Eröffnungsgottesdienst und Vorkongress – Düsseldorf, Tag 1, KCF09
Der 6. Christliche Führungskongress beginnt

Hier fand der Eröffnungsgottesdienst statt: Johanneskirche in Düsseldorf (Foto: DECKERWEB)
Nur Richtigkeiten zur geistlichen Eröffnung?
Dr. Horst Marquardt schloss sich mit einem geistlichen Wort und zitierte unter anderem mehrere Sprüche aus den Sprüchen, allerdings ohne große Auslegung. Das Problem: im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise kann man noch weit mehr Stellen finden. Die Worte sind nicht das Problem, eher ihre Einordnung in den Kontext. Und wer hat nicht schon vorher gewußt, dass die Sprichwörter der Bibel hier richtig lagen in jeder Hinsicht? Das Grußwort des Vertreters des Oberbürgermeisters drehte sich demzufolge natürlich auch – um die Finanzkrise! Schade, dass es überwiegend Richtigkeiten gab und praktisch nichts wirklich Inspirierendes. Erhellender und aufbauender fand ich da paradoxerweise die Musikstücke zwischendurch. Ansonsten paßte alles bei diesem schlichten Gottesdienst. Mich beeindruckten neben der genialen Innenraum-Kulisse (Alt trifft Modern) ebenso die Holzkirchenbänke, relativ bequem, doch eben modern und dennoch funktionell.
Die wirklichen Fragen
Ich nahm den Gottesdienst zum Anlaß um der eigentlichen Kongressfrage nachzugehen: Wie gehen wir mit Werten in Führung? Welche Werte sind es? Was motiviert uns überhaupt dazu? Und außerdem: Was führen wir? Dazu erwarte ich vielfältige Antworten. Es wird darum gehen, wie man konkrete Statements abgibt, die weiterhelfen, ohne ständig über die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 zu philosophieren. Der Kongress sollte mehr bieten als kurzfristige Antworten auf ein kürzliches Phänomen. Ich wünsche mir Langfristigkeit und neue Akzente. Schließlich erwarten das doch alle von den Frommen, die jetzt nach Düsseldorf kommen, oder?
Der Vorkongress für junge Frühbucher
Junge Leiter unter 40 konnten an diesem Mittwoch schon Tagesseminare auf sich wirken lassen. Der niederländische Unternehmensberater Paul Donders referierte unter anderem zum Thema authentischer Führungsstil. Er meint, Führungskräfte brauchen Tugenden wie Fleiß und Demut. Laut den Medizinern Prof. Gerd Schnack und Kirsten Schnack (beide Allensbach am Bodensee) seien Glaube und Kunst genauso wichtig wie Ernährung und Bewegung. idea.de brachte es in der Frage “Firma wichtiger als Gesundheit?” auf den Punkt.
Teilnehmer werden zu Reportern
Eine Sache scheint wirklich zu sein (bzw. zu werden) in der Kongressausgabe 2009: dank Blogs, Twitter und dem ganzen Web2.0-Zeugs kann jeder Teilnehmer zu Reporter werden! So sind Interessierte nicht mehr allein auf die etablierten (frommen) Medien angewesen. Das pro Medienmagazin wieß sehr sympathisch auf diesen neuen Umstand hin. Sicherlich wird es nach der Veranstaltung weitaus mehr Berichte geben, doch gerade die Sachen während des Events haben einen besonderen Charme.
Weitere Berichte:
- Der Vorkongress im Überblick/ Rückblick (offizielle Seite)
- Vorkongress: Bericht Seminar I (Donders)
- Vorkongress: Bericht Seminar II (Schnacks)
- Vorbericht bei idea.de (Nikolaus Schneider)
- Vorbericht bei jesus.de (Nikolaus Schneider)
Blogbeiträge:
- Matthias Düsi berichtet vom ersten Tag
- Der pro-Blog entdeckte die Kongress-Twitterer (Hey, Danke! :)
- Ingmar Bartsch berichtet vom Standaufbau im Aussteller-Bereich
- Kerstin will ebenfalls ihren Stand präsentieren …
- ‘bodenpersonal’ ringt sich trotz “Kapitalistenscheu” zur Teilnahme durch
Live-Kongress-Twitterer:
- Michael Bass (mbass)
- Matthias Düsi (duesiblog)
- pro Medienmagazin (pro_magazin)
- meinereiner (ekkaleo)
- Twitter-Archiv #kcf09
- Und wer unterstützt die Zwitscher-Parade? Kommt, Jungs und Mädels! (Meldungen einfach via Kommentar oder ReTweet)





Der erste Kongresstag (Donnerstag) war super. Vielleicht treffen wir uns heute Abend noch oder spätestens Morgen.
Grüße
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