazu beitragen, dass die Situation ja nicht nur etwas (oder "viel", je nachdem...) "umfallerisch" f&#252;r die FDP war, sondern wohl oder &#252;bel etwas chaotisch auf die Sicht der Genossen: Schmidt wurde ja auch von Wehner und Brandt im Stich gelassen, in diesem Vertrauensbruch hat die FDP ein neues "Heil" gesucht. Schmidt war und ist zu recht hoch respektiert in allen Bev&#246;lkerungsschichten und politischen Lagern (au&#223;er Extremisten). Das spricht f&#252;r ihn und seine Kanzlerschaft. Einen Kanzler wie Schmidt k&#246;nnte ich mir jederzeit vorstellen, egal ob sein Parteibuch SPD, FDP, Gr&#252;ne oder Union w&#228;re. Viele meiner Unionsfreunde w&#252;rden das genauso unterschreiben, ist absolut unstrittig. Wenn ich dies sage, m&#246;chte ich gleichzeitig unterstreichen, dass ich damit seinen direkten Nachfolger nicht als schlechter ansehe, er war halt nur ganz anders, hatte andere Qualit&#228;ten.

Nochmal zu den Kommentaren: die haben sicher etwas, aber eben nicht nur, damit zu tun, dass ich der Union angeh&#246;re. Ich m&#246;chte nicht nur darauf reduziert werden. Ich schreibe ja nicht etwas zwanghaft so, weil ich irgendwo Mitglied bin, das ist f&#252;r mich ein Unterschied, ich habe diese &#220;berzeugungen auch so, auch wenn das f&#252;r wenige wohl schwer verst&#228;ndlich erscheinen mag. Das w&#228;re jetzt aber eine Sache, die man mal "live" im Biergarten oder so besprechen m&#252;&#223;te, hier steigt die reine Schriftlichkeit einer Webseite aus... Man muss immer den Menschen dahinter sehen - will ich mir ja auch hinter die Ohren schreiben! :-)

Generell begr&#252;&#223;e ich es, dass es schwarz-gr&#252;ne Koalitionen gibt, nun auch auf L&#228;nderebene. Es gilt aber immer: jede Koalition muss aufgrund einer Einzelfallpr&#252;fung zustande kommen, nicht "einfach so". Schwarz-gr&#252;n in Sachsen zum Beispiel w&#228;re sicher viel schwieriger, wobei auch nicht unm&#246;glich. In Bayern ist es vielleicht ziemlich unrealistisch, ebenso in Th&#252;ringen (da m&#252;ssen die erstmal in den Landtag kommen...). Es kommt auch hier immer auf die handelnden Personen plus die jeweiligen Programme an. Nie vergessen darf man: Politik wird immer von Menschen gemacht! Es geht niemals nur allein um Programme oder Parteien. Insofern sind auch manche lokale Zweckb&#252;ndnisse von Union und Linksvertretern durchaus auf gewisser Ebene verst&#228;ndlich.

Ich gebe dir Recht, die SPD ist kaum zu beneiden in ihrer Situation gegen&#252;ber der Linkspartei, hat sich allerdings zum Gro&#223;teil selbst da hinein man&#246;vriert, durch einen unklaren Umgang &#252;ber Jahre hinweg, seit Anfang der 90er Jahre praktisch! Kurt Biedenkopf hat sich in Sachsen immer eine starke, demokratiest&#228;rkende SPD gew&#252;nscht, hat das auch glaubw&#252;rdig &#246;ffentlich vertreten. Viele in der Union w&#252;rden sich bis heute nichts lieber w&#252;nschen, als dass die SPD st&#228;rke wie die Linkspartei im Landtag w&#228;re. Gleiches gilt f&#252;r Th&#252;ringen.

Allerdings sehe ich in diesem Zusammenhang deine Aussage "diese Partei in die demokratische Verantwortung einzubeziehen" ganz anders:
Aus meiner Sicht hat die SPD eben gerade diese Aufgabe nicht, die Linken einzubeziehen, woraus ich schlie&#223;e, dass Regierungsverantwortung gemeint ist. Aus folgenden Gr&#252;nden: die SED/PDS/Linkspartei/Linke hat &#252;berall dort, wo sie in direkter oder indirekter Regierungsverantwortung in L&#228;ndern (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin) war, immer versagt, wurde also buchst&#228;blich entzaubert. In Berlin h&#228;lt dieser Proze&#223; noch an, wird aber hoffentlich bald beendet werden k&#246;nnen. Man kann diese Entzauberung nun begr&#252;&#223;en und f&#252;r den Normalfall halten. Ich bin jedoch daf&#252;r, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Wir brauchen nicht mehr solcher Versuche, sondern eine Verhinderung, dass sie &#252;berhaupt stattfinden. Alles andere wertet diese Partei, die dahinterstehende Ideologie und ihre Machenschaften unn&#246;tig auf. Als ehemaliger DDR-B&#252;rger ist mir die totalit&#228;re Vergangenheit direkt bildlich vor Augen. Selbst in Russland wurde die alte kommunistische Partei verboten (und damit auch enteignet!). Wir haben dies - aus ganz sicher ma&#223;geblichen und nachvollziehbaren - Gr&#252;nden seinerzeit nicht getan. Dennoch ernten wir nach wie vor die "Fr&#252;chte" dessen. Und ich bin nicht bereit, solche "Fr&#252;chte" noch zu f&#246;rdern.

Die SPD windet sich nach wie vor auf allen Ebenen, wie sie dieses Problem l&#246;sen soll. Einerseits sind es in gewisser Hinsicht politisch verwandte, stimmen in manchen Fragen sogar sehr &#252;berein, andererseits sind sie sich spinnefeind, wegen Personen, wegen Programmen. Eine Art Hassliebe, k&#246;nnte man sagen. Ich w&#252;rde empfehlen, die SPD sollte auf klare Distanz gehen, schon sich selbst zuliebe, denn die SPD hat nur mit klarem Profil eine Chance, nicht als Steigb&#252;gelhalter f&#252;r andere. Au&#223;erdem zeigt die Geschichte, dass die Kommunisten nur darauf warteten, irgendwo "dabei zu sein", um dann letztlich doch das Heft in die Hand zu nehmen. Diese Gefahr ist zu gro&#223;, gesamtpolitisch gesehen f&#252;r Deutschland. Mit dem Feuer spielt man nicht.

Es gibt viele in der SPD, die das so sehen, bin ich mir sicher. Nur die Basis, die das so sieht, hat in dieser zur Funktion&#228;rspartei gewordenen Kraft, kaum eine Stimme. Es gibt viele vern&#252;nftige Leute in der SPD, man w&#252;rde sich w&#252;nschen, sie bek&#228;men mehr Einflu&#223; und Stimme.

Promikon:
Mmh, ich wollte dieses Jahr (2009) kommen, doch habe ich keine Lust zwischen Freitag und Sonntag zig Stunden im Zug zu sitzen auf kalten Bahnh&#246;fen rumzustehen, wegen ca. 12 Stunden Ereignis... Hinzu kommen weitere wichtige Lokal-Termine bei mir, wo ich als Mitarbeiter gefordert bin, soda&#223; ich mich gegen die Promikon entschieden habe. Wie das ganze 2010 aussehen wird, bleibt abzuwarten, ich werde es auf jeden Fall wieder versuchen, vielleicht klappt es dann ja besser :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rainer,<br />
danke, dass du solche Kommentare begr&#252;&#223;t, ist ja nicht selbstverst&#228;ndlich!<br />
Zum Machtwechsel 1982 und der Rolle der FDP kann ich als &#8220;B&#252;rger&#8221; relativ wenig sagen, denn ich war damals gerade 5 Jahre alt und lebte hinter dem &#8220;Eisernen Vorhang&#8221;. Als Politikwissenschaftler kann ich dazu beitragen, dass die Situation ja nicht nur etwas (oder &#8220;viel&#8221;, je nachdem&#8230;) &#8220;umfallerisch&#8221; f&#252;r die FDP war, sondern wohl oder &#252;bel etwas chaotisch auf die Sicht der Genossen: Schmidt wurde ja auch von Wehner und Brandt im Stich gelassen, in diesem Vertrauensbruch hat die FDP ein neues &#8220;Heil&#8221; gesucht. Schmidt war und ist zu recht hoch respektiert in allen Bev&#246;lkerungsschichten und politischen Lagern (au&#223;er Extremisten). Das spricht f&#252;r ihn und seine Kanzlerschaft. Einen Kanzler wie Schmidt k&#246;nnte ich mir jederzeit vorstellen, egal ob sein Parteibuch SPD, FDP, Gr&#252;ne oder Union w&#228;re. Viele meiner Unionsfreunde w&#252;rden das genauso unterschreiben, ist absolut unstrittig. Wenn ich dies sage, m&#246;chte ich gleichzeitig unterstreichen, dass ich damit seinen direkten Nachfolger nicht als schlechter ansehe, er war halt nur ganz anders, hatte andere Qualit&#228;ten.</p>
<p>Nochmal zu den Kommentaren: die haben sicher etwas, aber eben nicht nur, damit zu tun, dass ich der Union angeh&#246;re. Ich m&#246;chte nicht nur darauf reduziert werden. Ich schreibe ja nicht etwas zwanghaft so, weil ich irgendwo Mitglied bin, das ist f&#252;r mich ein Unterschied, ich habe diese &#220;berzeugungen auch so, auch wenn das f&#252;r wenige wohl schwer verst&#228;ndlich erscheinen mag. Das w&#228;re jetzt aber eine Sache, die man mal &#8220;live&#8221; im Biergarten oder so besprechen m&#252;&#223;te, hier steigt die reine Schriftlichkeit einer Webseite aus&#8230; Man muss immer den Menschen dahinter sehen - will ich mir ja auch hinter die Ohren schreiben! :-)</p>
<p>Generell begr&#252;&#223;e ich es, dass es schwarz-gr&#252;ne Koalitionen gibt, nun auch auf L&#228;nderebene. Es gilt aber immer: jede Koalition muss aufgrund einer Einzelfallpr&#252;fung zustande kommen, nicht &#8220;einfach so&#8221;. Schwarz-gr&#252;n in Sachsen zum Beispiel w&#228;re sicher viel schwieriger, wobei auch nicht unm&#246;glich. In Bayern ist es vielleicht ziemlich unrealistisch, ebenso in Th&#252;ringen (da m&#252;ssen die erstmal in den Landtag kommen&#8230;). Es kommt auch hier immer auf die handelnden Personen plus die jeweiligen Programme an. Nie vergessen darf man: Politik wird immer von Menschen gemacht! Es geht niemals nur allein um Programme oder Parteien. Insofern sind auch manche lokale Zweckb&#252;ndnisse von Union und Linksvertretern durchaus auf gewisser Ebene verst&#228;ndlich.</p>
<p>Ich gebe dir Recht, die SPD ist kaum zu beneiden in ihrer Situation gegen&#252;ber der Linkspartei, hat sich allerdings zum Gro&#223;teil selbst da hinein man&#246;vriert, durch einen unklaren Umgang &#252;ber Jahre hinweg, seit Anfang der 90er Jahre praktisch! Kurt Biedenkopf hat sich in Sachsen immer eine starke, demokratiest&#228;rkende SPD gew&#252;nscht, hat das auch glaubw&#252;rdig &#246;ffentlich vertreten. Viele in der Union w&#252;rden sich bis heute nichts lieber w&#252;nschen, als dass die SPD st&#228;rke wie die Linkspartei im Landtag w&#228;re. Gleiches gilt f&#252;r Th&#252;ringen.</p>
<p>Allerdings sehe ich in diesem Zusammenhang deine Aussage &#8220;diese Partei in die demokratische Verantwortung einzubeziehen&#8221; ganz anders:<br />
Aus meiner Sicht hat die SPD eben gerade diese Aufgabe nicht, die Linken einzubeziehen, woraus ich schlie&#223;e, dass Regierungsverantwortung gemeint ist. Aus folgenden Gr&#252;nden: die SED/PDS/Linkspartei/Linke hat &#252;berall dort, wo sie in direkter oder indirekter Regierungsverantwortung in L&#228;ndern (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin) war, immer versagt, wurde also buchst&#228;blich entzaubert. In Berlin h&#228;lt dieser Proze&#223; noch an, wird aber hoffentlich bald beendet werden k&#246;nnen. Man kann diese Entzauberung nun begr&#252;&#223;en und f&#252;r den Normalfall halten. Ich bin jedoch daf&#252;r, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Wir brauchen nicht mehr solcher Versuche, sondern eine Verhinderung, dass sie &#252;berhaupt stattfinden. Alles andere wertet diese Partei, die dahinterstehende Ideologie und ihre Machenschaften unn&#246;tig auf. Als ehemaliger DDR-B&#252;rger ist mir die totalit&#228;re Vergangenheit direkt bildlich vor Augen. Selbst in Russland wurde die alte kommunistische Partei verboten (und damit auch enteignet!). Wir haben dies - aus ganz sicher ma&#223;geblichen und nachvollziehbaren - Gr&#252;nden seinerzeit nicht getan. Dennoch ernten wir nach wie vor die &#8220;Fr&#252;chte&#8221; dessen. Und ich bin nicht bereit, solche &#8220;Fr&#252;chte&#8221; noch zu f&#246;rdern.</p>
<p>Die SPD windet sich nach wie vor auf allen Ebenen, wie sie dieses Problem l&#246;sen soll. Einerseits sind es in gewisser Hinsicht politisch verwandte, stimmen in manchen Fragen sogar sehr &#252;berein, andererseits sind sie sich spinnefeind, wegen Personen, wegen Programmen. Eine Art Hassliebe, k&#246;nnte man sagen. Ich w&#252;rde empfehlen, die SPD sollte auf klare Distanz gehen, schon sich selbst zuliebe, denn die SPD hat nur mit klarem Profil eine Chance, nicht als Steigb&#252;gelhalter f&#252;r andere. Au&#223;erdem zeigt die Geschichte, dass die Kommunisten nur darauf warteten, irgendwo &#8220;dabei zu sein&#8221;, um dann letztlich doch das Heft in die Hand zu nehmen. Diese Gefahr ist zu gro&#223;, gesamtpolitisch gesehen f&#252;r Deutschland. Mit dem Feuer spielt man nicht.</p>
<p>Es gibt viele in der SPD, die das so sehen, bin ich mir sicher. Nur die Basis, die das so sieht, hat in dieser zur Funktion&#228;rspartei gewordenen Kraft, kaum eine Stimme. Es gibt viele vern&#252;nftige Leute in der SPD, man w&#252;rde sich w&#252;nschen, sie bek&#228;men mehr Einflu&#223; und Stimme.</p>
<p>Promikon:<br />
Mmh, ich wollte dieses Jahr (2009) kommen, doch habe ich keine Lust zwischen Freitag und Sonntag zig Stunden im Zug zu sitzen auf kalten Bahnh&#246;fen rumzustehen, wegen ca. 12 Stunden Ereignis&#8230; Hinzu kommen weitere wichtige Lokal-Termine bei mir, wo ich als Mitarbeiter gefordert bin, soda&#223; ich mich gegen die Promikon entschieden habe. Wie das ganze 2010 aussehen wird, bleibt abzuwarten, ich werde es auf jeden Fall wieder versuchen, vielleicht klappt es dann ja besser :-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-01/bush-bashing-vobei/#comment-954</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 16:05:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=776#comment-954</guid>
		<description>Hallo David,

danke f&#252;r Deine differenzierende Antwort. Um nicht falsch verstanden zu werden: ich begr&#252;&#223;e grunds&#228;tzlich Deine politischen Kommentare!
Ansonsten sehe ich, dass Du mein Anliegen verstanden hast - je nach Situation schreibt man mal reflektierter, mal spontaner.

Was die Charakterisierung der FDP als "Worthalter" angeht (die auf die Situation bezogen okay ist) trage ich noch die Erinnerung mit mir herum, dass ich verzweifelt Zeuge war, wie der charismatische Kanzler Helmut Schmidt damals (1982) wegen des Fahnenwechsels der FDP f&#252;r Helmut Kohl Platz machen mu&#223;te, der f&#252;r viele meiner Generation gegen&#252;ber Schmidt zun&#228;chst wie eine Witzfigur erschien. Auch das damalige Verhalten der FDP ist nat&#252;rlich seinerzeit als Schurkenst&#252;ck bezeichnet worden, was nat&#252;rlich ebenfalls eine Vereinfachung darstellt, die den komplexen politischen Zusammenh&#228;ngen nicht gerecht wird.

Dein Kommentar zur Hessenwahl war sozusagen als plakativer Wahl-Kommentar eines CDU-Mannes handwerklich okay, aber wenn ich direkt darauf geantwortet h&#228;tte, w&#228;re mein Beitrag wohl rein polemisch ausgefallen.

Deshalb an dieser Stelle meine Ermutigung, auch zu politischen Themen nicht plakativ sondern st&#228;rker reflektierend Stellung zu beziehen - dann macht es auch einem politisch Andersdenkenden Freude, sich mit deinen Gedanken auseinanderzusetzen und deinen Standpunkt zu verstehn.

Die Demokatie ist darauf angewiesen, dass sich ein m&#246;glichst weites Spektrum von politischen Richtungen miteinander dialogf&#228;hig zeigt.

Die SPD ist durchaus nicht zu beneiden, weil sie sich nat&#252;rlich im Wahlkampf deutlich gegen&#252;ber der Linken positionieren muss, aber im Alltag auch die Partei ist, die die Br&#252;cke bauen muss, diese Partei in die demokratische Verantwortung einzubeziehen.

Mit den Gr&#252;nen hat es geklappt, die sind inzwischen sogar f&#252;r die CDU koalitionsf&#228;hig.

Nat&#252;rlich wirst du vermutlich einige Argumente haben, dass man das auf die Linken nicht einfach &#252;bertragen kann, das k&#246;nnen wir hier nicht ausf&#252;hrlich er&#246;rtern. Vielleicht treffen wir uns mal irgendwo bei einem Musikevent und haben dann Lust, uns produktiv politisch zu streiten :-)

Allerdings hast Du wohl die gleiche Tendenz wie ich, Dich von den meisten Massenveranstaltungen fernzuhalten.

Vielleicht n&#228;chstes Jahr doch Promikon?
W&#228;hrend der Verleihung der David-Awards h&#228;tten wir ja die gute M&#246;glichkeit f&#252;r eine gemeinsame Auszeit :-)

Gr&#252;&#223;le,

Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo David,</p>
<p>danke f&#252;r Deine differenzierende Antwort. Um nicht falsch verstanden zu werden: ich begr&#252;&#223;e grunds&#228;tzlich Deine politischen Kommentare!<br />
Ansonsten sehe ich, dass Du mein Anliegen verstanden hast - je nach Situation schreibt man mal reflektierter, mal spontaner.</p>
<p>Was die Charakterisierung der FDP als &#8220;Worthalter&#8221; angeht (die auf die Situation bezogen okay ist) trage ich noch die Erinnerung mit mir herum, dass ich verzweifelt Zeuge war, wie der charismatische Kanzler Helmut Schmidt damals (1982) wegen des Fahnenwechsels der FDP f&#252;r Helmut Kohl Platz machen mu&#223;te, der f&#252;r viele meiner Generation gegen&#252;ber Schmidt zun&#228;chst wie eine Witzfigur erschien. Auch das damalige Verhalten der FDP ist nat&#252;rlich seinerzeit als Schurkenst&#252;ck bezeichnet worden, was nat&#252;rlich ebenfalls eine Vereinfachung darstellt, die den komplexen politischen Zusammenh&#228;ngen nicht gerecht wird.</p>
<p>Dein Kommentar zur Hessenwahl war sozusagen als plakativer Wahl-Kommentar eines CDU-Mannes handwerklich okay, aber wenn ich direkt darauf geantwortet h&#228;tte, w&#228;re mein Beitrag wohl rein polemisch ausgefallen.</p>
<p>Deshalb an dieser Stelle meine Ermutigung, auch zu politischen Themen nicht plakativ sondern st&#228;rker reflektierend Stellung zu beziehen - dann macht es auch einem politisch Andersdenkenden Freude, sich mit deinen Gedanken auseinanderzusetzen und deinen Standpunkt zu verstehn.</p>
<p>Die Demokatie ist darauf angewiesen, dass sich ein m&#246;glichst weites Spektrum von politischen Richtungen miteinander dialogf&#228;hig zeigt.</p>
<p>Die SPD ist durchaus nicht zu beneiden, weil sie sich nat&#252;rlich im Wahlkampf deutlich gegen&#252;ber der Linken positionieren muss, aber im Alltag auch die Partei ist, die die Br&#252;cke bauen muss, diese Partei in die demokratische Verantwortung einzubeziehen.</p>
<p>Mit den Gr&#252;nen hat es geklappt, die sind inzwischen sogar f&#252;r die CDU koalitionsf&#228;hig.</p>
<p>Nat&#252;rlich wirst du vermutlich einige Argumente haben, dass man das auf die Linken nicht einfach &#252;bertragen kann, das k&#246;nnen wir hier nicht ausf&#252;hrlich er&#246;rtern. Vielleicht treffen wir uns mal irgendwo bei einem Musikevent und haben dann Lust, uns produktiv politisch zu streiten :-)</p>
<p>Allerdings hast Du wohl die gleiche Tendenz wie ich, Dich von den meisten Massenveranstaltungen fernzuhalten.</p>
<p>Vielleicht n&#228;chstes Jahr doch Promikon?<br />
W&#228;hrend der Verleihung der David-Awards h&#228;tten wir ja die gute M&#246;glichkeit f&#252;r eine gemeinsame Auszeit :-)</p>
<p>Gr&#252;&#223;le,</p>
<p>Rainer</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: David Decker</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-01/bush-bashing-vobei/#comment-949</link>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 20:31:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=776#comment-949</guid>
		<description>Hallo Rainer, danke f&#252;r deinen offenen, ausf&#252;hrlichen Kommentar! Wenn du mir zum Thema Bush zustimmst, freut mich das nat&#252;rlich sehr, echt!

Das wir beim Thema Hessen bzw. "Ypsilanti" nicht ganz einer Meinung sind, finde ich nicht schlimm, es wundert mich auch gar nicht so sehr. Meine beiden Ankl&#228;nge im Jahresr&#252;ckblick sowie im News-Schnipsel am Wahltag greifen praktisch nur Worte bzw. Sichten auf, die schon durch Medien bzw. Kommentatorenspalten geistern. Ich habe auf eine weitere pers&#246;nliche Ausweitung hier verzichtet, u.a. weil ich ja Sachse, nicht Hesse bin.

Was ich zu Bush schreibe, ist eine hohe Verantwortung, da gebe ich dir recht, die man dann so auf jeden bzw. jede anwenden sollte bzw. muss. Dass dies dann oft auch schwerf&#228;llt, wenn insbesondere eine Antipathie hinzukommt, r&#228;ume ich ein. Dennoch sage ich ganz offen, dass das Schicksal von Frau Ypsilanti auch eine pers&#246;nliche Trag&#246;die ist, selbst Roland Koch r&#228;umte dies auf Nachfrage in einem Interview ein. Meine &#196;u&#223;erungen hier auf der Seite sind nicht pers&#246;nlich gemeint gegen diese Frau, sondern beziehen sich auf den politischen Wortbruch. Koch ist daher nicht unbedingt der moralische Sieger (kann man sehen, wie man will), sondern eher der Gewinner aus besonderen Umst&#228;nden heraus.

Mit den Konstellationen gebe ich dir recht. Allerdings muss auch hier differenziert werden, z.B. auch aufgrund innerparteilicher Haltungen und Traditionen in der CDU: f&#252;r Hessen etwa ist das Thema und der Umgang mit den Linken etwas ziemlich Neues, bei uns z.B. in Sachsen &#252;berhaupt nicht. Auch wenn es die offizielle Parteilinie der CDU ist, nicht mit der Partei zusammenzuarbeiten, so ist dies regional und lokal nicht immer m&#246;glich. Was u.a. an der Eigenverantwortlichkeit und Souver&#228;nit&#228;t der Gremien liegt. Es wird so gehandelt wie vor Ort beschlossen. D.h. nicht, dass ich solche B&#252;ndnisse bef&#252;rworte, auch wenn es sie gibt, z.B. aufgrund "Mehrheitsbeschaffung" bzw. "Probleml&#246;serei". Grunds&#228;tzlich gilt: die Linke weist extremistische Z&#252;ge auf.

F&#252;r mich pers&#246;nlich ist Koch nicht unbedingt ein "Wertebewahrer", Koch ist eher pragmatisch einzustufen, denke ich, er wirkt nur f&#252;r viele "h&#228;rter", als er offenbar ist. Aber ich habe ihn hier auf der Seite mit der FDP als "Worthalter" eingestuft: einfach aus dem Grund, die FDP ist nicht umgefallen, die CDU hatte das gar nicht n&#246;tig. Die SPD unter Ypsilantis F&#252;hrung hat den einen Fehler gemacht, erst so sagen, dann so. TSG hat es ja offen so kommuniziert. Au&#223;erdem hat die SPD den unseligen Parteitagsbeschluss gefa&#223;t, mit der CDU keine Gespr&#228;che zu f&#252;hren. Das ist unsinnig, nicht einmal die Gr&#252;nen machen so was. Al-Wazir ist ja durchaus offen f&#252;r die Union, hat nur was pers&#246;nlich gegen Koch!

Kurzum: Gegen Verunglimpfung wende ich mich, auch von Frau Ypsilanti - wenn Beitr&#228;ge hier anders aufgefa&#223;t werden, bitte ich zu bedenken, was steht wirklich da und die konkrete Situation mit einzubeziehen.

Andererseits wird es von mir auch weiterhin politische Beitr&#228;ge bzw. Kommentare hier geben. Auch wenn es naturgem&#228;&#223; nicht jedem passen wird, doch f&#252;r mich geh&#246;rt es aus Glaubw&#252;rdigkeitsgr&#252;nden mit dazu. Ich steh dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Rainer, danke f&#252;r deinen offenen, ausf&#252;hrlichen Kommentar! Wenn du mir zum Thema Bush zustimmst, freut mich das nat&#252;rlich sehr, echt!</p>
<p>Das wir beim Thema Hessen bzw. &#8220;Ypsilanti&#8221; nicht ganz einer Meinung sind, finde ich nicht schlimm, es wundert mich auch gar nicht so sehr. Meine beiden Ankl&#228;nge im Jahresr&#252;ckblick sowie im News-Schnipsel am Wahltag greifen praktisch nur Worte bzw. Sichten auf, die schon durch Medien bzw. Kommentatorenspalten geistern. Ich habe auf eine weitere pers&#246;nliche Ausweitung hier verzichtet, u.a. weil ich ja Sachse, nicht Hesse bin.</p>
<p>Was ich zu Bush schreibe, ist eine hohe Verantwortung, da gebe ich dir recht, die man dann so auf jeden bzw. jede anwenden sollte bzw. muss. Dass dies dann oft auch schwerf&#228;llt, wenn insbesondere eine Antipathie hinzukommt, r&#228;ume ich ein. Dennoch sage ich ganz offen, dass das Schicksal von Frau Ypsilanti auch eine pers&#246;nliche Trag&#246;die ist, selbst Roland Koch r&#228;umte dies auf Nachfrage in einem Interview ein. Meine &#196;u&#223;erungen hier auf der Seite sind nicht pers&#246;nlich gemeint gegen diese Frau, sondern beziehen sich auf den politischen Wortbruch. Koch ist daher nicht unbedingt der moralische Sieger (kann man sehen, wie man will), sondern eher der Gewinner aus besonderen Umst&#228;nden heraus.</p>
<p>Mit den Konstellationen gebe ich dir recht. Allerdings muss auch hier differenziert werden, z.B. auch aufgrund innerparteilicher Haltungen und Traditionen in der CDU: f&#252;r Hessen etwa ist das Thema und der Umgang mit den Linken etwas ziemlich Neues, bei uns z.B. in Sachsen &#252;berhaupt nicht. Auch wenn es die offizielle Parteilinie der CDU ist, nicht mit der Partei zusammenzuarbeiten, so ist dies regional und lokal nicht immer m&#246;glich. Was u.a. an der Eigenverantwortlichkeit und Souver&#228;nit&#228;t der Gremien liegt. Es wird so gehandelt wie vor Ort beschlossen. D.h. nicht, dass ich solche B&#252;ndnisse bef&#252;rworte, auch wenn es sie gibt, z.B. aufgrund &#8220;Mehrheitsbeschaffung&#8221; bzw. &#8220;Probleml&#246;serei&#8221;. Grunds&#228;tzlich gilt: die Linke weist extremistische Z&#252;ge auf.</p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich ist Koch nicht unbedingt ein &#8220;Wertebewahrer&#8221;, Koch ist eher pragmatisch einzustufen, denke ich, er wirkt nur f&#252;r viele &#8220;h&#228;rter&#8221;, als er offenbar ist. Aber ich habe ihn hier auf der Seite mit der FDP als &#8220;Worthalter&#8221; eingestuft: einfach aus dem Grund, die FDP ist nicht umgefallen, die CDU hatte das gar nicht n&#246;tig. Die SPD unter Ypsilantis F&#252;hrung hat den einen Fehler gemacht, erst so sagen, dann so. TSG hat es ja offen so kommuniziert. Au&#223;erdem hat die SPD den unseligen Parteitagsbeschluss gefa&#223;t, mit der CDU keine Gespr&#228;che zu f&#252;hren. Das ist unsinnig, nicht einmal die Gr&#252;nen machen so was. Al-Wazir ist ja durchaus offen f&#252;r die Union, hat nur was pers&#246;nlich gegen Koch!</p>
<p>Kurzum: Gegen Verunglimpfung wende ich mich, auch von Frau Ypsilanti - wenn Beitr&#228;ge hier anders aufgefa&#223;t werden, bitte ich zu bedenken, was steht wirklich da und die konkrete Situation mit einzubeziehen.</p>
<p>Andererseits wird es von mir auch weiterhin politische Beitr&#228;ge bzw. Kommentare hier geben. Auch wenn es naturgem&#228;&#223; nicht jedem passen wird, doch f&#252;r mich geh&#246;rt es aus Glaubw&#252;rdigkeitsgr&#252;nden mit dazu. Ich steh dazu.</p>
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		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-01/bush-bashing-vobei/#comment-947</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 17:22:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ekkaleo.de/?p=776#comment-947</guid>
		<description>Lieber David,

nachdem ich Dir hier bei diesem Thema weitestgehend zustimmen kann, m&#246;chte ich aber nun doch noch kurz mitteilen, dass mir Dein Kommentar zur Hessenwahl nicht gefallen hat, denn mit Frau Ypsilanti wird seit einiger Zeit in gleicher Form Bashing betrieben.

H&#228;tte sie bei der vorletzten Wahl nur einige tausend Stimmen mehr erzielt (bei erdrutschartigen Verlusten der Kochregierung), w&#228;re wohl der Weg frei gewesen f&#252;r eine SPD gef&#252;hrte Regierung mit b&#252;rgerlicher Beteiligung, vermutlich eine gro&#223;e Koalition. Als Koch-Juniorpartner mitzumachen erschien mir nach dem Wahlergebnis keine Option - also mu&#223;te sie das Risiko wagen, als wortbr&#252;chig zu gelten.

Es hat immer wieder Konstellationen gegeben, in denen die Konstellationen zu Neuausrichtungen zwangen. In den 80ern galten die Gr&#252;nen noch als indikutabel, heute koalieren sie mit der CDU. Auch die Linke ist dabei, sich als Teil der Parteienlandschaft auf Bundesebene zu etablieren, und wenn sie es schafft, kann man sie nicht zur Tabu-Partei erkl&#228;ren. Das tut die CDU auf kommunaler Ebene auch nicht konsequent.

Bei der SPD ist einiges schiefgelaufen, Frau Ypsilanti k&#246;nnte heute MP sein, h&#228;tte sie auf die Befindlichkeiten ihres eigenen rechten Fl&#252;gels mehr R&#252;cksicht genommen.

So hat Koch, ohne aus der SPD Schw&#228;che f&#252;r die eigene Partei profitieren zu k&#246;nnen, die Chance, mit einer starken FDP (die von der Unzufriedenheit mit den gro&#223;en Parteien profitierte) eine sichere Regierungsmehrheit zu haben.

Koch ist mir nicht sympathisch, aber er ist ein politisch kluger Kopf, der glaube ich seine Lektion aus der vorletzten Wahl gelernt hat und deshalb die Chance hat, in Hessen wieder Vertrauen zu gewinnen.

Aber Ypsilanti zur unmoralischen Person zu machen und Koch zum Wertebewahrer ist genauso daneben wie die Verteufelung von Bush.

Gr&#252;&#223;le,

Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber David,</p>
<p>nachdem ich Dir hier bei diesem Thema weitestgehend zustimmen kann, m&#246;chte ich aber nun doch noch kurz mitteilen, dass mir Dein Kommentar zur Hessenwahl nicht gefallen hat, denn mit Frau Ypsilanti wird seit einiger Zeit in gleicher Form Bashing betrieben.</p>
<p>H&#228;tte sie bei der vorletzten Wahl nur einige tausend Stimmen mehr erzielt (bei erdrutschartigen Verlusten der Kochregierung), w&#228;re wohl der Weg frei gewesen f&#252;r eine SPD gef&#252;hrte Regierung mit b&#252;rgerlicher Beteiligung, vermutlich eine gro&#223;e Koalition. Als Koch-Juniorpartner mitzumachen erschien mir nach dem Wahlergebnis keine Option - also mu&#223;te sie das Risiko wagen, als wortbr&#252;chig zu gelten.</p>
<p>Es hat immer wieder Konstellationen gegeben, in denen die Konstellationen zu Neuausrichtungen zwangen. In den 80ern galten die Gr&#252;nen noch als indikutabel, heute koalieren sie mit der CDU. Auch die Linke ist dabei, sich als Teil der Parteienlandschaft auf Bundesebene zu etablieren, und wenn sie es schafft, kann man sie nicht zur Tabu-Partei erkl&#228;ren. Das tut die CDU auf kommunaler Ebene auch nicht konsequent.</p>
<p>Bei der SPD ist einiges schiefgelaufen, Frau Ypsilanti k&#246;nnte heute MP sein, h&#228;tte sie auf die Befindlichkeiten ihres eigenen rechten Fl&#252;gels mehr R&#252;cksicht genommen.</p>
<p>So hat Koch, ohne aus der SPD Schw&#228;che f&#252;r die eigene Partei profitieren zu k&#246;nnen, die Chance, mit einer starken FDP (die von der Unzufriedenheit mit den gro&#223;en Parteien profitierte) eine sichere Regierungsmehrheit zu haben.</p>
<p>Koch ist mir nicht sympathisch, aber er ist ein politisch kluger Kopf, der glaube ich seine Lektion aus der vorletzten Wahl gelernt hat und deshalb die Chance hat, in Hessen wieder Vertrauen zu gewinnen.</p>
<p>Aber Ypsilanti zur unmoralischen Person zu machen und Koch zum Wertebewahrer ist genauso daneben wie die Verteufelung von Bush.</p>
<p>Gr&#252;&#223;le,</p>
<p>Rainer</p>
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