Zurück zum kirchlichen Kerngeschäft?!
Der Gundtenor lautete: “Es vollzieht sich ein Mentalitätswandel weg von Strukturfragen zurück zum kirchlichen Kerngeschäft”. Das läßt zunächst aufhorchen, da die volkskirchliche Meldungslage aus meiner Sicht meist eher betrüblich ist. Ganz anders hier:
“Der Präses der westfälischen Kirche, Alfred Buß (Bielefeld), ermutigte die Teilnehmer im Schlussgottesdienst, sich bei ihrer Arbeit auf das Wesentliche zu konzentrieren - das Weitergeben des Evangeliums. Er verglich Gemeindeleitung mit dem Pflügen eines Ackers: ‘Einen ganzen Pflug in der Spur zu halten, ist ganze Arbeit. Da darfst du nicht nach links und nach rechts schauen, vor allem nicht nach hinten. Dann kommst du nur aus der Spur.’ Die Furchen in den ‘Ackerfeldern unserer Gemeinden’ verliefen selten gerade, so Buß.”
Quelle: ideaSpektrum 12/2009, S. 35
Sowas zu lesen, erfreut und ermutigt mich sehr. Wenn die Weitergabe des Evangeliums zur Kernaufgabe in Kirchen und Gemeinden wird - wieder wird - ist etwas Wesentliches gewonnen und der eigentliche Paradigmenwechsel eingeleitet. Das wir dort noch nicht sind, verstehen immer mehr Leute “bei Kirchens”, nicht nur MitarbeiterInnen. Entscheidend wird sein, dass und wie es in die Praxis kommt. Doch ich bin da guter Dinge, will mich von solchen Lichtblicken hoffnungsfroh einstimmen lassen und diese Stimmung auch in meine Gemeinde “mitnehmen”!
In diesem Sinne: laßt uns alle zusammen wuchern mit dem ‘kirchlichen Kerngeschäft’, dem Evangelium!






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