Virtuelle Wegstrecke mit dem Wegbegleiter

Bildschirmfoto von wegbegleiter.wordpress.com

Bildschirmfoto von wegbegleiter.wordpress.com

Der Wegbegleiter scheint das Bibelwort

»Und wenn jemand von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.«

wörtlich zu nehmen (vgl. Matthäus-Evangelium 5,41 - hier Neue Genfer Übersetzung). Wegbegleiter, das ist in diesem Falle Christof Lenzen, Pastor der FeG Eschweiler (tief im Westen, NRW :).

Das Motto seines Blogs lautet: “Wegbegleiter - Fährtensucher - Wellenreiter. In den Fußspuren des Rabbis - Gemeinsam unterwegs mit Christof Lenzen.” Je länger ich das nun kenne, desto besser gefällt es mir. Ich kann mir das irgendwie plastisch vorstellen, und das nicht erst, seit ich den Rabbi-Fußspuren-Artikel eines Rob Bell gelesen habe.

Christof Lenzen fällt mit seinem Blog auf: nicht nur die schöne Kopfgrafik fesselt den Blick, auch das nüchterne Layout und insbesondere die Textbeiträge. Was denn auch sonst?! Seine Blogtexte sind immer mit fetten oder farbigen Hervorhebungen gekennzeichnet - sein Markenzeichen. Durch die wohltuend ausgefeilte - aber gut verständliche! - Sprache kann man seinen Gedanken sehr gut folgen. Und da gibt es einiges an Gedankenfutter zu verdauen - oder zu genießen. Wie man will. Es sind nicht immer die Themen oder Ansätze, die griffbereit auf der Straße liegen, gerne wird um die Ecke gedacht.

Die sehr gute Verlinkung und die lebendigen Kommentardiskussionen zeigen, dass der Wegbegleiter wirklich begleitet: Mitarbeiter und Pastoren aus Gemeinden (und dergleichen…), Blogger, eben einfach Menschen. Neue Ansätze werden zur Diskussion gestellt (Fährtensucher), Höhen und Tiefen des Lebens mit Gott ausgelotet (Wellenreiter), der Weg des Lebens nicht nur gegangen, sondern auch reflektiert. Seine Erfahrungen kommen dabei nicht aus dem luftleeren Raum, sondern aus dem Wort Gottes sowie den Erlebnissen des Gemeindedienstes und natürlich seiner Familie.

Wie beim Bibelwort, so kostet nicht nur die zweite Meile mitzugehen, sondern auch das Wegbegleiten Zeit und Mut. Nahezu tägliches Schreiben auf diesem Niveau kostet Zeit, ebenso die Moderation der Diskussionen. Persönliche Erlebnisse preiszugeben, sich verletzbar zu machen und damit auch angreifbar, erfordert Mut. Manchmal auch in frommen Kreisen. Umso erfreulicher sind Leute wie Christof Lenzen, die andere ermutigen und weiterbringen wollen.

Übrigens, wem der Blog noch nicht reicht, der darf in Buchform weiterlesen und zwar “Glauben genießen: Eine kulinarische Reise zu einem authentischen Christsein.”, das erste Buch vom Wegbegleiter (nebenstehender Link). Dieses Thema ist spannend und herausfordernd zugleich und verspricht so manche Entdeckung :-)

… in diesem Sinne: einfach mal reinklicken und eine virutelle Wegstrecke mitgehen!

http://wegbegleiter.wordpress.com/

Über den Autor

David Decker

Ein Erzgebirger, Jahrgang 1977. Musikliebhaber, Radfahrer, Webseiten- und Bücherleser, Kommunalpolitiker, Gemeindemitarbeiter, Gotteskind, Blogger, WordPress-Anwender... Und: Herausgeber von ekkaleo.de [weitere Infos hier...]

Eine Reaktion zu “ Virtuelle Wegstrecke mit dem Wegbegleiter ”

  1. Ja, danke! Bin sprachlos und erfreut. Der Wegbegleiter wurde übrigens inspiriert von den Emmausjüngern und dem Diktum von ehemaligen Bischof Klaus Hämmerle (Aachen) vom Glauben als Weggemeinschaft. Die Emmausjünger werden für mich immer mehr zum Zukunftsbild einer Gemeinde… Segen dir!!

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