Playlist Januar 2009

ekkaleo Playlist Januar 2009Die Sonne blinzelt hinein in klare, kalte Wintertage und dazu gibt es kraftvolle, lebensbejahende Musik. Die bringt nicht nur die Beine in Bewegung, sondern auch das Herz. — So kannst du gerne kommen, neues Jahr :-)

  • Bethany Dillon - “A Voice Calling Out”
    Bethany Dillon hat hier versucht ihre Vision von einer neuen jungen christlichen Generation in Liedform zu bringen. Es geht darum, der Berufung Gottes zu folgen und aufzustehen inmitten einer Gesellschaft/ Generation, die es ansonsten nicht gewohnt ist, dem “Herzschlag des Himmels” zu folgen. Mutige Worte, eingebettet in akustischen Folk-Rock mit klaren Einflüssen der modernen Celtic-Popmusik. Und wenn ich bedenke, dass dieses Lied von ihrem Debütalbum ist, alle Achtung, was das Mädel schon in jungen Jahren zu sagen hat(te)!
    CD: “Bethany Dillon”, 2004 / Web

  • Bethany Dillon - “Airplane”
    “Airplane” spricht davon, wo und wie wir Gott im Leben wahrnehmen, und dass dies durchaus ganz ungewöhnlich geschehen mag. Musikalisch sehr eindringlich arrangiert, bringen die Lyriks einen interessanten Ansatz hervor und es ergibt sich in der Gesamtheit zu Recht einer von Bethany Dillons Publikums-Favorten!
    CD: “Imagination”, 2005 / Web

  • Paul Colman - “Sweet Song Of Salvation”
    Da hatte Larry Norman einen zeitlosen frommen Rocker geschaffen: “Sweet Song Of Salvation” reißt noch immer vom Hocker mit seinem kräftigen Beat und den fetzigen Mitgröl-Passagen. Das steckt an, und dann ist man irgendwann mit der klaren Kante des Textes konfrontiert: Ein Erlösungslied erklingt! Sein 70er-Jahre-Feeling kann der Song einfach nicht verleugnen; Paul Colman hat das erkannt und kommt damit erstaunlich nah an den Geist des Originals heran. Sehr schönes Cover, dem man sich kaum entziehen kann - und mag :-)
    CD: “History”, 2009 / Web

  • Carolyn Arends - “Last Thursday (Call Me Crazy)”
    Dieser Song ist Teil von Carolyn Arends bisher rockigstem Album! Die kanadische Sängerin präsentierte damite in den 1990er Jahren herrlichen Alternative-Rock aus der Singer/Songwriter-Ecke, jedoch mit zeitlosem Feeling. Inhaltlich geht es darum, wie verrückt es eigentlich ist, an Gott zu glauben, wenn man damit ziemlich allein auf weiter Flur steht und so gar nicht “cool” wirkt. Carolyn Arends bringt ihre Botschaft in gewohnt freimütiger, gewinnender Art rüber.
    CD: “Feel Free”, 1997 / Web

  • Carolyn Arends - “Do What You Do”
    … und noch ein “Rocker” vom gleichen Album! Das treibende, gitarrendominierte Arrangement hat einfach Klasse! Gleiches gilt für den Text, der mit dem obigen Lied gut zusammenpaßt, mitten aus dem Alltag der modernen westlichen Gesellschaft … Schöner Favorit von einem Album, dass ich wieder und wieder neu entdecke!
    CD: “Feel Free”, 1997 / Web

  • Buddy Greene - “Happy Man”
    Dieses Lied klingt, wie es heisst! Buddy Greene ist zu Recht der Meister des frommen Bluegrass: authentisch und höchst sympathisch kommt der seit vielen Jahren etablierte Singer/Songwriter daher. Das gleichnamige Album hat übrigens noch mehr Titel vom Schlage des Titelsongs zu bieten …!
    CD: “Happy Man”, 2007 / Web

  • Alathea - “Hurricane”
    Ein starker Track aus dem vierten Album der Bluegrass-/ Folk-Band Alathea - hat sogar einen Wettbewerb in Amerika gewonnen. Bluesig und üppig kommt dieser Folk-Pop daher, wo es einerseits um die Flut von Wasser geht, andererseits um die Vergebungsflut im Blut Jesu. Alathea bieten interessantes Songwriting mit ansprechender Performance; schade, dass sie noch immer nur Geheimtipp-Status haben.
    CD: “My Roots Grow Deeper”, 2007 / Web

  • Döhler & Scheufler - “Unter Seinen Flügeln”
    Döhler & Scheufler melden sich unüberhörbar druckvoll und deutlich zurück: Druckvoller, pianoorientierter Gospel-Pop trifft auf deutlich-deutsche Texte mit klarem geistlichen Akzent. Für mich ist dieses Stück DER “Hit” des zweiten Albums der beiden Dresdner. Auf verblüffende Weise wird hier musikalische Raffinesse mit hochkomplexen geistlichen Aussagen verbunden und das Ganze in nachvollziehbare, anspruchsvolle Liedverse verpackt.
    CD: “Nicht vergebens”, 2009 / Web

  • Döhler & Scheufler - “Verschweige nicht”
    Dieses Lied ist musikalisch eher “unscheinbar”, es kommt gediegen und durchaus relaxt, dennoch nicht als “Easy Listening”, daher. Der Fokus liegt sehr klar auf den Aussagen, welche auf dem biblischen Bild von Salz und Licht beruhen (vgl. Matthäus-Evangelium 5,16). Ein Lied, dass mich stark persönlich anspricht, ja hinterfragt und ermutigt, einen Schritt nach vorn zu tun; jedoch ohne fromme Leistung, sondern aus der Erkenntnis heraus, dass ein Glaube ohne Tat sinnlos ist.
    CD: “Nicht vergebens”, 2009 / Web

  • Joy Williams - “One Of Those Days”
    Nach ihrer langen CD-Pause seit 2005 und dem Weggang von ihrem ersten Label (Reunion Records) ist Joy Williams in die Schar der Singer/Songwriterinnen geschlüpft und ihr scheint es dort richtig gutzugehen. Die aktuellen Lieder der 2009er EP setzen den Optimismus des letzten Albums “Genesis” nahtlos fort, allerdings mit neuen musikalischen Nuancen. ‘Geerdet, eingängig, charmant’, so läßt sich die “neue” Joy Williams unter anderem beschreiben. “One Of Those Days” ist ein temporeicher Popsong mit Hitpotential.
    CD-EP: “One Of Those Days EP”, 2009 / Web

  • Joy Williams - “I’m Gonna Break Your Heart”
    … doch auch ruhige Momente sind die Stärke der Sängerin. Sie kommt eigentlich aus der Soul-Pop-Ecke und schafft nun mühelos den Spagat bis hin zu den Klangfarben einer Katie Herzig aus der Indie-Schule. Beachtlich, das. Dieses Lied hier setzt ihre Stimme erneut in den Mittelpunkt, umrahmt von weichen Pianopopklängen. Das regt zum Träumen an und verleiht ihrem musikalischen Schaffen nebenbei eine ganz neue Glaubwürdigkeit. Ich bin gespannt, was wir noch alles von Joy Williams auf die Ohren bekommen!
    CD-EP: “One Of Those Days EP”, 2009 / Web

  • Lou Fellingham - “Sing To The Lord”
    Ein moderner Klassiker von Lou Fellingham von Phatfish. Diese eingängige Art zieht mit und verhilft dem Anliegen, der Anbetung Gottes, zum Durchbruch. Das Lied führt viele Gründe an, warum Gott unserer Anbetung würdig ist; im Refrain wird das Fazit gezogen: ‘Herr, Du bist ein wunderbarer Gott!’. Das kann ich aus eigenem Erleben bestätigen und dieses Lied führt mich zum Lob, nicht nur im Herzen, sondern in der ganzen Lebenseinstellung. Hier stimme ich gerne ein, zumal Lou Fellinghams wunderbare Stimme und das geniale Arrangement gerade dazu einladen.
    CD: “Treasure”, 2006 / Web

  • Newsboys - “In The Hands Of God”
    Die Newsboys besingen in ihrer neuesten Single ebenfalls diesen wunderbaren Gott, und geben dabei eine weitere Perspektive auf das Wesen und Handeln Gottes: Sie beleuchten in dem stimmungsvollen, typischen Newsboys-Stück den Tröster, Helfer und Heiland, der vor Hochmut bewahrt, vergibt und neue Hoffnung schenkt. Wer dies erlebt, kommt in der Tat zum Staunen über die wunderbaren Wege des Herrn und wird dieses Lied wahrscheinlich noch viel mehr “mitfühlen”. Ein, wie ich finde sehr ehrliches Lied, und das, obwohl es eine Hitsingle der Kategorie “Radio-Pop” ist …
    CD: ‘neues Album 2009′, 2009 / Web

Über den Autor

David Decker

Ein Erzgebirger, Jahrgang 1977. Musikliebhaber, Radfahrer, Webseiten- und Bücherleser, Kommunalpolitiker, Gemeindemitarbeiter, Gotteskind, Blogger, WordPress-Anwender... Und: Herausgeber von ekkaleo.de [weitere Infos hier...]

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