Playlist Februar 2009
Ein Winter, der seinen Namen verdient und Musik für die Dasselbe gilt: Klanghandwerker aus dem In- und Ausland spielen mir ihre inspirierenden Kreationen.
- Samuel Jersak - “Seven Minutes”
Nein, sieben Minuten lang ist es nicht, eher fünf, doch das ist nebensächlich. Der Sound fesselt weit mehr die Aufmerksamkeit: feinster Fusion-Jazzpop mit basstarker Kulisse und ordentlich Drive. Da kommt Freude auf. Samuel Jersak darf hier selbst und mit Band zeigen, wo seine musikalischen Vorlieben stecken. Dieser Track ist wie das gesamte Album etwas für Genießer und Leute, die sich niveauvoll unterhalten lassen möchten.
CD: “Journey To Sydney”, 2007 / Web - Samuel Jersak - “Gute Aussichten”
Bei diesem entspannten Piano-Jazzpop kann ich in Ruhe die Fernsicht genießen. Was ich sehe, wird Inspiration und weckt Emotionen. Seele baumeln lassen und neue Kraft schöpfen.
CD: “Journey To Sydney”, 2007 / Web - Tobias Hundt - “Tree”
Der Titelsong des Debütalbums beschreibt in wenigen Zeilen die Sehnsucht, wie ein fruchtbarer Baum im Garten des Herrn zu sein: Verbunden mit Gott, wird Liebe und Segen empfangen und weitergegeben. Dieses simple Lied “rockt” einfach und ist ein gutes Beispiel für das Talent von Tobias Hundt, der, wie sein Kollege Samuel Harfst, einer aufstrebenden Generation deutscher Singer/Songwriter angehört, die sicheres Handwerk mit klaren Aussagen verbindet. Ich hoffe, dass diese Musik weitere Wurzeln schlägt, und viele Liederfrüchte reifen läßt.
CD: “Tree”, 2008 / Web - Tobias Hundt - “Teil von dir”
Ein Gebet an Gott: Jesus soll leben in mir, mehr und mehr. Es geht um Hingabe und darum, diesem Herrn des Lebens immer ähnlicher zu werden. Das treibende Akustik-Arrangement ist genau die richtige Umsetzung dafür. Eine kleine Hymne, die zum Soundtrack des täglichen Lebens mit Gott wird.
CD: “Tree”, 2008 / Web - Jars Of Clay - “Two Hands”
Die irdenen Gefäße legen einen Single-Vorboten ihres neuen Albums aus: “Two Hands” ist eine rockige Nummer mit einem Knaller-Refrain. Die Band ist darin geübt, doch es braucht ja immer das gewisse Etwas. Hier scheint es wieder zu klappen. Hände des Versagens und Verzweifelns, doch ebenso Hände, die sich anbetend erheben; Hände, die wegdrücken oder anziehen. Anziehend ist dieses Lied auf jeden Fall, bleibt abzuwarten, was für das Gesamtwerk gilt; für die aktuelle Playlist reicht der Schlager jedoch allemal :-)
CD: “The Long Fall Back To Earth”, 2009 / Web - Jonny Pechstein - “This Is A New Song”
Jonny Pechstein nimmt die Aufforderung aus der Bibel wörtlich und präsentiert ein neues Loblied für Gott (vgl. z.B. Psalm 33,3). Es soll für Ihn allein sein. Ich bin da eingeladen, mit einzustimmen und mich zu beugen vor dem Einen, der der Anbetung würdig ist. – Mit diesem flotten Modern-Rock-Track zeigt der Nürnberger, was er drauf hat: Starkes Songwriting und ein Händchen für Songs, die viele ähnlich ausgerichtete Produktionen weit hinter sich lassen.
CD: “Behind The Scenes”, 2008 / Web - Jonny Pechstein - “Your Name”
Diese epische, pianoorientierte Ballade wächst in der Dramatik und agiert clever mit den Effekten. Ich fühle mich gefangen in der Atmosphäre und blende die Lyriks verstärkt ein. Jonny Pechsteins Stimme wirkt hier sehr wandlungsfähig im Vergleich zu den anderen Albumsongs. Doch auch so überzeugt er absolut. Es geht um den Widerspruch einer Person, die vorgibt, andere retten zu wollen, aber selbst massiv hilfebedürftig ist. Der Song schlägt die Brücke zu Jesus, in dem all das verborgen ist, wonach des Menschen Herz sich ausstreckt. “Your Name” hält indirekt einen Spiegel vor und macht Mut zu weiterer Auseinandersetzung mit dem Thema.
CD: “Behind The Scenes”, 2008 / Web - Döhler & Scheufler - “Seine Versprechen”
Ein Lied über die Zuverlässigkeit göttlicher Aussagen: Hier werde ich ermutigt, mein Vertrauen ganz auf Jesus zu setzen. Das leicht gospelig wirkende Arrangement macht dabei einfach Laune und unterstreicht das Thema. Wie bei dem Duo nicht anders zu erwarten, sind die Aussagen deutlich und nachvollziehbar - aber immer einladend. Ein Hammertitel von einem Hammeralbum.
CD: “Nicht vergebens”, 2009 / Web - Döhler & Scheufler - “Im höchsten Maß”
Dieses Lied beleuchtet aus zwei Perspektiven das Verhältnis ‘Mensch und Gott’. Einerseits ist der Mensch sterblich und vergänglich und kann vor dem heiligen, gerechten Gott nicht bestehen. Andererseits ist ihm durch Jesus ‘im höchsten Maß’ Liebe, Segen und Würde angeboten. Das Lied gebraucht wenige Worte, um mir das neu zu verdeutlichen, doch es ist genial geschrieben und bringt es einfach auf den Punkt!
CD: “Nicht vergebens”, 2009 / Web - Mat Kearney - “Closer To Love”
Fünf Jahre nach seinem Debüt gibt es erstmals wirklich richtig neue Musik von Mat Kearney. Die erste Singleauskopplung des 2009er Albums setzt genau da fort, wo er einst (studiomäßig) aufhörte. Nur tropfenweise scheint er neue Nuancen einzuführen. Der Sound ist - logischerweise - erneut großartig. Seine Coolness hat er behalten und kommt damit ganz dicht an die Liebe heran :)
CD: “City Of Black & White”, 2009 / Web - Avion Blackman - “Yeshua”
Sanfter Roots-Reggaepop mit Seele! Avion Blackman ist die Frau vom Christafari-Frontmann und bekommt so tatkräftige Unterstützung auf ihrem zweiten Album. “Yeshua” ist nicht die vordergründigste Single des Opus, aber eine, die absolut sympathisch daherkommt. Der Inhalt fokussiert auf Jesus, dem einzigen Name, in dem das ewige Heil zu erlangen ist.
CD: “Sweet Life”, 2008 / Web





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