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	<title>ekkaleo &#187; Ekklesia</title>
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	<description>Herausgerufen zur Verantwortung</description>
	<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 00:43:07 +0000</pubDate>
	
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		<title>Zur&#252;ck zum kirchlichen Kerngesch&#228;ft?!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 19:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch, die Lichtblicke im Alltag, zwischen Arbeit, Weltnachrichten und Glaubensleben. In ideaSpektrum Nr. 12/2009 vom 18. M&#228;rz steht eine Meldung zu einem &#8220;Mentalit&#228;tswandel in der westf&#228;lischen Kirche&#8220;, es geht um dem Bericht von einem Pesbytertag (14.03.09, Dortmund).
Der Gundtenor lautete: &#8220;Es vollzieht sich ein Mentalit&#228;tswandel weg von Strukturfragen zur&#252;ck zum kirchlichen Kerngesch&#228;ft&#8221;. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_940" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://idea.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/idea180309_220.jpg" alt="Ver&#228;nderung geschieht: ideaSpektrum berichtet vom Mentalit&#228;tswandel in der westf&#228;lischen Kirche" title="Ver&#228;nderung geschieht: ideaSpektrum berichtet vom Mentalit&#228;tswandel in der westf&#228;lischen Kirche" width="220" height="156" class="size-full wp-image-940" /></a><p class="wp-caption-text">Ver&#228;nderung geschieht: ideaSpektrum berichtet vom Mentalit&#228;tswandel in der westf&#228;lischen Kirche</p></div>Es gibt sie noch, die Lichtblicke im Alltag, zwischen Arbeit, Weltnachrichten und Glaubensleben. In <a href="http://www.idea.de/index.php?id=146" target="_blank" class="liidea">ideaSpektrum</a> Nr. 12/2009 vom 18. M&#228;rz steht eine Meldung zu einem &#8220;Mentalit&#228;tswandel in der <a href="http://www.ekvw.de/" target="_blank" class="liexternal">westf&#228;lischen Kirche</a>&#8220;, es geht um dem Bericht von einem Pesbytertag (14.03.09, Dortmund).</p>
<p><strong>Der Gundtenor lautete: &#8220;Es vollzieht sich ein Mentalit&#228;tswandel weg von Strukturfragen zur&#252;ck zum kirchlichen Kerngesch&#228;ft&#8221;.</strong> Das l&#228;&#223;t zun&#228;chst aufhorchen, da die volkskirchliche Meldungslage aus meiner Sicht meist eher betr&#252;blich ist. Ganz anders hier:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Pr&#228;ses der westf&#228;lischen Kirche, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Bu%C3%9F" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Alfred Bu&#223;</a> (Bielefeld), ermutigte die Teilnehmer im Schlussgottesdienst, sich bei ihrer Arbeit auf das Wesentliche zu konzentrieren - das Weitergeben des Evangeliums. Er verglich Gemeindeleitung mit dem Pfl&#252;gen eines Ackers: <em>&#8216;Einen ganzen Pflug in der Spur zu halten, ist ganze Arbeit. Da darfst du nicht nach links und nach rechts schauen, vor allem nicht nach hinten. Dann kommst du nur aus der Spur.&#8217;</em> Die Furchen in den <em>&#8216;Ackerfeldern unserer Gemeinden&#8217;</em> verliefen selten gerade, so Bu&#223;.&#8221;</p>
<p><small>Quelle: ideaSpektrum 12/2009, S. 35</small></p></blockquote>
<p>Sowas zu lesen, erfreut und ermutigt mich sehr. Wenn die Weitergabe des Evangeliums zur Kernaufgabe in Kirchen und Gemeinden wird - wieder wird - ist etwas Wesentliches gewonnen und der eigentliche Paradigmenwechsel eingeleitet. Das wir dort noch nicht sind, verstehen immer mehr Leute &#8220;bei Kirchens&#8221;, nicht nur MitarbeiterInnen. Entscheidend wird sein, dass und wie es in die Praxis kommt. Doch ich bin da guter Dinge, will mich von solchen Lichtblicken hoffnungsfroh einstimmen lassen und diese Stimmung auch in meine Gemeinde &#8220;mitnehmen&#8221;!</p>
<p><em>In diesem Sinne: la&#223;t uns alle zusammen wuchern mit dem &#8216;kirchlichen Kerngesch&#228;ft&#8217;, dem Evangelium!</em></p>
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		<title>ProChrist 2009 - Nette Unterhaltungsabende oder Evangelium in den Alltag?</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-03/prochrist-2009-nette-unterhaltungsabende-oder-evangelium-alltag/</link>
		<comments>http://ekkaleo.de/2009-03/prochrist-2009-nette-unterhaltungsabende-oder-evangelium-alltag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 07:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[2009]]></category>

		<category><![CDATA[Alltag]]></category>

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		<description><![CDATA[ProChrist geht vom 29. Marz bis 5. April 2009 in die 7. Auflage - das Evangelium kommt von Chemnitz via Satellit nach Deutschland und Europa. Gott sei Dank!
Allerdings stellen sich mir ein paar Fragen: Werden es f&#252;r uns lediglich ein paar sch&#246;ne christliche Unterhaltungsabende oder wird es mehr? Ist es uns wichtig, die frommen Prominenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_931" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/prochrist-zs_500.gif" alt="Das ProChrist-Motto - Lassen wir Zweifeln und Staunen zu? (Grafik: prochrist.org)" title="Das ProChrist-Motto - Lassen wir Zweifeln und Staunen zu? (Grafik: prochrist.org)" width="500" height="161" class="size-full wp-image-931" /></a><p class="wp-caption-text">Das ProChrist-Motto - Lassen wir Zweifeln und Staunen zu? <small>(Grafik: prochrist.org)</small></p></div></p>
<p><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank" class="liexternal">ProChrist</a> geht vom 29. Marz bis 5. April 2009 in die 7. Auflage - das <a href="http://ekkaleo.de/2009-01/des-evangeliums-nicht-schaemen/" class="liinternal">Evangelium</a> kommt von <a href="http://www.prochrist-chemnitz.de/" target="_blank" class="liexternal">Chemnitz</a> via Satellit nach Deutschland und Europa. Gott sei Dank!</p>
<p>Allerdings stellen sich mir ein paar Fragen: Werden es f&#252;r uns lediglich ein paar sch&#246;ne christliche Unterhaltungsabende oder wird es mehr? Ist es uns wichtig, die frommen Prominenten auf der Leinwand in irgendeiner Kirche oder einem Kulturhaus &#8220;hautnah&#8221; zu erleben? Oder ist es uns viel wichtiger, dass das Evangelium stadtbekannt und &#8220;dorfrelevant&#8221; wird?</p>
<p>Es ist gut, wenn Christen zahlreich an den Veranstaltungen teilnehmen und das mit Begeisterung. Noch besser ist es, wenn sie die 8 Tage - sowie die Zeit davor und danach - intensiv begleiten. Durch Gebet, Gesprache und Gelegenheiten.</p>
<p><div id="attachment_932" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/pc2009-impulse-uparzany-v2_200.jpg" alt="Pro Christus: Evangelist Ulrich Parzany (Foto: prochrist.org)" title="Pro Christus: Evangelist Ulrich Parzany (Foto: prochrist.org)" width="200" height="300" class="size-full wp-image-932" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Christus: Evangelist Ulrich Parzany <small>(Foto: prochrist.org)</small></p></div>ProChrist bietet die unglaublich gute M&#246;glichkeit in der &#214;ffentlichkeit zu zeigen, wie alltags- und gesellschaftsrelevant das Evangelium ist. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Parzany" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ulrich Parzany</a> und das ganze Team sind dabei nicht nur auf ProChrist eingestellt, sondern tats&#228;chlich <strong><em>&#8220;pro Christus&#8221;</em></strong>. Die Frage ist, ob wir es auch sind bzw. sein wollen? Sind wir pro, wenn es drauf ankommt? Mitten im Alltag? Mitten in der ProChrist-Woche, wenn wir in irgendeiner Weise gefragt werden? Es geht nicht um Besserwisserei oder &#220;berheblichkeit, sondern um authentisches Licht-sein. So, wie die Bibel sagt: <em>&raquo;Ihr seid das Licht der Welt. Wie eine Stadt auf einem Berg, die in der Nacht hell erstrahlt, damit alle es sehen k&#246;nnen.&laquo;</em> (Matth&#228;us-evangelium 5,14 - Neues Leben &#220;bersetzung).</p>
<p>ProChrist steht unter dem Motto &#8220;Zweifeln und Staunen&#8221;. Ich finde das echt gut. Denn es holt uns alle mitten im Leben ab, verschweigt Zweifel und Versagen nicht. Die Menschen wollen wissen, wie <strong>gerade wir</strong> Christen <strong>mit unseren</strong> Problemen fertig werden (besonders in Krisenzeiten wie diesen). Lassen wir uns in die Karten schauen. Ganz bewusst. Lassen wir doch bitte Fragen und Zweifel zu. &mdash; Ein besonderes Geschenk ist es, wenn wir und andere vom Zweifeln zum Staunen kommen: dieser Prozess macht unheimlich Freude und Mut, baut auf. Das biblische Beispiel des Nathanael zeigt es wunderbar (vgl. Johannes-Evangelium 1,43-50). Doch Gott war nicht nur, Er <em>ist</em> lebendig, deshalb <em>heute</em> erlebbar und ansprechbar. Staunen ist m&#246;glich!</p>
<p>Wenn uns an jedem ProChrist-Abend der Refrain des Mottoliedes begrust, durfen wir daran denken:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ich staune, dass mich Gott so liebt,<br />
ich darf staunen - was Er f&#252;r mich gibt!<br />
Ich kann nur staunen,<br />
dass Er mich nimmt, wie ich bin.<br />
Ich sehe endlich einen Sinn!&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Liebe, Hingabe, Annahme, Sinn und sogar das Staunen wirkt alles Gott durch Jesus Christus und Seinen Heiligen Geist. Wir sind eingeladen, dieses Evangelium zu verkorpern (es Fleisch werden zu lassen) - und das alles mitten im Alltag, mitten im Erzgebirge.</p>
<p>In diesem Sinne: ProChrist 2009 &ndash; Zeit f&#252;r Zweifeln und Staunen!</p>
<p><em>—Euer David :)</em></p>
<p>(Kolumne f&#252;r die “pusteblume” 02/2009, das Gemeindemagazin der EFG Herold/Erzgebirge - bearbeitet f&#252;r die Webversion)</p>
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		<title>facebook-Gruppe Gemeindegr&#252;ndung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 18:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich beim Sozialen Netzwerk facebook die Gruppe &#8220;Gemeindegr&#252;ndung&#8221; ins Leben gerufen.
Hier k&#246;nnen sich Gemeindegr&#252;nderInnen treffen und vernetzen. Die Gruppe ist offen f&#252;r alle, denen missionarischer Gemeindebau und Gemeindewachstum am Herzen liegt. &#8212; Es geht darum, einmal den Menschen hinter den Pixel bzw. den &#8220;Beispielen&#8221; ein Gesicht zuordnen zu k&#246;nnen und Erfahrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_930" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=60662266959" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/fbgruppe-gemeindegruendung_208.jpg" alt="Via facebook vernetzen: Gemeindegr&#252;nderInnen!" title="Via facebook vernetzen: Gemeindegr&#252;nderInnen!" width="208" height="162" class="size-full wp-image-930" /></a><p class="wp-caption-text">Via facebook vernetzen: Gemeindegr&#252;nderInnen!</p></div>Vor einigen Tagen habe ich beim Sozialen Netzwerk facebook die Gruppe <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=60662266959" target="_blank" class="lifacebook"><strong>&#8220;Gemeindegr&#252;ndung&#8221;</strong></a> ins Leben gerufen.</p>
<p>Hier k&#246;nnen sich Gemeindegr&#252;nderInnen treffen und vernetzen. Die Gruppe ist offen f&#252;r alle, denen missionarischer Gemeindebau und Gemeindewachstum am Herzen liegt. &mdash; Es geht darum, einmal den Menschen hinter den Pixel bzw. den &#8220;Beispielen&#8221; ein Gesicht zuordnen zu k&#246;nnen und Erfahrungen und Anregungen als Praxishilfen auszutauschen. Durch das Dabeisein wird Interesse bekundet und auf der Pinnwand und im Forum k&#246;nnen aktuelle Themen behandelt werden. Du willst eine wichtige Veranstaltung f&#252;r Gemeindegr&#252;nderInnen bekanntmachen? Auch das ist problemlos m&#246;glich!</p>
<p>Du bist also herzlich eingeladen, mitzumachen - sofern Du schon bei <a href="http://www.facebook.com/people/David-Decker/545057937" target="_blank" class="lifacebook">facebook</a> dabei bist. Und falls nicht, w&#228;re das die Chance, dieses interessante Netzwerk kennenzulernen. Es w&#228;re sch&#246;n, viele neue Gr&#252;nderInnen kennenzulernen und vor allem voneinander zu wissen und zu lernen.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=60662266959" target="_blank" class="lifacebook"><strong>http://www.facebook.com/group.php?gid=60662266959</strong></a></p>
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		<title>Gemeinde in der Postmoderne (Videointerview)</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-03/gemeinde-postmoderne-video-interview/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>

		<category><![CDATA[Interview]]></category>

		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>

		<category><![CDATA[Tobias Faix]]></category>

		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren hat sich ein Schlagwort immer mehr in die Praxis von Kirchen und Gemeinden hineingebohrt: Postmoderne. War es in den 1990er Jahren die &#8220;Generation X&#8221;, so ist es jetzt eine Zeitalterangabe, die nur vermeintlich was mit der &#8216;Gelben Post&#8217; zu tun hat :-). Was es genau ist, und was das mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_926" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://www.nikodemus.net/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/nikodemustv-tobiasfaix_220.jpg" alt="J&#246;rg Dechert von Nikodemus.TV interviewt Tobias Faix (r.)" title="J&#246;rg Dechert von Nikodemus.TV interviewt Tobias Faix (r.)" width="220" height="185" class="size-full wp-image-926" /></a><p class="wp-caption-text">J&#246;rg Dechert von Nikodemus.TV interviewt Tobias Faix (r.)</p></div>In den letzten Jahren hat sich ein Schlagwort immer mehr in die Praxis von Kirchen und Gemeinden hineingebohrt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postmoderne" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Postmoderne</a>. War es in den 1990er Jahren die &#8220;Generation X&#8221;, so ist es jetzt eine <em>Zeitalterangabe</em>, die nur vermeintlich was mit der &#8216;Gelben Post&#8217; zu tun hat :-). Was es genau ist, und was das mit den christlichen Gemeinschaften macht, darum geht es in einem kurzen Beitrag von Nikodemus.TV bzw. vom ERF, der bereits 2008 produziert und ausgestrahlt wurde.</p>
<p><em>Hier der Feature-Text von der <a href="http://www.nikodemus.net/2403" target="_blank" class="liexternal">Nikodemus-Webseite</a>:</em></p>
<blockquote><p><em>Orgel oder E-Gitarre, Luther &#220;bersetzung oder VolxBibel - Fragen an denen sich die Geister scheiden. Steckt dahinter nur ein Generationenkonflikt oder auch die Grundsatzfrage, wie weit die Kirche dem Zeitgeist nachgeben kann, ohne sich zu verleugnen? Mehr dazu im Video.</p>
<p>Im Studio: Tobias Faix, Dozent am Bibelseminar Marburg</em></p></blockquote>
<p><a href="http://toby-faix.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">Tobias &#8220;toby&#8221; Faix</a> vom <a href="#" class="liinternal">Marburger Bibelseminar</a> ist sicherlich einer DER Fachleute zu diesem Thema und vor allem einer, der Theorie und Praxis verbindet und dabei das ganze sehr n&#252;chtern sowie nachvollziehbar angeht. In diesem Sinne meine Empfehlung zum reinsehen und nachdenken.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>&raquo; Bitte beachten:</strong> Das Video ist <em>extern</em> eingebunden, d.h. wird hier <em>gestreamt</em> - wir hosten nichts selber, sondern verweisen lediglich darauf! Alle Rechte liegen bei Nikodemus.TV bzw. ERF!</p>
<p>So, und nun geht&#8217;s endlich ans Zuschauen &#038; Zuh&#246;ren:</p>
<p><em>Das Videointerview im Quicktime- bzw. iTunes-Format:</em><br />
<object classid="clsid:02BF25D5-8C17-4B23-BC80-D3488ABDDC6B" codebase="http://www.apple.com/qtactivex/qtplugin.cab" width="425" height="355"><param name="src" value="http://swf.streamfarm.net/14000cina/ondemand/3357cinaftp/Nikodemus.TV/35_08_034.m4v" /><param name="controller" value="true" /><param name="autoplay" value="false" /><param name="scale" value="aspect" /><object type="video/quicktime" data="http://swf.streamfarm.net/14000cina/ondemand/3357cinaftp/Nikodemus.TV/35_08_034.m4v" width="425" height="355">
<param name="autoplay" value="false" /><param name="controller" value="true" /><param name="scale" value="aspect" /></object></object></p>
<p><em>Das Videointerview im Windows-Media-Format:</em><br />
<object classid="CLSID:6BF52A52-394A-11d3-B153-00C04F79FAA6" id="player" width="425" height="355">
<param name="url" value="http://www.nikodemus.net/tv/2403.1500.asx" />
<param name="src" value="http://www.nikodemus.net/tv/2403.1500.asx" />
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<param name="autostart" value="false" />
<param name="stretchtofit" value="true" />
<!--[if !IE]>-->
<object type="video/x-ms-wmv" data="http://www.nikodemus.net/tv/2403.1500.asx" width="425" height="355">
<param name="src" value="http://www.nikodemus.net/tv/2403.1500.asx" />
<param name="autostart" value="false" />
<param name="controller" value="false" />
<param name="stretchtofit" value="true" />
</object>
<!--<![endif]-->
</object>
</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Die Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.nikodemus.net/2403" target="_blank" class="liexternal">Seite zum Interview</a></li>
<li><a href="http://swf.streamfarm.net/14000cina/ondemand/3357cinaftp/Nikodemus.TV/35_08_034.mp3" target="_blank" class="liexternal">Interview als Audio (MP3-Link, extern!)</a></li>
<li><a href="http://swf.streamfarm.net/14000cina/ondemand/3357cinaftp/Nikodemus.TV/35_08_034.m4v" target="_blank" class="liexternal">Interview als Video (Video-Link, extern!)</a></li>
<li><a href="http://www.nikodemus.net/podcast" target="_blank" class="liexternal">Nikodemus-Podcast (Audio) [Link zum RSS-Feed]</a></li>
<li><a href="http://www.nikodemus.net/vpodcast" target="_blank" class="liexternal">Nikodemus.TV Videopodcast [Link zum RSS-Feed!]</a></li>
</ul>
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		<title>Lutz Scheufler - Hilfe, Bekehrung!</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-03/lutz-scheufler-hilfe-bekehrung/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 21:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[ProChrist]]></category>

		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Handreichung f&#252;r Kirchen, Gemeinden und Mitarbeiter
Mission und Evangelisation sind in aller Munde. Was ist jedoch zu tun, wenn pl&#246;tzlich jemand in einer Veranstaltung auftaucht und im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch sagt: &#8220;Ich will Christ werden. Ich will mich bekehren&#8221;? Der Beitrag &#8220;Hilfe, Bekehrung!&#8221; gibt Christen eine hilfreiche Vorlage f&#252;r Bekehrungsgespr&#228;che an die Hand. Die wichtigsten Punkte sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_920" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.sdg-verlag.de/a68.html" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/lutzscheufler-hb_150.jpg" alt="Lutz Scheufler - Hilfe, Bekehrung! (Handreichung, 2009)" title="Lutz Scheufler - Hilfe, Bekehrung! (Handreichung, 2009)" width="150" height="245" class="size-full wp-image-920" /></a><p class="wp-caption-text">Lutz Scheufler - Hilfe, Bekehrung! (Handreichung, 2009)</p></div><strong>Handreichung f&#252;r Kirchen, Gemeinden und Mitarbeiter</strong></p>
<blockquote><p><em><a href="http://ekkaleo.de/2008-11/klingelingeling-missionsglocke-bimmelt/" class="liinternal">Mission</a> und Evangelisation sind in aller Munde. Was ist jedoch zu tun, wenn pl&#246;tzlich jemand in einer Veranstaltung auftaucht und im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch sagt: &#8220;Ich will Christ werden. Ich will mich bekehren&#8221;? Der Beitrag &#8220;Hilfe, Bekehrung!&#8221; gibt Christen eine hilfreiche Vorlage f&#252;r Bekehrungsgespr&#228;che an die Hand. Die wichtigsten Punkte sind in dieser Arbeitshilfe aufgelistet: verst&#228;ndlich, praxisnah, anwendbar.</em></p>
<p>~Klappentext von &#8220;Hilfe, Bekehrung!&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Zur Entscheidung rufen - aber wie?</strong><br />
Mit dem obigen Text w&#228;re fast alles zu dieser neuen Handreichung gesagt. Der <a href="http://www.lutz-scheufler.de/musiker-lutz-scheufler.html" target="_blank" class="liexternal">Musiker</a> und <a href="http://www.lutz-scheufler.de/evangelist-lutz-scheufler.html" target="_blank" class="liexternal">Evangelist</a> Lutz Scheufler nimmt sich damit einem Thema an, was bisweilen nur ein Schattendasein f&#252;hrt, doch eben in der Praxis h&#228;ufiger auftaucht als man zun&#228;chst glauben mag. Lutz Scheufler zeigt mit einer entwaffnend klaren und verst&#228;ndlichen Sprache, wie er es macht, bzw. wie es gehen k&#246;nnte. Dabei betont er, dass es schlie&#223;lich nicht <em>eine</em> perfekte Methode gibt, zu einer Entscheidung bzw. Reaktion f&#252;r das Evangelium von Jesus aufzurufen. Entscheidend ist immer auch die Pers&#246;nlichkeit des Evangelisten und die Situation. Mehrfach in dem Heft tritt der Autor manchen Ansichten entgegen, es w&#252;rde um ein Bedr&#228;ngen von Menschen gehen, oder gar um das Erzeugen einer &#8220;Sogwirkung&#8221; bzw. einer &#8220;emotionalen Situation&#8221;. Lutz Scheufler spricht von freien Entscheidungen f&#252;r den Glauben, betont aber auch die Wichtigkeit, dass &#252;berhaupt dazu eingeladen und aufgerufen wird. Das ist sein Anliegen und da er aus der Evangelisations-Praxis kommt, kann er es auch glaubhaft und mit Nachdruck vertreten.</p>
<p><strong>Hilfe, jemand will sich bekehren!</strong></p>
<blockquote><p><em>&#8220;Neulich bekam ich einen interessanten Anruf: &#8216;Ich predige seit Jahren, dass die Leute sich bekehren sollen. Dabei hoffe ich, dass niemand zum Gespr&#228;ch kommt, denn ich wei&#223; nicht, was praktisch zu tun ist.&#8217;</p>
<p>Das ist leider kein Einzelall. An kirchlichen Aus- und Weiterbildungsst&#228;tten kommt dieser Punkt in der Regel nicht vor: Was ist bei einem Bekehrungsgespr&#228;ch zu beachten?</p>
<p>Nach einer &#246;ffentlichen oder pers&#246;nlichen Evangelisation kann man die H&#246;rer wie in Apostelgeschichte 17,32-34 in drei Gruppen einteilen. Die einen spotten. Andere meinen, lass uns sp&#228;ter dar&#252;ber reden. Und manche werden Christen. Um die dritte Gruppe geht es jetzt. Denn ein Christ muss wissen, wie er helfen kann, damit aus einem Gesch&#246;pf Gottes ein Kind Gottes wird.&#8221;</em></p>
<p>~Lutz Scheufler, &#8220;Hilfe, Bekehrung!&#8221;, S. 16</p></blockquote>
<p>Obwohl jeder Christ m&#252;ndig und praktisch ein Mitarbeiter sein sollte, scheuen sich viele davor, solche Gespr&#228;che mit am Glauben interessierten Menschen zu f&#252;hren. <a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank" class="liexternal">ProChrist 2009</a> steht vor der T&#252;r und da gibt es vermutlich wieder Hunderte oder gar Tausende Gelegenheiten mit Menschen &#252;ber Fragen von Glaube, Schuld, Bekenntnis und Lebens&#252;bergabe ins Gespr&#228;ch zu kommen. In der zweiten H&#228;lfte der Handreichung geht es daher um einen kleinen Leitfaden dazu. Dabei werden Grundfragen dargelegt, Begr&#252;ndungen aufgezeigt und ein Vorschlag zum Nachahmen erl&#228;utert.</p>
<p><div id="attachment_921" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.evangelisation.biz/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/lutzscheufler-portraet_150.jpg" alt="Lutz Scheufler vom Team Evangelisation (Foto: Thomas Kretschel)" title="Lutz Scheufler vom Team Evangelisation (Foto: Thomas Kretschel)" width="150" height="217" class="size-full wp-image-921" /></a><p class="wp-caption-text">Lutz Scheufler vom Team Evangelisation <small>(Foto: Thomas Kretschel)</small></p></div>Die Handreichung wirbt <em>nicht</em> f&#252;r irgendeine Gemeinde oder ein Bekenntnis, sondern orientiert sich klar an der Bibel. Das Heft ist somit universell in jeder Kirche bzw. Gemeinde einsetzbar und sollte zur Standardausr&#252;stung aller Leiter bzw. Mitarbeiter geh&#246;ren. Ich empfehle, nicht nur unter dem Eindruck von <a href="http://ekkaleo.de/tag/prochrist/" class="liinternal">ProChrist</a>, am besten gleich einen Mitarbeitersatz zu bestellen. F&#252;r die ganze Gemeinde, und nicht nur Evangelisten, gilt es, fit zu sein und Menschen zur Seite zu stehen, die wirklich auf der Suche sind. &#8220;Hilfe, Bekehrung!&#8221; nimmt dabei manche &#196;ngste und ermutigt, &#8220;Erntearbeiter f&#252;r Jesus&#8221; zu sein.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=ekkaleo-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3930868075&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: right; width: 120px; margin-left: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe>Seit vielen Jahren als Liedermacher unterwegs, hat Lutz Scheufler vor einigen Jahren die Nachfolge des Evangelisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theo_Lehmann_(Pastor)" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Theo Lehmann</a> angetreten und arbeitet als Jugendevangelist beim Landesjugendpfarramt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Nicht nur in Sachsen ist er im Namen seines Herrn unterwegs und l&#228;ngst nicht nur f&#252;r Jugendliche. Mit seinem <a href="http://www.evangelisation.biz/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Evangelisations-Team</strong></a> tritt er f&#252;r eine evangelistische Basisarbeit von Kirchen und Gemeinden ein, welche die Gl&#228;ubigen vor Ort mit einbezieht. Dabei geht es um Schulung und echte Praxishilfen. Dieses Heft hier leistet einen guten Beitrag, r&#228;umt mit manchen Mythen auf und weist klar den Weg. &mdash; Absolute Kauf- und Praxisempfehlung!</p>
<p>ISBN-13: 978-3-93-0868-07-0 / ISBN-10: 3930868075<br />
Preis: EURO 3.95<br />
Daten: 24 Seiten / geheftet / Format A5<br />
Verlag(e): 2009 S.D.G.-Verlag, Waldenburg-Schwaben<br />
<a href="http://www.sdg-verlag.de/a68.html" target="_blank" class="liexternal"><strong>Bestellen bei sdg-verlag.de</strong></a><br />
Im Web: <a href="http://lutz-scheufler.de/" target="_blank" class="liexternal">offizielle Seite</a> / <a href="http://www.evangelisation.biz/" target="_blank" class="liexternal">Team Evangelisation</a> / <a href="http://www.sdg-verlag.de/" target="_blank" class="liexternal">Verlag</a></p>
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		<title>Ehrenamtlich Leben retten! – Der FeG-Sanit&#228;tsdienst</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 20:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ekklesia]]></category>

		<category><![CDATA[Logbuch]]></category>

		<category><![CDATA[Dienst]]></category>

		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut, dass wir einander haben – N&#228;chstenliebe wird praktisch
Am letzten Tag des 6. Kongresses christlicher F&#252;hrungskr&#228;fte in D&#252;sseldorf traf ich auf das Team des FeG-Sanit&#228;tsdienstes. Davor hatte ich keine blasse Ahnung, dass es sowas &#252;berhaupt gibt, doch das Projekt hat mich begeistert. Das 7-k&#246;pfige Team hat erstmals die offizielle Absicherung eines solchen Kongresses geleitet – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_906" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://feg.de/index.php?id=249" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/kcf2009-fegsd-tag3_500.jpg" alt="N&#228;chstenliebe und Verantwortung: Der FeG-Sanit&#228;tsdienst (Foto: DECKERWEB)" title="N&#228;chstenliebe und Verantwortung: Der FeG-Sanit&#228;tsdienst (Foto: DECKERWEB)" width="500" height="313" class="size-full wp-image-906" /></a><p class="wp-caption-text">N&#228;chstenliebe und Verantwortung: Der FeG-Sanit&#228;tsdienst <small>(Foto: DECKERWEB)</small></p></div></p>
<p><strong>Gut, dass wir einander haben – N&#228;chstenliebe wird praktisch</strong></p>
<p><em>Am letzten Tag des <a href="http://ekkaleo.de/tag/kcf09/" class="liinternal">6. Kongresses christlicher F&#252;hrungskr&#228;fte</a> in D&#252;sseldorf traf ich auf das Team des <a href="http://feg.de/index.php?id=249" target="_blank" class="liexternal">FeG-Sanit&#228;tsdienstes</a>. Davor hatte ich keine blasse Ahnung, dass es sowas &#252;berhaupt gibt, doch das Projekt hat mich begeistert. Das 7-k&#246;pfige Team hat erstmals die offizielle Absicherung eines solchen Kongresses geleitet – und das alles ehrenamtlich! Der herzliche Empfang am &#8220;Stand&#8221; (besser: Einsatzzentrale!) und die Hintergr&#252;nde des Dienstes haben mich sofort &#252;berzeugt. Gerne stelle ich diese vorbildliche Initiative vor, die auch f&#252;r Gemeinden eine ganze Menge zu bieten hat.</em></p>
<p>Seit 1995 leistet das Team – derzeit rund 30 Leute aus ganz Deutschland – bundesweit erste Hilfe bei Gro&#223;veranstaltungen. In erster Linie sind das Events, wo der <a href="http://feg.de/" target="_blank" class="liexternal">Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG)</a> Veranstalter bzw. Mitveranstalter ist. Das Team ist der betriebliche Sanit&#228;tsdienst FeG und nach wie vor eine freie Initiative, die jedoch nach professionellen Grunds&#228;tzen arbeitet. Insbesondere bei den <a href="http://buju.org/" target="_blank" class="liexternal">Bundesjugendtreffen der FeGs</a> ist der Sanit&#228;tsdienst anzutreffen, aber auch bei <a href="http://kongress.feg.de/" target="_blank" class="liexternal">Gemeindekongressen</a>, Regionalkonferenzen, Frauentagen, Sportfesten oder eben auch beim <a href="http://www.christival.de/" target="_blank" class="liexternal">Christival 2008</a> in Bremen.</p>
<p><div id="attachment_915" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://feg.de/index.php?id=249" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/feg-sanitaetsdienst-kzoerb_200.jpg" alt="Klaus Z&#246;rb leitet den FeG-Sanit&#228;tsdienst (Foto: DECKERWEB)" title="Klaus Z&#246;rb leitet den FeG-Sanit&#228;tsdienst (Foto: DECKERWEB)" width="200" height="263" class="size-full wp-image-915" /></a><p class="wp-caption-text">Klaus Z&#246;rb leitet den FeG-Sanit&#228;tsdienst<br /><small>(Foto: DECKERWEB)</small></p></div><strong>Aktiv-Urlaub mit Erster Hilfe</strong><br />
Unter Leitung von Klaus Z&#246;rb sind &#196;rzte, Krankenschwestern, Sanit&#228;ter und weitere Helfer im Einsatz, nat&#252;rlich alle mit entsprechender Ausbildung f&#252;r diese Arbeit. Sie opfern ihren Urlaub und freie Wochenenden, um f&#252;r andere Menschen unterwegs und im Dienst zu sein. Dennoch ist der Einsatz f&#252;r sie nicht nur Opfer, sondern auch Gewinn: Es ist wie ein Aktiv-Urlaub, wo Leute mit ganz verschiedenen Charakteren aus verschiedenen Gemeinden zusammen sind, sich gegenseitig erg&#228;nzen, Menschen helfen und Erfahrungen mit ihrem Gott machen.</p>
<p>Klaus Z&#246;rb und sein Team sehen ihr Engagement als <em>„Schmierstoff im Getriebe solcher Gro&#223;veranstaltungen.“</em> Man sei t&#228;tig als Christ, leiste erste Hilfe, gebe aber auch Fachwissen weiter bei Schulungen in Gemeinden. Es gehe um ein ganzheitliches Leben als Christ, wo eben nicht nur gebetet, sondern auch gedient wird. N&#228;chstenliebe wird ganz gro&#223; geschrieben und praktisch umgesetzt. Der liebevolle Umgang ist wichtig, genauso wie professionelle Hilfe nach besten medizinischen bzw. technischen M&#246;glichkeiten.</p>
<p><div id="attachment_916" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://feg.de/index.php?id=249" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/03/feg-sanitaetsdienst-aktion_220.jpg" alt="Blutdruck messen - Die Mitarbeiter im Einsatz (Foto: DECKERWEB)" title="Blutdruck messen - Die Mitarbeiter im Einsatz (Foto: DECKERWEB)" width="220" height="165" class="size-full wp-image-916" /></a><p class="wp-caption-text">Blutdruck messen - Die Mitarbeiter im Einsatz <small>(Foto: DECKERWEB)</small></p></div><strong>Konkreter Nutzen f&#252;r Gemeinden bzw. Veranstalter</strong><br />
F&#252;r christliche Veranstalter bzw. Gemeinden ist das Engagement des FeG-Sanit&#228;tsdienstes von gro&#223;em Nutzen, denn es handelt sich um Glaubensgeschwister, die mit dem Veranstalter an einem Strang ziehen. Durch die ehrenamtliche T&#228;tigkeit k&#246;nnen auch Gelder eingespart werden, die dann wieder der jeweiligen Veranstaltung zugute kommen. Zudem k&#246;nnen sich so fachlich versierte Mitarbeiter vor Ort ganz praktisch mit einbringen.</p>
<p>Der FeG-Sanit&#228;tsdienst bietet auch Weiterbildung f&#252;r Gemeinden, Jugendkreise bzw. Veranstalter an: Es gibt sowohl kleine Trainingseinheiten f&#252;r die Erste Hilfe (kann man nicht oft genug trainieren!) als auch professionelle Lehrg&#228;nge f&#252;r Firmen und Organisationen. So w&#252;nscht sich Klaus Z&#246;rb und seine Mannschaft auch noch mehr Eins&#228;tze bei Gro&#223;veranstaltungen, so wie jetzt im Februar 2009 auf dem Kongress in D&#252;sseldorf. – Ich meine, diese „Referenz“ d&#252;rfte auf jeden Fall f&#252;r sich sprechen!</p>
<p><strong>Gesetzliche Auflagen erfordern Engagement und Schulung</strong><br />
Was viele Gemeinden bzw. Veranstalter (noch) nicht wissen: die gesetzlichen Auflagen f&#252;r Veranstaltungen sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. So muss f&#252;r Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern auf jeden Fall eine medizinische Absicherung sichergestellt sein. Doch auch f&#252;r kleinere Events ist dies praktisch erforderlich, auf die sogenannte „Grauzone“ sollte man sich hier nicht verlassen. Christen sollten &#252;berall mit gutem Beispiel vorangehen, so auch hier. Der FeG-Sanit&#228;tsdienst steht nicht nur daf&#252;r mit Rat und Tat zur Seite. Aufgrund der gewachsenen Strukturen und der &#252;ber 10-j&#228;hrigen Einsatzerfahrungen kann die Initiative Eins&#228;tze, Weiterbildung, Schulung und jede Menge Tipps anbieten.</p>
<p>&#220;brigens, Kooperationspartner des FeG-Sanit&#228;tsdienstes ist neben dem Bund FeG und christlichen Veranstaltern auch die Organisation <a href="http://humedica.de/" target="_blank" class="liexternal">„humedica“</a>.</p>
<p><strong>Anfragen &#038; Kontakt</strong><br />
F&#252;r alle Weiteren Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FeG-Sanit&#228;tsdienstes zur Verf&#252;gung:<br />
<strong>&raquo; <a href="http://feg.de/index.php?id=249" target="_blank" class="liexternal">Kontakt &#252;ber die Webseite der FeG …</a></strong><br />
<small>(eigene Homepage geplant)</small></p>
<ul>
<li>Anfragen f&#252;r Eins&#228;tze bei (Gro&#223;-) Veranstaltungen</li>
<li>Anfragen f&#252;r Trainingslehrg&#228;nge vor Ort</li>
<li>Anfragen von Interessierten Helfern, die im Dienst mitmachen wollen</li>
<li>Spenden f&#252;r die ehrenamtliche T&#228;tigkeit sind ebenfalls gern willkommen</li>
</ul>
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		<title>Voll das Leben - Konflikte angehen - Vers&#246;hnung suchen</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-02/voll-das-leben-konflikte-angehen-versoehnung-suchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 19:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ekklesia]]></category>

		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>

		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>

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		<category><![CDATA[Schulung]]></category>

		<category><![CDATA[Versöhnung]]></category>

		<category><![CDATA[Wiedenest]]></category>

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		<description><![CDATA[Wiedenester Arbeitstagung f&#252;r Mitarbeiter in der Gemeinde
(Bergneustadt) Mit f&#252;nf Br&#252;dern aus meiner Gemeinde habe ich im Februar 2009 erstmals an der &#8220;Wiedenester Arbeitstagung&#8221; teilgenommen. Was jetzt wie Schule und Weiterbildung klingt, ist (bzw. war) auch in Wirklichkeit so. Doch genau darum geht es bei dieser j&#228;hrlich stattfindenden Tagung: Schulung, Erfahrungsaustausch, konkrete Hilfe bei Problemen vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiedenester Arbeitstagung f&#252;r Mitarbeiter in der Gemeinde</strong></p>
<p><div id="attachment_885" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/wiedenest-at2009_500.jpg" alt="Talkrunde zum Thema ´So ist Vers&#246;hnung...´ - Wiedenester Arbeitstagung 2009 (Foto: DECKERWEB)" title="Talkrunde zum Thema ´So ist Vers&#246;hnung...´ - Wiedenester Arbeitstagung 2009 (Foto: DECKERWEB)" width="500" height="211" class="size-full wp-image-885" /><p class="wp-caption-text">Talkrunde zum Thema ´So ist Vers&#246;hnung...´ - Wiedenester Arbeitstagung 2009 <small>(Foto: DECKERWEB)</small></p></div></p>
<p><strong>(Bergneustadt)</strong> Mit f&#252;nf Br&#252;dern aus meiner Gemeinde habe ich im Februar 2009 erstmals an der <a href="http://www.wiedenest.de/channel.php?channel=4" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Wiedenester Arbeitstagung&#8221;</a> teilgenommen. Was jetzt wie Schule und Weiterbildung klingt, <em>ist</em> (bzw. war) auch in Wirklichkeit so. Doch genau darum geht es bei dieser j&#228;hrlich stattfindenden Tagung: Schulung, Erfahrungsaustausch, konkrete Hilfe bei Problemen vor Ort und nat&#252;rlich ganz viel Ermutigung. Die Teilnehmer von Gemeinden aus ganz Deutschland wissen das zu sch&#228;tzen.</p>
<p>Voll das ungeschminkte Leben, denn Konflikte &#8220;leben&#8221; und wuchern auch bei Kirchens: Eine neue Erkenntnis ist das nicht. Weitaus wichtiger ist, sich ihnen mutig entgegenzustellen, Atmosph&#228;re zu entgiften, Vers&#246;hnung zu erm&#246;glichen und den Weg freizuschaufeln f&#252;r neue Aufbr&#252;che. Harmonie und Anbiederung hin zu einem Perfektionismus sind kein erstrebenswertes Ziel. Ehrlich Frieden stiften und ein Leben in der Vergebung sind weitaus attraktiver, wenngleich schmerzhafter zu erreichen, doch sie tragen langfristig durch.</p>
<p><strong>Britischer Kaplan zu biblischen Konflikten</strong><br />
Einer der Referenten zu all solchen Fragen war kein Unbekannter mehr in Wiedenest; im Laufe der Jahre war er schon oft in Deutschland zu Gast: <a href="http://johnallan.co.uk/" target="_blank" class="liexternal">John Allan</a> aus Exeter, wo er als Kaplan in einer Schule arbeitet und zur Leitung der <a href="http://www.belmontchapel.co.uk/" target="_blank" class="liexternal">Belmont Chapel</a> geh&#246;rt. Sein englischer Erfahrungshorizont brachte durch die wohltuende Distanz zu Deutschland einige hilfreiche Perspektiven zum Thema &#8220;Konflikte in der Gemeinde&#8221;. Man h&#246;rt da anders zu und denkt &#252;ber Vieles bewu&#223;ter nach. Die biblische Grundlage f&#252;r seine Referate waren Apostelgeschichte, Kapitel 15, sowie Galater, Kapitel 3.</p>
<p>Bei Konflikten und das Ringen um eine gute Entscheidung (vgl. Apostelkonzil, Apg. 15), ist das sogenannte <strong><em>&#8220;doppelte H&#246;ren&#8221;</em></strong> (nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Stott" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">John Stott</a>) eine gute Empfehlung: es geht dabei um die eine Frage <em>&#8216;Was sagt die Schrift?&#8217;</em> und die andere <em>&#8216;Was tut Gott in der Welt?&#8217;</em>. So zu fragen, bewahrt vor Gesetzlichkeit und Entfernung vor Gottes Wort. &mdash; Im Mitarbeiterkonflikt von Barnabas und Paulus ist vor allem bemerkenswert, wie offen die Bibel davon berichtet. Es gab auf beiden Seiten nachvollziehbare Gr&#252;nde, doch zun&#228;chst war eine L&#246;sung bzw. Vers&#246;hnung unm&#246;glich. F&#252;r eine Zeit lang gab es auf diese Weise zwei Apostel-Teams, was f&#252;r die Ausbreitung des Evangeliums sogar f&#246;rderlich war, obwohl dadurch der Konflikt noch nicht gel&#246;st war. Erst viel sp&#228;ter erfahren wir in der Apostelgeschichte durch das Statement des Paulus (Johannes-Markus war ihm nun doch noch n&#252;tzlich geworden!) vom vers&#246;hnlichen Ausgang der Auseinandersetzung. Das ist bis heute typisch f&#252;r Gemeinde-Konflikte: oft brauchen die L&#246;sungen einen langen Zeitraum; m&#246;glich sind sie auf jeden Fall, wenn auch meist anders, als geahnt.</p>
<p><strong>Strukturkonflikte</strong><br />
Der Wiedenester Werksleiter Gerd Goldmann hob in seinem Seminar (welches ich besuchte) auf die Strukturfrage ab. Als biblisches Modell zog er 2. Mose 18,13-27 heran - ein zun&#228;chst ungew&#246;hnlicher Text daf&#252;r. Doch seine Auslegung war absolut treffend und bereichernd, wurde doch deutlich, dass es bei Strukturkonflikten auf den &#8220;echten Schnitt&#8221; ankommt, um zur L&#246;sung der Krise durchzudringen. Mose und dem Volk gelang es, aufgrund des Rats von Jitro (Schwiegervater des Mose) und dem Wirken Gottes. &mdash; Auch in der Gemeinde bringen Apelle und Jammern keine Ver&#228;nderungen, es kommt auf echte, tragf&#228;hige Konfliktl&#246;sungen an. Wichtig ist dabei die Erkenntnis der Situation und das ein &#8220;Schnitt&#8221; unabwendbar ist; Personen von au&#223;en k&#246;nnen dabei eine gro&#223;e Hilfe sein.</p>
<p><strong>Aufbauende Gespr&#228;che</strong><br />
Ein lieber Bruder Jan aus Holland sagte nur wenige S&#228;tze im Plenum, war daf&#252;r aber um so pr&#228;senter in den Gespr&#228;chen w&#228;hrend der Pausenzeiten. Und genau das war die W&#252;rze w&#228;hrend der 48 Stunden, die wir arbeitsm&#228;&#223;ig konferierten. Bei lecker Kaffee, Kuchen und Eis konnte lie&#223; man schon mal tiefer blicken: eigene Unfertigkeiten, Versagen usw. wurden offenbart. Viel Zuspruch wurde geleistet und dadurch neue Motivation f&#252;r den Alltag gesch&#246;pft. Dieser mag seine Konflikte haben, doch wohltuend ist die Erkenntnis, dass es anderen nicht besser geht, aber man gemeinsam die Chancen und Grenzen von L&#246;sungen besser ausloten kann. &mdash; Was auch in den Gespr&#228;chen Konsens war: ohne einen Mentor bzw. Berater, der unabh&#228;ngig von der jeweiligen Gemeinde ist, gibt es kaum Aussicht auf echte Schritte hin zur Konfliktl&#246;sung. Wichtig ist dabei aber, dass auch diese Mentoren nicht mit in Auseinandersetzungen hineingezogen werden. Die Praxis gleicht oft einer Gratwanderung. &mdash; Was ich besonders mitgenommen habe: Wurzeln der Bitterkeit d&#252;rfen wir nicht aufwachsen lassen (vgl. Hebr&#228;er 12,15); und ein ver&#228;nderter Umgang miteinander ist Herzenssache, nicht nur eine des Kopfes bzw. Mundes &#8230;</p>
<p><strong>Das Mandat der Vers&#246;hnung leben</strong><br />
Gemeindeberater und Seelsorger Bernd Kaltenbach r&#252;ttelte mit seiner Bibelarbeit zum 2. Korinther-Brief 5,17-21 das Plenum auf. Das war eine tiefsch&#252;rfende, sehr praktische und &#8220;treffende&#8221; (mitten ins Herz!) Bibelauslegung. Wir wurden ganz pers&#246;nlich angesprochen:</p>
<ol>
<li>Was <strong><em>motiviert</em></strong> mich, ein solches Mandat zu leben?<br />
- Die Anfechtungen in unseren Beziehungen offenbaren es<br />
- Die Liebe Christi</li>
<li>Was hat Gottes Vers&#246;hnungstat in meinem Leben <strong><em>ver&#228;ndert</em></strong>?<br />
- Mein Sein<br />
- Meine Sicht</li>
<li>Wozu <strong><em>erm&#228;chtigt</em></strong> mich Gottes Mandat?<br />
- &#8220;An Christi Statt&#8221; zu reden und zu handeln<br />
- Zum Leben aus der Vergebung</li>
</ol>
<p>Dieses Referat machte einmal mehr deutlich, dass wir trefflich &#252;ber Konflikte usw. dozieren k&#246;nnen, sei es in Kirchen/ Gemeinden oder woanders, doch ohne das Mandat echter Vers&#246;hnung, bleibt jeder Konflikt-Diskurs auf halbem Wege stecken. In diesem Sinne haben Christen eine besondere Herausforderung, ihrem Glauben auch Taten folgen zu lassen. M&#246;glich macht sie Gott durch Jesus Christus. Er ist sozusagen jedem Menschen gegen&#252;ber in Vorleistung gegangen, hat geliebt und vergeben. Deshalb m&#252;ssen wir uns auch immer wieder fragen, was und wo es an uns liegt, ob eine Auseinandersetzung noch nicht beigelegt wurde. Die Bibelarbeit hat mich motiviert, ganz neu gegen&#252;ber meinen Geschwistern in &#8220;Vorleistung&#8221; zu gehen, und die Bereitschaft zur Vergebung und Vers&#246;hnung mit Leben zu erf&#252;llen.</p>
<p>Zu diesem Leben in der Vers&#246;hnung geh&#246;rt die Begegnung mit, sowie das Vergessen der m&#246;glichen Schuld des/ der Anderen. Christus ist f&#252;r <em>alle</em> gestorben; daraus erw&#228;chst eine dringliche Verantwortung f&#252;r meine Begegnungen und Beziehungen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>In diesem Sinne war es eine sehr wertvolle Arbeitstagung, die viele Impulse f&#252;r Nachwirkungen bereithielt. So Gott will, werde ich 2010 wieder mit dabei sein.</em></p>
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		<item>
		<title>Das Volk kommt zu seiner Bibel</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-02/volk-kommt-zur-bibel/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 20:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Da hab ich doch erstmal f&#252;r einen Moment aufgemerkt: Martin Dreyer samt Volxbibel mitten im Erzgebirge! &#8212; Und nach Sekunden der Verbl&#252;ffung war mir klar, jetzt ist die Zeit gekommen f&#252;r einige Zeilen meinerseits, die schon l&#228;nger darauf warteten, das Licht der (Blog-) Welt zu erblicken. Doch zun&#228;chst der Reihe nach, die Meldung, welche den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_856" class="wp-caption alignright" style="width: 222px"><a href="http://idea.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/idea-mdreyer_212.jpg" alt="idea berichtet von Volxbibellesung (Bildschirmfoto idea.de / Bearbeitung: ekkaleo.de)" title="idea berichtet von Volxbibellesung (Bildschirmfoto idea.de / Bearbeitung: ekkaleo.de)" width="212" height="232" class="size-full wp-image-856" /></a><p class="wp-caption-text">idea berichtet von Volxbibellesung <small>(Bildschirmfoto idea.de / Bearbeitung: <em>ekkaleo.de</em>)</small></p></div>Da hab ich doch erstmal f&#252;r einen Moment aufgemerkt: Martin Dreyer samt Volxbibel mitten im Erzgebirge! &mdash; Und nach Sekunden der Verbl&#252;ffung war mir klar, jetzt ist die Zeit gekommen f&#252;r einige Zeilen meinerseits, die schon l&#228;nger darauf warteten, das Licht der (Blog-) Welt zu erblicken. Doch zun&#228;chst der Reihe nach, die Meldung, welche den Anlass gab:</p>
<p><a href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews[tt_news]=72427&#038;tx_ttnews[backPid]=18&#038;cHash=262f4d70a8" target="_blank" class="liidea">Quelle</a>: idea e.V. Evangelische Nachrichtenagentur – 09.02.2009</p>
<blockquote><p><em><strong>Auf gro&#223;es Interesse ist eine Lesung des Initiators und Mitautors der Volxbibel, Martin Dreyer (K&#246;ln), im s&#228;chsischen Marienberg gesto&#223;en.</strong></p>
<p>Mehr als 80 junge Leute kamen am 7. Februar in die Kneipe Old Man, um den fr&#252;heren Jesus-Freak-Leiter aus der Volxbibel lesen zu h&#246;ren. Es handelt sich um eine &#220;bertragung des Neuen Testaments in die Jugendsprache. Wie Dreyer sagte, m&#246;chte er dazu beitragen, dass junge Menschen, die sonst keinen Kontakt zur Kirche haben und den christlichen Glauben f&#252;r etwas Verstaubtes halten, das Evangelium h&#246;ren. So las er abwechselnd aus der Volxbibel und erz&#228;hlte aus seinem Leben. Eine Religionslehrerin war mit ihrer Klasse zum „Praxisunterricht“ gekommen. Nicht nur die Jugendlichen waren begeistert, auch Wirt Holger Thieme: „So viele Menschen und so eine gute Stimmung – das gibt’s sonst nur zur Kneipennacht.“ Organisiert worden war die Lesung von der Marienberger Buchhandlung <a href="http://www.my-bookstore.net/" target="_blank" class="liexternal">„my bookstore“</a>.</em></p>
<p><small>(Hervorhebungen und Links durch <em>ekkaleo.de</em>)</small></p>
<p><strong>&raquo;</strong> <a href="http://www.sachsenmedia.com/cms/startseite.html" target="_blank" class="liexternal">Weiterer Hinweis auf die Lesung vom Veranstalter &#8230;</a></p></blockquote>
<p>Ich geh&#246;rte auch mal zu den erbarmungslosen Volxbibel-Kritikern: fokussiert auf die Sprachver(w)irrung, das Anliegen dahinter nur halbherzig sehend und wegwischend. Und ganz ehrlich: ich w&#252;rde mir bis jetzt auch keine kaufen wollen, weil ich sie nicht brauche. Der Text ist im Web nachlesbar und die verschiedenen Covergrafiken gefallen mir noch immer nicht. Und bei alledem geh&#246;re ich ja gar nicht zur Zielgruppe des Projektes. Kein Grund zur Aufregung mehr, alles im gr&#252;nen Bereich. Warum auch nicht?</p>
<p>Eines jedoch scheine ich immer mehr zu verstehen: <a href="http://martin-dreyer.blogspot.com/" title="Blog von Martin Dreyer ..." target="_blank" class="liexternal">Martin Dreyer</a> und sein Team wollten mit der <a href="http://volxbibel.de/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Volxbibel&#8221;</a> keine Grundfesten des Christentums in Deutschland einrei&#223;en, schon gar nicht die Festung der urtextnahen &#220;bersetzungen. Darum ging und geht es nicht. Worum aber dann? - Es geht darum, dem Volk seine Bibel zur&#252;ckzugeben. Man muss das Gesamtbild sehen, nicht <em>allein</em> Komma oder Formulierung. Und was kann es Besseres geben, als wenn das Volk selber dahin kommt? Nicht nur Religionslehrer mit ihren Klassen rennen dem Volxbibelautor die Bude ein. Auch Kneipenwirte sind begeistert, weil das Haus mal rammelvoll ist. Dass es da um knackfromme Inhalte geht, ist kein Diskussionspunkt - ganz im Gegenteil!</p>
<p><div id="attachment_857" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://volxbibel.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/volxbibel30_160.jpg" alt="Legt sich die Aufregung langsam aber sicher? - Volxbibel in der Version 3.0 (Grafik: Volxbibel-Verlag / Effekt: ekkaleo.de)" title="Legt sich die Aufregung langsam aber sicher? - Volxbibel in der Version 3.0 (Grafik: Volxbibel-Verlag / Effekt: ekkaleo.de)" width="160" height="232" class="size-full wp-image-857" /></a><p class="wp-caption-text">Legt sich die Aufregung langsam aber sicher? - Volxbibel in der Version 3.0 <small>(Grafik: Volxbibel-Verlag / Effekt: <em>ekkaleo.de</em>)</small></p></div><a href="http://www.martin-dreyer.de/" title="Homepage von Martin Dreyer ..." target="_blank" class="liexternal">Martin Dreyer</a> geht es um Verantwortung - dazu f&#252;hlt er sich herausgerufen. Verantwortung nicht nur f&#252;r junge Leute, sondern f&#252;r seine Landsleute. Verst&#228;ndnis, Kommunikation, ganz einfach: gelebter Glaube, das alles steht im Mittelpunkt seiner Bem&#252;hungen. Man mag &#252;ber manche oder viele seiner &#220;bersetzungsvarianten geteilter Meinung sein. Eines hat er und sein Team gegen alle Kritik erreicht: Menschen setzen sich mit Bibelwort auseinander. So oder so setzt sich das Volk mit geistlichen Inhalten auseinander. Kann es etwas Besseres geben?</p>
<p>Heiligt der Zweck deshalb jedes Mittel? Gewi&#223; nicht. Doch die &#8220;Volxbibel&#8221; ist nicht &#8220;jedes Mittel&#8221;, sie ist eines unter vielen. Sie ist meines Erachtens maximal ein Vehikel, um einen ersten Zugang zu finden zu Gottes Wort. Die vielen Versionen und Updates zeigen bereits das grunds&#228;tzliche Problem, dass eben (Jugend-) Sprache im Flu&#223; ist und der Trend sich st&#228;ndig dreht. Damit m&#246;gen sich Kritiker best&#228;tigt f&#252;hlen - oder auch nicht. Denn ich sehe das durchaus etwas anders. Durch das <a href="http://wiki.volxbibel.com/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="liexternal">Volxbibel-Wiki</a> wurde inzwischen ein annehmbarer <a href="http://wiki.volxbibel.com/index.php/Volxbibel_Wiki:Portal" target="_blank" class="liexternal">Textstand</a> erzielt, wo die gr&#246;bsten Schnitzer der ersten &#8220;Skandal-Version&#8221; entsch&#228;rft sind, d.h. der Unterschied zu anderen &#8220;modernen&#8221; &#220;bersetzungen wird geringer. Dennoch funktioniert das Projekt auch so: Es kommt an. Und das war und ist das Wichtigste.</p>
<p>Das Licht muss in die Finsternis und das Bibelwort zu den Menschen. Gott will das so. Schon der Luther Martin hat deshalb dem Volk auf dessen Maul geschaut. Und es kam dem Volk letztlich zu Gute: erstmals konnten sie das Bibelwort der sonnt&#228;glichen Messe verstehen. Irgendwann war das Volk soweit emanzipiert, dass sie nicht unbedingt einen &#8220;Bibelmittler&#8221; in Form eines Priesters brauchten: Selbst liest der Mann und die Frau. Eine Sache zwischen Mensch und Gott durch die Heilige Schrift.</p>
<p>So in etwa stelle ich mir inzwischen - wenn auch ziemlich verr&#252;ckt - die Sache mit Volxbibel vor. Den kritischen Scharen wollte niemand etwas wegnehmen, im Gegenteil. Wenn das Volk wieder Bibel liest und versteht, k&#246;nnen alle nur gesegnet werden. Diejenigen, die mit ihrem urtextnahen Verst&#228;ndnis und gehobenem Sprachgef&#252;hl so erbarmungslos auf Sprache (Dialekt, Slang, &#8230;?) eingedroschen haben, die sie nicht verstanden, sollten jetzt ganz viel Erbarmen ansparen: n&#228;mlich daf&#252;r, wenn Leute pl&#246;tzlich tiefere Fragen stellen, Antworten brauchen von <em>in der Tat</em> bibelkundlichen Leuten. Der Evangelist Philippus stieg auf den Wagen des &#228;thiopischen K&#228;mmerers und wurde zur Verst&#228;ndnishilfe, zum Horizont&#246;ffner, zum &#8220;Heilandvermittler&#8221; (vgl. Apostelgeschichte Kap. 8). Die Volxbibler versuchen es - sch&#246;n w&#228;re eine Staffelstabaufnahme durch andere Bibelleute - in in ihren jeweiligen Bereichen.</p>
<p>Kurzum: Was wir brauchen, sind Leidenschaft f&#252;r Menschen, &#220;berzeugungen in Gottes Wort, Barmherzigkeit und eine Verantwortung, die hingeht, statt kommen l&#228;&#223;t. Martin Dreyer und sein Volxbibel-Projekt zeigen uns, trotz aller Unfertigkeit, wie es gehen kann. Wir sollten uns gemeinsam &#252;ber das bisher Erreichte freuen und weiterhin danach streben, dass das Volk seine Bibel (zur&#252;ck)bekommt!</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://martin-dreyer.blogspot.com/2009/02/sachsentour.html" target="_blank" class="liexternal">Bericht von Martin Dreyer zu seiner &#8220;Sachsentour&#8221;</a></li>
<li><a href="http://picasaweb.google.com/martindreyer1/Sachsentour" target="_blank" class="liexternal">Bilder von der Tour</a></li>
<li><a href="http://volxbibel.de/" target="_blank" class="liexternal">Volxbibel (Projektseite)</a></li>
<li><a href="http://wiki.volxbibel.com/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="liexternal">Volxbibel-Wiki (aktueller Textstand NT)</a> / <a href="http://at.volxbibel.com/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="liexternal">AT-Wiki</a></li>
<li><a href="http://www.volxschule.de/" target="_blank" class="liexternal">Volxschule (Lesungen/ Veranstaltungen)</a></li>
<li><a href="http://volxbibel-verlag.de/" target="_blank" class="liexternal">Volxbibel-Verlag (innerhalb R.Brockhaus &#038; SCM)</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<small>(via: <a href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews[tt_news]=72427&#038;tx_ttnews[backPid]=18&#038;cHash=262f4d70a8" target="_blank" class="liidea">idea.de</a>)</small></p>
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		<title>Junge Erwachsene und Gemeinde - dranStudie 19+</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-02/junge-erwachsene-gemeinde-dranstudie-19/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 20:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Tobias Faix l&#228;dt zum Mitmachen ein und zwar bei der &#8220;dranStudie 19+&#8221;. Diese Studie wird vom &#8220;Institut Empirica&#8221; (Marburg) durchgef&#252;hrt im Auftrag der Zeitschrift &#8220;dran&#8221; (Bundes-Verlag, Witten). Tobias schreibt in seinem Blog:
&#8220;Ziel dieser Studie ist es, die Situation von jungen Erwachsenen im Kontext von Gemeinden (steht synonym f&#252;r verschiedene Kirchenformen) zu untersuchen, um zu kl&#228;ren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_852" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://51521778.de.strato-hosting.eu/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/generation19plus_220.png" alt="Generation 19+ im Auf- und Umbruch? (Bild: SXC.hu, NYOBE / Bearbeitung: ekkaleo.de)" title="Generation 19+ im Auf- und Umbruch? (Bild: SXC.hu, NYOBE / Bearbeitung: ekkaleo.de)" width="220" height="184" class="size-full wp-image-852" /></a><p class="wp-caption-text">Generation 19+ im Auf- und Umbruch? <small>(Bild: SXC.hu, NYOBE / Bearbeitung: <em>ekkaleo.de</em>)</small></p></div><a href="http://toby-faix.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">Tobias Faix</a> l&#228;dt zum Mitmachen ein und zwar bei der <strong>&#8220;dranStudie 19+&#8221;</strong>. Diese Studie wird vom <a href="http://www.institut-empirica.de/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Institut Empirica&#8221;</a> (Marburg) durchgef&#252;hrt im Auftrag der <a href="http://dran.de/" target="_blank" class="liexternal">Zeitschrift &#8220;dran&#8221;</a> (Bundes-Verlag, Witten). Tobias schreibt in seinem Blog:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ziel dieser Studie ist es, die Situation von jungen Erwachsenen im Kontext von Gemeinden (steht synonym f&#252;r verschiedene Kirchenformen) zu untersuchen, um zu kl&#228;ren, wo junge Erwachsene ihre geistliche Heimat verorten.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wer also Mitarbeiter in der Gemeinde- und Jugendarbeit ist und irgendwie mit der Generation zwischen 19 und 29 zu tun hat, darf und sollte einfach <strong>mitmachen</strong> bei der <a href="http://51521778.de.strato-hosting.eu/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Umfrage bzw. Studie</strong></a>. Ich habe es bereits getan - und empfehle dieses interessante Teil gerne weiter. Nun bin ich mal auf die Ergebnisse gespannt und hoffe, dass diese dann auch entsprechend ver&#246;ffentlicht werden?!?</p>
<p>Generell sind das Fragen (siehe Umfrageseite&#8230;), die viele Gemeinden - bzw. deren Leitungen - vor Herausforderungen stellen, wie sie die jungen Leute &#8220;halten&#8221; bzw. sie f&#246;rdern k&#246;nnen, und das ganze noch dazu mitten in der Postmoderne &#8230; Aus Sicht der besagten Generation (geh&#246;re ja selbst fast noch dazu) fehlen meines Erachtens insbesondere Mitwirkungsm&#246;glichkeiten und vielleicht auch spezielle Veranstaltungsangebote. Hinzu kommt das Dauerbrennerthema: Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in unserer schnellebigen Gesellschaft mit seinen Auswirkungen auf die Jugend- und Gemeindearbeit. Allerdings geht es im Endeffekt nicht nur um Integration, um jemand zu &#8220;halten&#8221;, sondern um direkte Perspektiven: wie k&#246;nnen Visionen dieser Generation aufgenommen werden, um durch sie und mit ihnen Reich Gottes zu bauen? Die Sehnsucht nach (geistlicher) Heimat ist zweifellos &#252;berall greifbar, die Frage an uns alle ist, ob etablierte Konzepte dies (noch?) authentisch ins Leben umsetzen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=ekkaleo-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3865911102&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe>F&#252;r die Zwischenzeit, solange bis Ergebnisse vorliegen, kann ich &#252;brigens ein Buch empfehlen und zwar <em>&#8220;Mehr als ein Sonntagsflirt. Gib der Gemeinde dein Ja-Wort.&#8221;</em> von Joshua Harris (Cover/ Kauflink nebenstehend). Das d&#252;rfte in dieser Hinsicht thematisch unter anderem besonders f&#252;r oben genannte Alterssparte interessant sein, doch sicher nicht nur.</p>
<p>Au&#223;erdem freue ich mich &#252;ber eure Kommentare und Erfahrungsberichte bzw. Gastartikel (!) zu diesem spannenden Themenkomplex hier bei <em>ekkaleo</em>. Wer hat was Beizusteuern? (Nur Mut!)</p>
<p>(via: <a href="http://toby-faix.blogspot.com/2009/02/dranstudie-19.html" target="_blank" class="liexternal">tobys blog</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ProChrist 2009 Trailer</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-02/prochrist-2009-trailer/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 16:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[ProChrist]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit Jesus bekannt wird und Gemeinden bl&#252;hen
ProChrist 2009 kommt bald aus Chemnitz - vom 29. M&#228;rz bis 5. April 2009. Die Veranstaltung steht wieder unter dem Motto &#8220;Zweifeln und Staunen&#8221; und wird europaweit &#252;bertragen an Hunderte von &#220;bertragungsorten. Als zentraler Veranstaltungsort wurde dieses Mal Chemnitz ausgew&#228;hlt: Mit der traditionsreichen s&#228;chsischen Industriemetropole findet ProChrist nach Leipzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Damit Jesus bekannt wird und Gemeinden bl&#252;hen</strong></p>
<p><div id="attachment_809" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/prochrist2009-carena_460.jpg" alt="ProChrist 2009 aus der Chemnitz Arena (Foto: prochrist.org)" title="ProChrist 2009 aus der Chemnitz Arena (Foto: prochrist.org)" width="460" height="140" class="size-full wp-image-809" /></a><p class="wp-caption-text">ProChrist 2009 aus der Chemnitz Arena (Foto: prochrist.org)</p></div></p>
<p><div id="attachment_810" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/prochrist2009-chemnitz_208.png" alt="Chemnitz - Bereit f&#252;r ProChrist 2009 (Foto: prochrist.org)" title="Chemnitz - Bereit f&#252;r ProChrist 2009 (Foto: prochrist.org)" width="208" height="262" class="size-full wp-image-810" /></a><p class="wp-caption-text">Chemnitz - Bereit f&#252;r ProChrist 2009 (Foto: prochrist.org)</p></div><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank" class="liexternal">ProChrist 2009</a> kommt bald aus Chemnitz - vom 29. M&#228;rz bis 5. April 2009. Die Veranstaltung steht wieder unter dem Motto &#8220;Zweifeln und Staunen&#8221; und wird europaweit &#252;bertragen an Hunderte von &#220;bertragungsorten. Als zentraler Veranstaltungsort wurde dieses Mal <a href="http://www.chemnitz.de/" target="_blank" class="liexternal">Chemnitz</a> ausgew&#228;hlt: Mit der traditionsreichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitz" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">s&#228;chsischen Industriemetropole</a> findet ProChrist nach Leipzig 1995 bereits zum zweiten Mal in Sachsen und damit im S&#252;dosten Deutschlands statt. Dennoch ist die 2009er Ausgabe etwas Besonderes, denn im Jahre 20 nach dem Mauerfall und der friedlichen Revolution ist es ein gutes Signal f&#252;r Deutschland und Europa - und in erster Linie f&#252;r die Menschen in der Region Chemnitz und dem gesamten Umland. Besonders f&#252;r alle christlichen Gemeinden in diesem Gebiet stellt ProChrist 2009 nicht nur eine Herausforderung und viel &#8220;Arbeit&#8221; dar, sondern in erster Linie eine gro&#223;e Ermutigung, mit dem Evangelium zu den Menschen hinzugehen.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Parzany" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ulrich Parzany</a> wird als bew&#228;hrter ProChrist-Prediger erneut mit ganzer Hingabe das Evangelium Menschen ins Herz pflanzen. Sein Anliegen ist: vom Zweifeln zum Staunen kommen. Er spart dabei keine schwierigen Themen aus, sondern stellt sich den Fragen der Zeit, damit Menschen wieder neu Orientierung f&#252;r ihr Leben bekommen und zwar von der Bibel her. Und quasi als &#8220;Nebeneffekt&#8221; kommen durch ProChrist immer viele Gemeinden bzw. Kirchen neu zum Bl&#252;hen, indem sie erkennen, dass sie zu Menschen hingehen, statt sie kommen zu lassen. Dabei entstehen auch gute Vernetzungen in der Allianz vor Ort, wo verschiedene Gemeinden f&#252;r das Evangelium zusammenwirken - und das ganze freundschaftlich mit wirklich denselben Zielen. So soll es sein!</p>
<p>Warum ich hier auf ProChrist so besonders hinweise? Ganz einfach, weil ich dieses Projekt seit Jahren Klasse finde und sehr gerne unterst&#252;tze. Ulrich Parzany und den vielen Mitarbeitern sp&#252;rt man das ehrliche Anliegen ab. Ich kenne viele Menschen in meiner Region, die positiv von ProChrist 2003 und 2006 profitiert haben und wo Leben ver&#228;ndert wurden. Besonders begeistert bin ich immer wieder von den Hammer-Predigten an den Abenden. Die haben auch &#8220;gestandenen Christen&#8221; viel zu sagen und gehen daher alle Zuh&#246;rer was an. Und ein weiterer Grund ist nat&#252;rlich die gute Musik, die (meistens) bei ProChrist geboten wird. Da gibt es viele verschiedene K&#252;nstler, Stile, Ans&#228;tze zu erleben, was eben auch als geistliche Kunst ein Genuss ist. Noch dazu wird ein Hauptthema von <em>ekkaleo</em>, n&#228;mlich die Verbindung von Musik und Gemeinde, sehr deutlich. &mdash; In diesem Sinne freue ich mich sehr auf ProChrist 2009 - vom Zweifeln zum Staunen!</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>&#8230; so, und nun gibt es endlich die Video-Trailer zu ProChrist 2009. Zwar schon etwas &#228;lter, dennoch sehr informativ mit Hintergr&#252;nden und Anliegen des Projektes:</em></p>
<p><strong>Der Trailer - Teil 1:</strong><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="373"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/595G3PivTg4&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&#038;showinfo=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/595G3PivTg4&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="373" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=595G3PivTg4"><img src="http://img.youtube.com/vi/595G3PivTg4/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a><br />
(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=595G3PivTg4" target="_blank" class="liyoutube">Videolink</a>)</p>
<p><strong>Der Trailer - Teil 2:</strong><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="425" height="373"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U0tVuzjt9I8&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&#038;showinfo=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/U0tVuzjt9I8&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="373" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=U0tVuzjt9I8"><img src="http://img.youtube.com/vi/U0tVuzjt9I8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a><br />
(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=U0tVuzjt9I8" target="_blank" class="liyoutube">Videolink</a>)</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Weitere Informationen zu ProChrist:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.prochrist.org/" target="_blank" class="liexternal">Offizielle Seite f&#252;r 2009</a></li>
<li><a href="http://www.prochrist-chemnitz.de/" target="_blank" class="liexternal">ProChrist in der Stadt Chemnitz</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/user/prochrist2009" target="_blank" class="liyoutube">ProChrist-YouTube-Kanal</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreative Lizenzen f&#252;r Musiker, Kirchen und Gemeinden (Teil 2 von 2)</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-01/kreative-lizenzen-fuer-musiker-kirchen-und-gemeinden-teil-2-von-2/</link>
		<comments>http://ekkaleo.de/2009-01/kreative-lizenzen-fuer-musiker-kirchen-und-gemeinden-teil-2-von-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 19:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ekklesia]]></category>

		<category><![CDATA[Musikultur]]></category>

		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>

		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>

		<category><![CDATA[Interpreten]]></category>

		<category><![CDATA[Kirche]]></category>

		<category><![CDATA[kreativ]]></category>

		<category><![CDATA[Lizenzen]]></category>

		<category><![CDATA[Musiker]]></category>

		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem ersten Beitrag zum Thema Recht und Gemeinde bzw. Interpreten/ Musik(er) habe ich versucht, einige Grundlagen zu vermitteln. Das d&#252;rfte weitestgehend unstrittig sein und sollte in erster Linie verdeutlichen, wie wichtig es ist, diese Fragen im gemeindlichen Umfeld nicht auszuklammern.
Doch das Thema hat weit mehr Dimensionen! Bei Besch&#228;ftigung mit der aktuellen Lage der Musikszene, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_795" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/kreative-lizenzen_500.jpg" alt="Musik erschaffen und verbreiten - welche Lizenz? (Bilder, au&#223;er CC: SXC.hu, clix, yejunkim, CraigPJ / Bearbeitung &#038; Effekte: ekkaleo.de)" title="Musik erschaffen und verbreiten - welche Lizenz? (Bilder, au&#223;er CC: SXC.hu, clix, yejunkim, CraigPJ / Bearbeitung &#038; Effekte: ekkaleo.de)" width="500" height="203" class="size-full wp-image-795" /><p class="wp-caption-text">Musik erschaffen und verbreiten - welche Lizenz?<br /><small>(Bilder, au&#223;er CC: SXC.hu, clix, yejunkim, CraigPJ / Bearbeitung &#038; Effekte: <em>ekkaleo.de</em>)</small></p></div></p>
<p><em>In <a href="http://ekkaleo.de/2009-01/rechtliche-fragen-fuer-gemeinden-und-interpreten-teil-1-von-2/" class="liinternal">meinem ersten Beitrag</a> zum Thema Recht und Gemeinde bzw. Interpreten/ Musik(er) habe ich versucht, einige Grundlagen zu vermitteln. Das d&#252;rfte weitestgehend unstrittig sein und sollte in erster Linie verdeutlichen, wie wichtig es ist, diese Fragen im gemeindlichen Umfeld nicht auszuklammern.</p>
<p>Doch das Thema hat weit mehr Dimensionen! Bei Besch&#228;ftigung mit der aktuellen Lage der Musikszene, dem Urheberrecht, Lizenzmodellen sowie der besonderen Situation (bzw. Nische) der christlichen Kultur- und Gemeindelandschaft, tun sich weitere Fragen auf. Die zentrale Frage lautet dabei f&#252;r mich, inwiefern gegenw&#228;rtige Lizenzmodelle &#252;berhaupt noch funktionieren in der Praxis, bzw. zeitgem&#228;&#223; sind, z.B. in Bezug auf neue mediale Entwicklungen in der Gesellschaft. Ich sehe das alles unter dem Blickwinkel der christlichen Szene und ihrer Besonderheiten (Beziehungen zu Kirchen/ Gemeinden).</em></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Beispiel Lieder: Autoren, Verlage, Liederb&#252;cher usw.</strong></p>
<p>Bisher l&#228;uft es fast immer so, dass es einen Verlag geben muss, damit das ganze System funktioniert. D.h. ein Liederschreiber kommt irgendwie mit einem Verlag in Verbindung, dieser ber&#252;cksichtigt die Komposition und &#252;bernimmt die Lizensierung und Vermarktung. Je nach Rate und Verbreitung des St&#252;ckes kann der Autor entsprechende Tantiemen (Royalties) erhalten, der Verlag wird nat&#252;rlich auch entsprechend etwas dran verdienen. In der Regel hat der Liedautor bei dieser Vorgehensweise nicht mehr die <em>volle</em> Kontrolle &#252;ber sein Werk, da ja der Verlag bzw. die Lizenzagenturen die Administration &#252;bernehmen. Das mag ein bew&#228;hrtes System sein und in gewisser Weise funktionieren.</p>
<p>Die Frage f&#252;r mich ist, ob es weiterhin zeitgem&#228;&#223; ist und neueste Entwicklungen umfassend abdeckt? Ich glaube nicht. Durch die gewachsene, mittlerweile zentrale, Bedeutung des Internets f&#252;r die Musikbranche (die fromme Nische eingeschlossen!), passt das bisherige Modell nur noch unzureichend. Es gibt mehr und mehr K&#252;nstler, die keinen Verlag/ Label mehr haben, sondern eben &#8220;indie&#8221; sind (unabh&#228;ngig), bzw. alles im Eigenverlag und mit Selbstmarketing betreiben. Dazu z&#228;hlen wie gesagt immer mehr Interpreten und auch reine Liederschreiber. Bisher war es zwanghaft notwendig einen Verlag zu haben f&#252;r Liederschreiber, wenn sie ihre Kompositionen vertreiben und einer gro&#223;en Masse zug&#228;nglich machen wollten. Durch das Internet ist das nicht mehr notwendig. D.h. man kann nat&#252;rlich mit einem Verlag zusammenarbeiten - was ich klasse finde! - aber wenn man es nicht will oder braucht, dann eben nicht (mehr). Und man kommt eben auch anders voran. Die M&#246;glichkeiten haben sich ge&#228;ndert, d.h. es sind gibt jetzt mehr Optionen, ferner hat sich die gesamte Medienlage dramatisch ge&#228;ndert.</p>
<p>Bisherige Lizenzmodelle nehmen vielen K&#252;nstlern etwas von ihrer Freiheit, wo und wie etwas vertrieben wird und zu welchen Bedingungen/ Konditionen. Mehr und mehr K&#252;nstler wollen da ausbrechen und wieder mehr selbst bestimmen &#252;ber ihre ureigendste Kunst - was nat&#252;rlich ihr absolutes Recht ist!</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Neue M&#246;glichkeit mit Zukunft: Kreative Lizenzen?!</strong></p>
<p>Hier kommt nun ein neues Lizenzmodell auf den Plan. Wobei, so neu ist es nicht mehr: die sogenannten <a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen (CC)</a> wurden bereits 2001 von dem amerikanischen Rechtsprofessor (Stanford Law School) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia"><strong>Lawrence Lessig</strong></a> entwickelt. Im Kern handelt es sich dabei um flexible Lizenzmodelle f&#252;r alle Kreativen. &#8220;Creative Commons&#8221; ist nicht nur f&#252;r die ganze Musikbranche anwendbar, sondern dar&#252;ber hinaus, doch der Musikbereich d&#252;rfte so etwas mit am n&#246;tigsten brauchen. <strong>Flexibilit&#228;t</strong> ist das A und O hier: der K&#252;nstler bzw. Herausgeber bestimmt selbst, was mit seinem Werk geschehen darf und zu welchen Bedingungen. Es gibt dabei kommerzielle und nichtkommerzielle Modelle. Gerade f&#252;r K&#252;nstler, die neuerdings alles im Eigenverlag machen und sich selbst vermarkten, sind diese kreativen Modelle ein hochinteressantes Angebot bzw. &#8220;Werkzeug&#8221;.</p>
<p><div id="attachment_796" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/creativecommons-logo_500.jpg" alt="Kreative Lizenzm&#246;glichkeiten: m&#246;glich mit Creative Commons (Logos: creativecommons.org)" title="Kreative Lizenzm&#246;glichkeiten: m&#246;glich mit Creative Commons (Logos: creativecommons.org)" width="500" height="200" class="size-full wp-image-796" /></a><p class="wp-caption-text">Kreative Lizenzm&#246;glichkeiten: m&#246;glich mit Creative Commons<br /><small>(Logos: creativecommons.org)</small></p></div></p>
<p>So kann ein Komponist etwa ein neues Lied direkt Gemeinden anbieten, genauso auch Verlagen oder Interpreten, die es covern wollen. Gerade auch die M&#246;glichkeiten neuer Medien, mit sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Mash-Ups</a> (Collage/ Montage/ Remix) wird dabei ber&#252;cksichtigt, d.h. es wird geregelt wie mit Ver&#228;nderungen bzw. Derivaten vom Original umgegangen werden darf. Verlage etwa k&#246;nnen dann zu den Bedingungen der jeweiligen CC-Lizenz trotzdem weiter in gewissem Umfang das St&#252;ck vermarkten usw.. Genauso hat aber etwa eine einzelne Kirche/ Gemeinde die M&#246;glichkeit den Titel zu verwenden, z.B. f&#252;r ein Chorprojekt oder &#196;hnliches. Gleiches gilt f&#252;r Interpreten, Remixer, Sender (Radio, TV etc.) der Komposition. &mdash; Oder weiter gesponnen: es gibt das Problem mit den singbaren &#220;bersetzungen von Worship-Songs, sei es nun die Richtung Englisch - Deutsch oder umgekehrt oder in ganz anderen Sprachen. &#8220;Creative Commons&#8221; k&#246;nnte auch hier regulierend eingreifen, etwa wenn der Original-Autor festlegt, ob es &#252;berhaupt solche Derivate geben darf. Au&#223;erdem h&#228;tte hier ein CC-Modell den unschlagbaren Vorteil, dass mehrere singbare Versionen <em>gleichberechtigt nebeneinander</em> existieren k&#246;nnten. Nach bisheriger Praxis rei&#223;t sich meist ein einzelner Verlag die kompletten nationalen Liedrechte unter den Nagel, was die jeweiligen &#220;bersetzungen/ &#220;bertragungen quasi mit einschlie&#223;t. Zu allem Nachteil werden oft keine anderen &#220;bersetzungen mehr zugelassen. Mit CC k&#228;me hier eine neue Dynamik ins Spiel, die sowohl dem Original-Autor, den &#220;bersetzern und ebenso Verlagen dient - vom &#8220;Endkunden&#8221;, also den Anbetern und den Kirchen/ Gemeinden, ganz zu schweigen :-). CC w&#252;rde in solch einem Spezialfall also zu einer Win-Win-Situation f&#252;hren und das w&#228;re aus meiner Sicht genau das, was wir brauchen - bisher ist eben noch nicht der Fall!</p>
<p>Ein weiterer Vorteil von CC-Lizenzen ist die relativ <strong>einfache</strong> Durchschaubarkeit und Nachvollziehbarkeit dieses Systems. Man muss nicht Jura studiert haben, um da durchzublicken und das Ganze anzuwenden. Dennoch ist es kein &#8220;Spiel&#8221;: die <strong>CC-Lizenzen sind allesamt rechtssicher</strong> und etwa f&#252;r Deutschland bzw. viele andere L&#228;nder genau der vorherrschenden Rechtslage entsprechend ausgef&#252;hrt. Entsprechende Urteile in den letzten Jahren haben die Wirksamkeit von CC-Lizenzen best&#228;tigt und lassen daher f&#252;r einen &#8220;live-Einsatz&#8221; keine Zweifel aufkommen.</p>
<p>Allerdings ist bis jetzt die Verwendung von CC-Modellen eine Grundsatzentscheidung: denn bisher ist es f&#252;r K&#252;nstler, die &#8220;GEMA&#8221;-Mitglieder sind, nicht m&#246;glich, gleichzeitig bzw. zus&#228;tzlich das CC-Modell zu nutzen. Hier zeigt sich einmal mehr, wie engstirnig und wenig zukunftsf&#228;hig Organisationen wie etwa die &#8220;GEMA&#8221; sind. Denn so wird Kreativit&#228;t und Kunst nicht gesch&#252;tzt, sondern verhindert. Wer sich als Newcomer jedoch f&#252;r einen Weg wie eben CC entscheidet, dem stehen viele M&#246;glichkeiten offen und man kann sich probieren.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Kleiner Exkurs: weitere Infos und Beispiele</strong></p>
<p>Der Netzexperte und Journalist Mario Sixtus hat als <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Elektrischer Reporter&#8221;</a> schon mehrfach das Thema Urheberrecht und Lizenzmodelle aufgegriffen und dabei auch das Thema &#8220;Creative Commons&#8221; beleuchtet. Die Videobeitr&#228;ge sind hervorragend produziert und bringen in jeweils 10 Minuten das Wichtigste verst&#228;ndlich auf den Punkt. Dabei kommen beide Seiten der (medienpolitischen) Auseinandersetzung zu Wort. Daher sind diese Features fair und regen zur weiteren Besch&#228;ftigung mit diesem spannenden Thema an! &mdash; <em>Und nun aufgemerkt:</em></p>
<p><strong><em>Elektrischer Reporter: Creative Commons und Kulturflatrate:</em></strong><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="378"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AoxxneSM6Zs&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18&#038;showinfo=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AoxxneSM6Zs&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="378" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=AoxxneSM6Zs&fmt=18"><img src="http://img.youtube.com/vi/AoxxneSM6Zs/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a><br />
(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=AoxxneSM6Zs" target="_blank" class="liyoutube">Videolink</a>)</p>
<p><strong><em>Elektrischer Reporter: Urheberrecht:</em></strong><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="378"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yh80JOBRh0Y&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18&#038;showinfo=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yh80JOBRh0Y&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=1&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;ap=%2526fmt%3D18&#038;showinfo=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="378" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yh80JOBRh0Y&fmt=18"><img src="http://img.youtube.com/vi/yh80JOBRh0Y/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a><br />
(<a href="http://de.youtube.com/watch?v=yh80JOBRh0Y" target="_blank" class="liyoutube">Videolink</a>)</p>
<p>&nbsp;<br />
Als gute Praxisbeispiele f&#252;r die bereits laufende Nutzung von &#8220;Creative Commons&#8221;-Lizenzen seien <em>Jamendo</em> und <em>flickr</em> genannt. <a href="http://www.jamendo.com/de" target="_blank" class="liexternal"><strong>&#8220;Jamendo&#8221;</strong></a> ist laut Selbsttitulierung &#8220;eine Community f&#252;r freie, legale und unlimitierte Musik, die unter Creative Commons Lizenzen ver&#246;ffentlicht wurde&#8221;. Dabei gibt es kostenfreie Nutzungsvarianten, z.B. f&#252;r rein private Nutzung, oder auch kostenpflichtige Angebote f&#252;r diverse Einsatzzwecke (audio-visuell; Webseite; Soundtrack etc.). Damit entstehen pl&#246;tzlich f&#252;r K&#252;nstler M&#246;glichkeiten unkompliziert in (Web-) Radios zu kommen oder auf andere Medien-Produktionen. Neue Dimensionen der (Selbst-) Vermarktung entstehen, ohne auf Zwischenpartner angewiesen zu sein (wenn man das will).</p>
<p><a href="http://flickr.com/" target="_blank" class="liflickr"><strong>&#8220;flickr&#8221;</strong></a> ist eine Fotocommunity, in der jeder Nutzer seine Bilder unter eine von mehreren CC-Lizenzen stellen kann. Daraus ist f&#252;r Nutzer der Bilder, z.B. Blogger, Zeitschriftenherausgeber usw., sofort klar, was sie d&#252;rfen und was nicht, wenn sie Interesse haben, Bilder eines entsprechenden Nutzers verwenden zu wollen. Ich pers&#246;nlich habe auf <a href="http://flickr.com/photos/daveshine/" target="_blank" class="liflickr">meinem Profil</a> bereits derartige Anfragen erhalten und die Verfahrensweise ist in der Praxis simpel und genial w&#252;rde ich sagen. F&#252;r beide Seiten ist die Lage durchschaubar und klar. Rechte bleiben gewahrt, Inhaber bzw. Fotograf werden genannt, aber in Zeiten von &#8216;Neuen Medien&#8217; und &#8216;Web2.0&#8242; ist eine schnelle Weiterverwendung unkompliziert m&#246;glich. So gewinnen beide Seiten!</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Fazit:</strong></p>
<p>Frei-kreative Lizenzen wie etwa &#8220;Creative Commons&#8221; sorgen daf&#252;r, dass eben nicht mehr &#8220;all rights reserved&#8221; sein m&#252;ssen (also &#8216;alle Rechte vorbehalten&#8217;), sondern eben vielleicht nur noch <strong><em>einige</em></strong> (also &#8220;some rights reserved&#8221;) oder vielleicht <em>gar keine</em> (also &#8220;no rights reserved&#8221;). Das kommt einer Revolution gleich. Und egal, ob es den angestammten Verlagen, Organisationen, Lizenzagenturen oder popul&#228;ren K&#252;nstlern (die mit dem etablierten Modell gut verdienen) passt oder nicht: neue Wege wird man ausprobieren. Die Schar derer, wo &#252;berkommene Modelle nicht mehr passen, w&#228;chst stetig. Ich bin deshalb mehr denn je &#252;berzeugt: Wer auf K&#252;nstler- oder Verlagsseite offen f&#252;r Neues ist, wird sich so oder so mit diesen kreativen Lizenmodellen besch&#228;ftigen (m&#252;ssen). Ganz sicher. Gerade f&#252;r den besonderen christlichen Medien- und Musikmarkt sind diese kreativen, flexiblen Rechts- bzw. Lizenzmodelle eine gute Chance, das zu regeln, was zu regeln ist, dies aber passend f&#252;r die jeweilige Situation und alle Beteiligten. Ich denke, es liegt gro&#223;es Potential darin, zumal, wenn es dabei letztlich um eine St&#228;rkung der geistlichen bzw. gemeindlichen Kulturszene geht.</p>
<p>Nun muss aber auch klar gesagt werden: kreative Lizenzen wie etwa &#8220;Creative Commons&#8221; sind nicht die L&#246;sung <em>aller</em> Probleme, sondern zun&#228;chst mal ein Ansatz, um aus der in der Praxis verfahrenen Gemengelage um &#8216;Neue Medien &#038; Urheberrecht&#8217; herauszufinden. Dennoch ist es ein zukunftsweisender, origineller Ansatz, der mutig neue Wege geht, statt nur zu meckern oder den Kopf in den Sand zu stecken. Letztlich entscheiden die Kreativen selbst, ebenso Kirchen/ Gemeinden, Vereine und Verlage bzw. Organisationen, ob diese Modelle (und vielleicht weitere neue Ideen?) dauerhaft eine Chance bekommen. Ich hoffe und w&#252;nsche es. &mdash; <em>In diesem Sinne: Frisch auf allezeit! :-)</em></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://creativecommons.org/" target="_blank" class="liexternal">Creative Commons - offizielle Seite</a></li>
<li><a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank" class="liexternal">Offizielle deutsche CC-Seite</a> &mdash; <a href="http://de.creativecommons.org/faqs/" target="_blank" class="liexternal">FAQ-Bereich</a> / <a href="http://de.creativecommons.org/category/praxisbeispiele/" target="_blank" class="liexternal">Praxisbeispiele</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_commons" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">CC bei Wikipedia erkl&#228;rt</a></li>
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</ul>
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		<title>Des Evangeliums nicht sch&#228;men!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 21:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mit knapp 6.000 Besuchern gingen am 25. Januar 2009 die ProChrist-Impulse in Chemnitz &#252;ber die B&#252;hne, und damit weitaus erfolgreicher als von vielen erwartet. Zwar war die Halle f&#252;r &#220;bertragungen Ende M&#228;rz/ Anfang April 2009 noch nicht bis zum &#196;u&#223;ersten ausgesch&#246;pft, dennoch gab es bereits gro&#223;es Gedr&#228;nge. Aus Chemnitz und dem gesamten Umland, dem &#8220;s&#228;chsischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_792" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.prochrist.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/pc2009-impulse_500.jpg" alt="ProChrist-Chor mit Combo und Leiter Egil Fossum (vorn Mitte) (Foto: DECKERWEB)" title="ProChrist-Chor mit Combo und Leiter Egil Fossum (vorn Mitte) (Foto: DECKERWEB)" width="500" height="375" class="size-full wp-image-792" /></a><p class="wp-caption-text">ProChrist-Chor mit Combo und Leiter Egil Fossum (vorn Mitte) <small>(Foto: DECKERWEB)</small></p></div></p>
<p>Mit knapp 6.000 Besuchern gingen am 25. Januar 2009 die <a href="http://www.prochrist-chemnitz.de/" target="_blank" class="liexternal">ProChrist-Impulse in Chemnitz</a> &#252;ber die B&#252;hne, und damit weitaus erfolgreicher als von vielen erwartet. Zwar war die Halle f&#252;r &#220;bertragungen Ende M&#228;rz/ Anfang April 2009 noch nicht bis zum &#196;u&#223;ersten ausgesch&#246;pft, dennoch gab es bereits gro&#223;es Gedr&#228;nge. Aus <a href="http://www.chemnitz.de/" target="_blank" class="liexternal">Chemnitz</a> und dem gesamten Umland, dem &#8220;s&#228;chsischen Bibelg&#252;rtel&#8221;, waren viele Kirchen, Gemeinden bzw. Familien angereist. Neben vielen Infost&#228;nden gab es zwei kleine B&#252;hnen f&#252;r Konzerte und Kleinkunst. Die gro&#223;e B&#252;hne in der Arena war der eigentlichen Generalprobe vorbehalten.</p>
<p>Und da kam schnell ProChrist-Feeling auf: die bew&#228;hrte Compo, z.B. mit Peter Schneider an den Gitarren und Hansi Scharnowski an den Keyboards hat bereits jede Menge ProChrist-Erfahrung und konnte gleich ab den ersten T&#246;nen &#252;berzeugen. Es war sofort wieder da das typische ProChrist-Gemeinschaftsgef&#252;hl, nur mit dem Unterschied, einmal live dabei sein zu k&#246;nnen. Besonders hat mich die Professionalit&#228;t aber auch die gro&#223;e Gelassenheit der ganzen Techniker und Mitarbeiter beeindruckt. Mit einer Selbstverst&#228;ndlichkeit wurde der ganze Aufwand f&#252;r diesen einen Tag geschultert, jeder gab sein Bestes.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Denn ich sch&#228;me mich nicht f&#252;r die gute Botschaft von Christus. Diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt - die Juden zuerst, aber auch alle anderen Menschen. Sie zeigt uns, wie Gott uns in seinen Augen gerecht spricht. Dies geschieht einzig und allein durch Glauben. Denn es hei&#223;t schon in der Schrift: &#8216;Durch den Glauben hat ein Gerechter Leben.&#8217;&#8221;</em></p>
<p>~Die Bibel, R&#246;merbrief 1,16+17 (Neues Leben &#220;bersetzung)</p></blockquote>
<p><div id="attachment_793" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.prochrist-chemnitz.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/pc2009-impulse-uparzany_250.jpg" alt="ProChrist-Prediger Ulrich Parzany: sich f&#252;r das Evangelium nicht sch&#228;men (Foto: erf.de)" title="ProChrist-Prediger Ulrich Parzany: sich f&#252;r das Evangelium nicht sch&#228;men (Foto: erf.de)" width="250" height="167" class="size-full wp-image-793" /></a><p class="wp-caption-text">ProChrist-Prediger Ulrich Parzany: sich f&#252;r das Evangelium nicht sch&#228;men<br /><small>(Foto: erf.de)</small></p></div>Der Gottesdienst war als Ermutigung f&#252;r die Christen aus Chemnitz und der Region gedacht, sowie f&#252;r alle zugeschalteten &#220;bertragungsorte. F&#252;r die Technik war es der (erfolgreiche!) Testlauf, f&#252;r die Christen die Einstimmung auf die &#8220;hei&#223;e Phase&#8221;, wo es darum geht, Menschen intensiv zu begleiten, sie einzuladen f&#252;r die ProChrist-Woche. Genau daf&#252;r war der riesige ProChrist-Chor eine tolle Sache: &#252;ber die ganze B&#252;hnenbreite gab es stimmgewaltigen Chor-Gospel-Pop, der ansteckte. Unter der Leitung von Egil Fossum wurden bis auf einen Paul-Gerhardt-Choral (&#8221;Lobe den Herren&#8221; - genial!) nur brandneue ProChrist-Lieder gespielt. Die haben mir alle sehr gut gefallen, besonders das neue Mottolied &#8220;Staunen&#8221;, ein richtig schnelles, fetziges St&#252;ck, mit klarer Botschaft.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Sonntagvormittags stand die 25-min&#252;tige Predigt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Parzany" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ulrich Parzany</a> &#252;ber den Vers aus dem R&#246;merbrief, Kapitel 1, Vers 16 und 17. Sein Thema: sich des Evangeliums nicht sch&#228;men. Mit pr&#228;gnanten Worten, und ohne hinter den Berg zu halten, forderte Parzany die Zuh&#246;rer auf, klar Schiff zu machen. Er wies ganz klar auf die innerchristlichen Ausreden und Anfeindungen bei diesem Thema hin. Er setzte den Finger an die Wunde, dass sich viele Menschen heute gar nicht retten lassen wollen. Wir w&#252;rden in einem &#8220;Zustand der Bet&#228;ubung&#8221; leben, doch es gilt aufzuwachen, und das wichtigste Problem des Lebens - mit Gott im Reinen zu sein - zu kl&#228;ren. Parzany distanzierte sich deutlich von einem bequemen Weichsp&#252;ler-Evangelium, er versuchte &#8220;Schwarzbrot&#8221; r&#252;berzubringen. Man mag die Botschaft vom Kreuz peinlich finden, doch dahinter steckt die Kraft Gottes! Es geht darum, die Lebensl&#252;gen zu entlarven. So w&#252;rden selbst Christen in sich die Tendenz haben, dieses &#8220;peinliche Evangelium, das rettend ist&#8221; so zu ver&#228;ndern, dass man der Meinung ist, so k&#228;me es besser an. Ganz im Gegenteil verwies der Evangelist darauf: &#8220;Gottes Wort schafft, was es sagt&#8221;. Es hat wirklich Kraft und kann Menschen ver&#228;ndern, so wie sein Bericht von dem ehemaligen Neonazi, der bekannte: &#8216;Jesus hat mein krankes Herz gesund geliebt!&#8217;.</p>
<p>Parzany hat es sicher nicht allen recht gemacht an diesem Vormittag, doch er f&#252;hlte (und f&#252;hlt) sich Gottes Wort verpflichtet und hat dies in Verantwortung den Br&#252;dern und Schwestern weitergegeben. Diese Ermutigung in der Ehrlichkeit ist aber genau das, was wir brauchen. Nat&#252;rlich haben die Menschen Probleme (die Frommen eingeschlossen!), da setzt das Rettungs- und Heilungshandeln Gottes an. Um ein schmerzfreies Leben geht es jedoch nicht, sondern um das ewig rettende Evangelium, es geht um Nachfolge trotz Leid und Verfolgung. Selbst das Thema Verfolgung um des Evangeliums willen, spart der Prediger nicht aus. Er, Jesus, ist die Schmerzen wert, sein Evangelium ist aller Annahme wert. Dieser Retter sei durch niemand zu ersetzen, ihn lieben wir! Diese Retterbotschaft wollen wir im Auftrag Gottes, an Christi statt, den Menschen bringen - nicht nur zu <a href="http://www.prochrist.de/" target="_blank" class="liexternal">ProChrist 2009</a>.</p>
<p>Noch ein Gedanke klang an diesem Sonntag in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitz" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">s&#228;chsischen Industriemetropole</a> an: im Jahre 20 nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wende_(DDR)" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Friedlichen Revolution 1989</a> ist es ein Signal, dass 2009 ProChrist ausgerechnet aus Chemnitz kommt. Genau die Stadt, die einst auf &#8220;Marx&#8221; getrimmt wurde, wo zwei Diktaturen Hand anlegten, um letztlich auch das Evangelium zu bek&#228;mpfen, genau diese Stadt wird pl&#246;tzlich zum Verk&#252;ndigungsort der guten Botschaft. Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Gnade Gottes wunderbar wirkt, mitten in unsere Zeit hineinspricht, Menschen umkrempelt. Im selben Geist dazu sang Wolfgang Tost zur Er&#246;ffnung sein neues Lied &#8220;Mit Gott erlebt&#8221; &ndash; dies wird nicht nur als Fazit f&#252;r diesen Impulsgottesdienst gelten, sondern mit Sicherheit auch f&#252;r die kommende ProChrist-Zeit 2009!</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.prochrist.org/upload/Predigt_1351.mp3" target="_blank" class="liexternal">Ulrich Parzanys Predigt zum Nachh&#246;ren (MP3, extern!)</a></li>
<li><a href="http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/6079268.html" target="_blank" class="liexternal">Bericht vom MDR</a> / <a href="http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/6080381.html" target="_blank" class="liexternal">Audio-Beitrag</a></li>
<li><a href="http://www.prochrist.org/upload/090126_Freie_Presse_Titelseite_1362.pdf" class="lipdf">Aufmacher der Freien Presse, Chemnitz, am Tag danach (PDF, extern!)</a></li>
<li><a href="http://www.idea.de/index.php?id=355&#038;tx_ttnews[tt_news]=72003&#038;tx_ttnews[backPid]=18&#038;cHash=0cefd1edbe" target="_blank" class="liidea">Bericht bei idea.de</a></li>
<li><a href="http://www.erf.de/3178-Rss_ProChristImpulse%3A_Auftakt_fuer_die_heisse_Phase.html?node=3178-542-2762" target="_blank" class="liexternal">Bericht bei ERF.de</a> / <a href="http://www.erf.de/1104-Rss_Schaemt_euch_nicht!.html?content_item=4273" target="_blank" class="liexternal">Beitrag 2</a></li>
</ul>
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		<title>Rechtliche Fragen f&#252;r Gemeinden und Interpreten (Teil 1 von 2)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 02:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Rechtsfragen geh&#246;ren heutzutage und leider zunehmend zu den &#8220;notwendigen &#220;beln&#8221;. Alles ist irgendwie und irgendwo geregelt. Selbst f&#252;r den Bereich der Kirchen und Gemeinden trifft das mehr zu, als man zun&#228;chst vermuten w&#252;rde. Ebenso verh&#228;lt es sich in Bezug auf Interpreten, Lieder bzw. Noten aus dem Bereich der christlichen Popularmusik. &#8212; Mindestens ein Beamer steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_750" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/recht-gemeinde_500.jpg" alt="Das sind mal Probleme ... (Bilder: SXC.hu, greekgod, treknerd, fishmonk, gmarcelo / Bearbeitung: ekkaleo.de)" title="Das sind mal Probleme ... (Bilder: SXC.hu, greekgod, treknerd, fishmonk, gmarcelo / Bearbeitung: ekkaleo.de)" width="500" height="84" class="size-full wp-image-750" /><p class="wp-caption-text">Das sind mal Probleme ...<br /><small>(Bilder: SXC.hu, greekgod, treknerd, fishmonk, gmarcelo / Bearbeitung: <em>ekkaleo.de</em>)</small></p></div></p>
<p>Rechtsfragen geh&#246;ren heutzutage und leider zunehmend zu den &#8220;notwendigen &#220;beln&#8221;. Alles ist irgendwie und irgendwo geregelt. Selbst f&#252;r den Bereich der Kirchen und Gemeinden trifft das mehr zu, als man zun&#228;chst vermuten w&#252;rde. Ebenso verh&#228;lt es sich in Bezug auf Interpreten, Lieder bzw. Noten aus dem Bereich der christlichen Popularmusik. &mdash; Mindestens ein Beamer steht ja wohl in jedem Gemeindehaus, Musikeinspielungen und Videosequenzen geh&#246;ren zum &#8216;guten Ton&#8217;. Und meist findet man mehr als eine Liederbuchsammlung vor, bisweilen auch einen Chor mit entsprechenden Chorausgaben &#8230; &mdash; Es gibt sehr viel dabei zu beachten, was f&#252;r den Laien und selbst f&#252;r hauptamtliche Mitarbeiter kaum noch zu durchschauen ist. Das mag beklagenswert und bisweilen ziemlich l&#228;stig sein, l&#228;&#223;t sich jedoch nicht gro&#223;artig &#228;ndern. D.h. Rechtsfragen wird es vermutlich immer zu kl&#228;ren geben.</p>
<p>In diesem Artikel besch&#228;ftigen mich insbesondere die Sachen, wo es um den Bereich Musik, Medien usw. in der Gemeinde geht. Dabei habe ich auch nicht alle Informationen bzw. das komplette Verst&#228;ndnis. Zudem ist es sogar verboten, Rechtsberatung zu machen als Laie, lediglich einige Rechtsinformationen d&#252;rfen weitergegeben werden. Mir geht es viel mehr darum, zu sensibilisieren, um vor Ort besser die Klippen umschiffen zu k&#246;nnen und auch, um vielleicht neue L&#246;sungen zu erarbeiten, die mit den heutigen Herausforderungen besser funktionieren.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>F&#252;r Kirchen &#038; Gemeinden: Vertr&#228;ge mit Verwertungsgesellschaften</strong></p>
<p>Wer sowas als Kirche bzw. Gemeinde noch nicht hat, sollte sich schnellstens darum bem&#252;hen! Das ist heutzutage absolut notwendig, um eine gewisse Rechtssicherheit zu haben. Und die Geb&#252;hren kosten wirklich nicht die Welt. Alle Gemeinden, die einem gro&#223;en Kirchen- bzw. Gemeindebund angeh&#246;ren, haben hier einen Vorteil: diese B&#252;nde haben direkte Vertr&#228;ge mit Verwertungsgesellschaften bzw. Lizenzanbietern und k&#246;nnen diese durch Rahmenvertr&#228;ge sozusagen an ihre Mitgliedsgemeinden weiterreichen. Dabei sind nat&#252;rlich immer die entsprechenden Bedingungen zu beachten. Auf jeden Fall lassen sich enorme Kosten sparen und man hat eine hohe Rechtssicherheit. Ganz nebenbei bekommt man meist auch noch Rechtsinformationen und Erfahrungsberichte von den Experten des Gemeindebundes. Damit l&#228;&#223;t sich in der Praxis gut arbeiten.</p>
<p>Was auf jeden Fall notwendig sein d&#252;rfte, ist ein Vertrag mit der <a href="http://www.gema.de/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;GEMA&#8221;</a>, z.B. wenn man in der Gemeinde CDs abspielen m&#246;chte. Die GEMA k&#252;mmert sich um alles, was H&#214;RBAR ist, also, wo es um Abspielen, Auff&#252;hrungen usw. geht. Auch, wenn man Konzerte veranstaltet, muss man sich um die ganzen GEMA-Angelegenheiten k&#252;mmern! Dabei gelten so viele Bedingungen und Individualregelungen, dass man sich wirklich in Ruhe schlau machen sollte, was f&#252;r die eigene Kirche/ Gemeinde zutrifft.</p>
<p>Weiterhin d&#252;rfte ebenfalls f&#252;r alle Gemeinden heutzutage eine weitere Sache hinzukommen, n&#228;mlich die Regelungen f&#252;r das Vervielf&#228;ltigen und Zeigen von Liedern, sprich Liedtexte und Noten. Hierbei geht es um das SICHTBAR machen von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Resourcen, somit sind Verwertungsgesellschaften wie etwa die <a href="http://www.vgwort.de/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;VG Wort&#8221;</a> oder neu auch die <a href="http://www.ccli.de/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;CCLI&#8221;</a> in Deutschland verantwortlich. Z.B. gibt es f&#252;r die VG Wort bei vielen Gemeindeb&#252;nden Rahmenvertr&#228;ge f&#252;r Mitglieder. Die CCLI ist erst seit kurzem in Deutschland t&#228;tig, kommt aus den USA und Gro&#223;britannien, d&#252;rfte jedoch f&#252;r den Bereich &#8220;SICHTBAR&#8221; mittlerweile die besten Angebote haben. Diese Lizenzagentur ist voll auf den christlichen Bereich spezialisiert und wird auch von Christen gef&#252;hrt. Die Preise sind moderat und die Angebote voll f&#252;r den gemeindlichen Einsatz ausgerichtet, unter anderem mit einem Songprogramm usw.. Interessant bei der CCLI ist auch die Abdeckung von Film- und Videolizenzen. Dies ist ein Bereich, an den viele Gemeinden/ Kirchen noch gar nicht denken. Manche meinen sogar, bestehende Vertr&#228;ge decken dies ab - was jedoch selten der Fall ist! Wobei auch bei der CCLI Vorsicht geboten ist, denn die Lizenzen beziehen sich nach meiner Erkenntnis nur auf Filmmaterial von Verlagen aus christlichen Kreisen. D.h. etwa Hollywood-Filme oder Independent-Material w&#228;re damit nicht abgedeckt. Ohnehin wird etwa bei DVDs von den meisten Gemeinschaften geflissentlich &#8220;&#252;bersehen&#8221;, dass es sich um die Privatausgabe handelt, nicht um die Vorf&#252;hrausgabe (die nat&#252;rlich teurer und nicht immer zu bekommen ist &#8230;).</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Die Kosten f&#252;r die rechtlichen Regelungen und eventuell auftretende Sonderf&#228;lle (Abmahnungen, Nachforderungen etc.) sollten im Haushalt mit eingeplant werden. Auch wenn die oben genannten Vertr&#228;ge notwendig sind und Rechtssicherheit bieten, wird dennoch nicht alles damit geregelt. Zum Beispiel Lieder von Independent-K&#252;nstlern, die (noch) verlagsfrei sind und bei keiner Agentur/ Gesellschaft gelistet sind, k&#246;nnten unter Umst&#228;nden Probleme bereiten, wenn sich etwa nachtr&#228;glich die K&#252;nstler selbst oder doch Gesellschaften mit Anspr&#252;chen melden. Gleiches gilt f&#252;r die Gruppe der Lieder, die in B&#252;chern unter &#8220;Rechte unbekannt&#8221; laufen. Au&#223;erdem bieten die Vertr&#228;ge noch keine Regelungen f&#252;r jedes Detailproblem. So ist beispielsweise derzeit v&#246;llig unklar, ob man Predigten auf die Gemeindewebseite stellen darf, wenn darin Musiktitel enthalten sind. Hierbei herrscht eine v&#246;llig unklare Rechtslage, nicht nur in Bezug auf Kirchen und Gemeinden. Selbst wenn es sich um lizenzfreie Musik handelt, man aber bereits einen pauschalen GEMA-Vertrag abgeschlossen hat &#8230; </p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>F&#252;r Interpreten: rechtliche M&#246;glichkeiten</strong></p>
<p>Es steht jedem K&#252;nstler frei, ob er beispielsweise GEMA-Mitglied wird oder nicht. F&#252;r Mitglieder ergeben sich jedoch zahlreiche wichtige Regelungen, die man wissen sollte: beispielsweise muss man daf&#252;r Geb&#252;hren zahlen, wenn man EIGENE Lieder auf der EIGENEN Webseite kostenlos zum Download anbieten m&#246;chte. Auch sollte man sich im Klaren sein, dass sogenannte freie Lizenzen (z.B. <a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Creative Commons&#8221;</a>) nicht alle Probleme l&#246;sen, wenn man mit Kirchen &#038; Gemeinden in Verbindung tritt, diese aber Vertr&#228;ge laufen haben (der Normalfall). D.h. es gibt keine rechtsfreien R&#228;ume, wo es um das Vervielf&#228;ltigen und Verbreiten von Liedern und Musik (h&#246;rbar &#038; sichtbar machen) im kirchlichen und gemeindlichen Bereich geht. Die gegenw&#228;rtige Rechtslage in Deutschland sowie der EU verhindert praktisch vielfach den offenen Zugang zu Kunst und freie Teilhabe. Wirkliche Offenheit und Teilhabe w&#228;ren aus meiner Sicht aber genau die Ziele, die ein Nachwuchstalent, z.B. ein Liederschreiber, auch im christlichen Sektor hat. Anders gesagt: wer seine Lieder weit verbreitet haben m&#246;chte und sogar Einnahmen erzielen will, kommt an Lizenzen bzw. Vertr&#228;gen nicht vorbei. Dabei muss es nicht unbedingt der klassische Weg mit GEMA, VG Wort oder neu CCLI sein, es geht durchaus auch mit den &#8220;Creative Commons&#8221;, doch dazu in K&#252;rze mehr auf <em>ekkaleo</em>.</p>
<p>Gleiches wie f&#252;r die GEMA gilt auch direkt im Bezug auf die Frage: &#8216;Label oder Eigenverlag?&#8217; Denn inzwischen ist eine Zeit angebrochen, wo eine zwischen K&#252;nstler und Endnutzer geschaltete Institution nicht mehr unbedingt erforderlich ist. Ist man einmal bei einem Label bzw. Verlag, ergeben sich daraus eben nicht nur Vorteile. Will man im Nachhinein da raus, geht es meist nicht (mehr). Es gibt gen&#252;gend Beispiele der letzten Jahrzehnte, wo K&#252;nstler nicht mehr an ihre eigene Kunst herankamen, von Einnahmen ganz zu schweigen. Und ja, auch im christlichen Bereich gibt es solche F&#228;lle. &mdash; Was ich sagen will: solche rechtlichen Fragen sind zu wichtig, um sie zu ignorieren. Gerade als K&#252;nstler sollte man sich fr&#252;hzeitig &#252;ber seinen grunds&#228;tzlichen Weg klar sein, d.h. Eigenverlag oder Label, freie Lizenzen oder klassische Verwertungsgesellschaften. Solange sich in Zeiten von Web2.0 und &#8220;Informationszeitalter&#8221; noch keine dauerhaften Praxisl&#246;sungen herauskristallisiert haben, ist Vorsicht geboten. Gerade die ganzen &#8220;Verwerter&#8221; und &#8220;Lizenzer&#8221; sind, was ihr Denken in Bezug auf neue Medien (Web2.0, Mobile Dienste usw.) betrifft, oftmals ziemlich verkrustet, unflexibel, ja, sogar unwillig. Gerade dieses Aufeinandertreffen von verschiedenen Mentalit&#228;ten erschwert Praxisl&#246;sungen f&#252;r den Alltag obendrein.</p>
<p>Eine Illusion sollte man sich - insbesondere als Newcomer - jedoch nicht machen: n&#228;mlich, das man vom Schreiben christlicher Lieder leben k&#246;nnte in Deutschland. Auf Dauer ist das sicher nicht v&#246;llig ausgeschlossen, wird wohl nur funktionieren, wenn man bereits einen gut eingef&#252;hrten Namen, und sehr wichtig, einen gro&#223;en Backkatalog hat. Newcomer wiederum m&#252;&#223;ten innerhalb kurzer Zeit eine hohe Verbreitung und damit einhergehend auch eine hohe Nutzungsrate erzielen. Dies halte ich zur Zeit f&#252;r ausgeschlossen, u.a. weil der christliche Markt in Deutschland einfach zu klein und unflexibel ist. Zwar wirbt u.a. CCLI-Deutschland damit, dass in Gro&#223;britannien einige Liederschreiber nur von den CCLI-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Royalties" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Tantiemen</a> leben k&#246;nnten, nennt jedoch, wie zu erwarten, keine Namen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Zentrale Probleme &#038; Fazit:</strong></p>
<p>Damit wird ein zentrales Problem des ganzen Themas deutlich: mangelnde Transparenz. Gemeinden zahlen zwar f&#252;r Vertr&#228;ge, fragen sich insgeheim aber doch, wie die Geb&#252;hren aufgeschl&#252;sselt sind und wer was erh&#228;lt. Ebenso die Interpreten, f&#252;r die unklar ist, was nun Verwaltungsgeb&#252;hren sind, was an ihr Label geht und was dann bei ihnen rauskommt. Vom Endnutzer ganz zu schweigen &#8230;</p>
<p>Ein weiterer ernstlicher Schwachpunkt ist die Diskrepanz zu aktuellen medialen Entwicklungen und Nutzungsgewohnheiten. Die Verlage, Verwertungsgesellschaften und teilweise auch die K&#252;nstler (sorry!) hinken der - zugegebenerma&#223;en - sehr schnellen Entwicklung hinterher. Sie reagieren immer nur, statt zu agieren. Es wird nur verteidigt, statt mitzumachen. Zu wenige Verlage und Verwertungsgesellschaften arbeiten mit den Nutzern - seien sie privat oder kirchlich/ gemeindlich - zusammen. Die CCLI ist zwar hier ein erster begr&#252;&#223;enswerter Ansatz f&#252;r den kirchlichen Bereich, doch dies kann nicht wirklich das Ende der Fahnenstange sein, oder?</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die rechtlichen Fragen und Probleme sind, wie gesagt, zu wichtig, um sie ignorieren zu k&#246;nnen. Und zu viel Geld kosten sie so - oder so! Und das gilt gleicherma&#223;en f&#252;r Gebilde wie Kirchen und Gemeinden, f&#252;r K&#252;nstler, wie letztlich auch f&#252;r den ganz privaten Endnutzer. Die beiden erstgenannten sind aus meiner Sicht unbedingt verpflichtet, sich f&#252;r ihren Fall kundig zu machen, was gilt. Dabei ist es entscheidend, nicht hysterisch und paranoid zu werden, sondern in vern&#252;nftiger und ausreichender Form den Anforderungen Gen&#252;ge zu tun - nicht mehr und nicht weniger. Denn Eines ist ja auch klar: &#220;berregulierung gibt es bereits genug, da sollten wir erst Recht die Kirche im Dorf lassen.</p>
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		<title>Will bei dir zur Schule gehen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 20:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Oder: Welche Form sollte die ‚Lehre‘ haben?
„Will bei dir zur Schule gehen, die Welt mit
deinen Augen sehn, begreifen, was dir
wichtig ist, verstehn, was falsch, was richtig ist. Will mich orientieren an dir, zu andern sein,
wie du zu mir. Selbstlos sein, wie du es bist;
ich will die Menschen sehn, wie du sie siehst.“
(Lied &#8220;Will bei dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_712" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/schule-lernen_220.jpg" alt="Lernen - verstehen - leben (Bild: SXC.hu, lusi)" title="Lernen - verstehen - leben (Bild: SXC.hu, lusi)" width="220" height="165" class="size-full wp-image-712" /><p class="wp-caption-text">Lernen - verstehen - leben <small>(Bild: SXC.hu, lusi)</small></p></div><strong>Oder: Welche Form sollte die ‚Lehre‘ haben?</strong></p>
<blockquote><p><em>„Will bei dir zur Schule gehen, die Welt mit<br />
deinen Augen sehn, begreifen, was dir<br />
wichtig ist, verstehn, was falsch, was richtig ist. Will mich orientieren an dir, zu andern sein,<br />
wie du zu mir. Selbstlos sein, wie du es bist;<br />
ich will die Menschen sehn, wie du sie siehst.“</em></p>
<p>(Lied &#8220;Will bei dir zur Schule gehen&#8221;, gesungen von Beate Ling)</p></blockquote>
<p><a href="http://beate-ling.de/" target="_blank" class="liexternal">Beate Ling</a> singt davon, bei Jesus in die „Schule zu gehen. Was sie da singt, klingt so gar nicht nach dem, was wir landl&#228;ufig mit „Schule in Verbindung bringen. Es klingt viel mehr nach Leben, nach ganzheitlichem Lernen, wo das Verstehen, das Tun, ja, eine Beziehung integriert ist.</p>
<p>Laut den Evangelien muss es wohl auch so mit den J&#252;ngern (Englisch &#8220;Disciple&#8221; = Sch&#252;ler) von Jesus gewesen sein: sie waren bei ihm in der Lebensschule, genossen &#8220;Unterricht&#8221; beim Wort in Person! Sie sahen und h&#246;rten bei Jesus. Und manchmal nahm er sie beiseite und erkl&#228;rte ihnen Dinge vom Reich Gottes besonders, so dass sie die Bedeutung verstanden. Die J&#252;nger haben aber auch Fragen gestellt. Es war eine lebendige Beziehung zwischen ihnen und ihrem Meister. Die Lehre war nicht auf einen Tag der Woche konzentriert, sondern war immer mit dabei im <a href="http://ekkaleo.de/tag/alltag/" class="liinternal">Alltag</a>.</p>
<p>Wenn wir die vier S&#228;ulen der Gemeinde aus der Apostelgeschichte (vgl. Kap. 2)—also Lehre der Apostel, Gemeinschaft, Gebet, Mahl des Herrn—sehen, dann ist die Lehre selbstverst&#228;ndlich mit dabei. Es geht hier auch nicht um eine Reihenfolge dieser Vier, sondern <em>dass</em> sie <em>&#252;berhaupt vorhanden</em> sind!</p>
<p>Daraus leiten wir ja auch ab — und von vielen anderen Bibelstellen —, dass Lehre zum Wesen einer christlichen Gemeinschaft geh&#246;rt, ja, geh&#246;ren muss. Wenn wir allerdings auf der Suche nach den Formen, d.h. der Aus&#252;bung der Lehre sind, finden wir sehr viele verschiedene M&#246;g-lichkeiten: Der Apostel Paulus lehrte einmal zwei Jahre in Ephesus, der Evangelist Philippus unterwies den K&#228;mmerer aus &#196;thiopien in einem Gespr&#228;ch auf dem Wagen, auch Barnabas war ein vollm&#228;chtiger Lehrer. Es gab viele Hausgemeinden, wo sich kleinere Gemeinschaften mit der Lehre Jesu besch&#228;ftigten. Neben der Vermittlung des Evangeliums ging (und geht!) es insbesondere um die pers&#246;nliche Zur&#252;stung zum Dienst.</p>
<p>In unserer Vision haben wir als Gemeinde den Traum formuliert, eine Bibelbewegung zu sein. Mit Gottes Hilfe kann dies Wirklichkeit werden, indem wir Lehre lebendig und ganzheitlich sehen und auch als Beziehung. Wir m&#252;ssen es lernen und ein&#252;ben, was es hei&#223;t, j&#252;ngerschaft-lich zu begleiten, Gaben zu entdecken und einander zuzur&#252;sten.</p>
<p>Die Bibelgespr&#228;che und Kleingruppen unserer Gemeinde sind ein Anfang dazu. Ich w&#252;nsche uns, dass wir wachsen in der Lehre, d.h. dass sie in unserem Alltag Gestalt gewinnt. Wenn diese Verk&#246;rperung des Wortes geschieht, dann haben wir auch &#8220;die richtige Form&#8221;.</p>
<p><em>—Euer David :)</em></p>
<p>(Kolumne f&#252;r die “pusteblume” 01/2009, das Gemeindemagazin der EFG Herold/Erzgebirge)</p>
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		<title>Emergente Initiativen dringen in die Praxis (Tag 3)</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-12/emergente-initiativen-dringen-in-die-praxis-tag-3/</link>
		<comments>http://ekkaleo.de/2008-12/emergente-initiativen-dringen-in-die-praxis-tag-3/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Emerging Church]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfahrungen des letzten Tages
Den Abschlu&#223;tag des Forums k&#246;nnte man auch als Initiativtag bezeichnen, denn hier ging es sozusagen um ein paar S&#228;tze und Vorhaben in eigener Sache und dann nat&#252;rlich die Initiativen, welche eigentlich Emergent Deutschland ausmachen. Tobias Faix hat den Bereich Ver&#246;ffentlichungen und B&#252;cher vorgestellt: beim Francke-Verlag (Marburg) erscheint seit 2008 in loser Form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_583" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://emergent-deutschland.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2008/12/ef08-initiativen_500.jpg" alt="Emergente Initiativen vernetzen sich" title="Emergente Initiativen vernetzen sich" width="500" height="214" class="size-full wp-image-583" /></a><p class="wp-caption-text">Emergente Initiativen vernetzen sich</p></div></p>
<p><strong>Erfahrungen des letzten Tages</strong></p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=ekkaleo-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3868270450&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float: left; width: 120px; margin-right: 10px; height: 240px"  class="amazon-einzeltitel"></iframe>Den Abschlu&#223;tag des Forums k&#246;nnte man auch als Initiativtag bezeichnen, denn hier ging es sozusagen um ein paar S&#228;tze und Vorhaben in eigener Sache und dann nat&#252;rlich die Initiativen, welche eigentlich Emergent Deutschland ausmachen. <a href="http://toby-faix.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">Tobias Faix</a> hat den Bereich Ver&#246;ffentlichungen und B&#252;cher vorgestellt: beim <a href="http://www.francke-buch.de/" target="_blank" class="liexternal">Francke-Verlag</a> (Marburg) erscheint seit 2008 in loser Form eine Art Reihe von Emergent Deutschland. Geplant sind pro Jahr zwei B&#228;nde. So ist gerade das neueste Buch von Brian McLaren („H&#246;chste Zeit, umzudenken!“) auf Deutsch erschienen. F&#252;r 2009 ist unter anderem der Nachfolger des 2007er ‚ZeitGeist‘-Buches geplant; dies wird wieder verschiedene Perspektiven aufweisen, doch qualit&#228;tsm&#228;&#223;ig wohl ein klein wenig anders aufbereitet werden, wie ich das verstanden habe. Der Titel wurde schon gel&#252;ftet, aber den verrate ich hier jetzt nicht – er wird ein Hammer aus meiner Sicht :-)</p>
<p>Weitere Initiativen stellten sich vor, so unter anderem „Gleichberechtigung“ und die „Theologie“. Sp&#228;ter gab es eine interaktive Vernetzungsphase, wo sich bestehende Initiativen vorstellen und erweitern konnten sowie ganz neue Projekte aus der Taufe gehoben wurden. So gibt es nun mehrere Stammtische (u.a. Franken/ Erlangen und S&#252;dwestdeutschland) sowie eine Initiative rund um Kunst und Anbetung. Ich h&#228;tte eigentlich auch Interesse habt, irgendwo mitzuarbeiten, doch schon jetzt ist klar, dass f&#252;r mich das (Wahl-) Jahr 2009 fast komplett ausgebucht ist. So wird sich das ganze f&#252;r mich wohl oder &#252;bel auf das n&#228;chste Forum verschieben …</p>
<p>Nach dem vernetzten Vormittag, r&#252;ckte die Stunde des Abschieds n&#228;her. In Rekordzeit wurden unter Peters Anleitung alle Tische und St&#252;hle wegger&#228;umt und die ersten Teilnehmer flogen aus. Damit war auch f&#252;r mich das erste Forum gelaufen, zumindest „live“. Gedanklich und online wird es mich auf jeden Fall weiter besch&#228;ftigen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Positiv &#252;berrascht – mein Fazit vom Forum</strong></p>
<p>Die Hauptfrage lautet ja, ob sich die vielen Bahnkilometer und der ganze „Aufwand“ f&#252;r mich gelohnt haben? – Ganz klar: JA! Ich w&#252;rde sofort wieder hinfahren! Auf dem <a href="http://ekkaleo.de/tag/ef08/" class="liinternal">Forum</a> wurde ich positiv &#252;berrascht von der (barcampigen) Atmosph&#228;re, den Leuten und den Themen. Das hatte ich so nicht erwartet. Zwar bleiben viele meiner <a href="http://ekkaleo.de/2008-11/was-mir-an-der-emerging-church-nicht-gefaellt/" class="liinternal">Anfragen</a> nach wie vor bestehen, auch wenn einige Sachen in einem anderen (verst&#228;ndlicheren) Licht erscheinen, doch die Formen des Dialogs haben mir sehr gut gefallen. Man ist offen f&#252;reinander, es herrscht eine gro&#223;e Freiheit und vor allem: gegenseitiger Respekt! Dies war sehr wohltuend zu erleben: da treffen sich ganz unterschiedliche Menschen, fast wie eine gro&#223;e <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/nach-dem-emergentforum/" target="_blank" class="liexternal">Familie</a>, und werden verbunden, durch „das auf dem Weg sein“. Man hat dr&#228;ngende Fragen, viele Erfahrungen, vielleicht manchen Frust, doch auch jede Menge neue Ideen. Ein live-Austausch ist da fast zwingend erforderlich.</p>
<p><a href="http://danielehniss.de/" target="_blank" class="liexternal">Depone</a> sagte in Erlangen sinngem&#228;&#223; in einem Satz, dass hier der „emergente Dialog erm&#246;glicht wird“. Genau so war es. In Erlangen ging man v&#246;llig unkompliziert miteinander um! Sachlich, doch nicht unkritisch. Erst so wurden weiterbringende Diskussionen m&#246;glich. Dabei wurde ja nicht nur „diskutiert“, sondern auch referiert und damit Impulse vermittelt, wo das ganze Forum nun „dran zu tragen hat“…</p>
<p>Ich bin sehr dankbar f&#252;r die vielf&#228;ltigen Erfahrungen und dass es m&#246;glich war, dass ich vor Ort sein konnte. So konnte ich mal einige BloggerInnen hinter den Pixeln kennenlernen bzw. mit Referenten quatschen. Und so habe ich auch verstanden, wie weit viele der derzeitigen erbarmungslosen Kritiker von der Realit&#228;t der emergenten Bewegung entfernt sind. Unter diesem Eindruck wird vieles von der Kritik zu einer v&#246;llig absurden „Diskussionsmasse“. Wenn man nicht einmal den direkten Austausch sucht; nur irgendwelche aufpoppende Zitate und Zit&#228;tchen rausschnippelt, dann muss es zwangsl&#228;ufig in einem Jonglieren mit Versatzst&#252;cken enden. Das ist sehr schade, denn damit wird bislang zunichte gemacht, was beide Seiten voneinander lernen k&#246;nnen: verschiedene Sichtweisen, einmal etwas stehen lassen. Und vor allem die Einsicht, dass auch die Christenheit in Deutschland an viele unbequeme Fragen heran muss, will sie eines, und zwar: relevant bleiben.</p>
<p>Insofern ist es f&#252;r mich keine Frage, dass der Termin f&#252;r das 2009er Forum (27.-29.11.2009 in Erlangen) nat&#252;rlich vorgemerkt ist. Solch einen Austausch &#252;ber Mission, Glaube und Gemeinde sowie den Zustand der (deutschen) Christenheit und Gesellschaft will ich mir einfach nicht entgehen lassen! Ich werde, wie viele andere, auf der Suche nach Antworten verharren :-)</p>
<p>P.S. Ein herzlicher Gru&#223; geht nachtr&#228;glich an die Erlanger Gastgeber, inklusive Getr&#228;nkebereitsteller, Essenholer, Aufwascher usw. Ihr wart echt gute Gastgeber und alle haben sich wohlgef&#252;hlt. Der W-LAN-Empfang hat in seiner St&#228;rke so manches BarCamp in den Schatten gestellt, auch daf&#252;r danke! Kaffee und Bier haben geschmeckt, ebenso die Sounds.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Weiterf&#252;hrende Informationen zum 3. Tag:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://emergent-deutschland.de/2008/11/30/emergent-forum-sonntag-vormittag-liveblogging/" target="_blank" class="liexternal">Liveblogging-Archiv vom Sonntagvormittag</a></li>
<li><a href="http://emergent-deutschland.de/2008/12/01/nachklang-des-emergent-forums/" target="_blank" class="liexternal">Nachklang des Forums (Fazit) von Emergent Deutschland</a></li>
<li><a href="http://einaugenblick.de/2008/11/29/blogger-ueber-das-emergent-forum-2008/" target="_blank" class="liexternal">Hufis Liste gesammelter Blogbeitr&#228;ge &#252;ber das Emergent Forum 2008</a></li>
<li><a href="http://einaugenblick.de/2008/12/02/emergent-franken/" target="_blank" class="liexternal">neue Initiative &#8220;emergent franken&#8221; - Stammtisch :-)</a></li>
<li><a href="http://flickr.com/photos/daveshine/sets/72157610526844638/" target="_blank" class="liflickr">Meine Bilder von diesem Tag bei Flickr</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<p class="flickrTag_container"><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3070519029/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3274/3070519029_700f7d8e3a_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Beamer" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3071357560/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3053/3071357560_500f1605ca_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Vernetzung" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3071357996/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3063/3071357996_99d6f6e696_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Projektion" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072403794/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3018/3072403794_6917644966_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Liveblogging Tools" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072404022/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3269/3072404022_d20d4edf3b_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Obamaism" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072404468/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3292/3072404468_4b9fcef686_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Hufi" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072404736/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3019/3072404736_350a48f082_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Daggi" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3071567893/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3273/3071567893_3d561b71be_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Toby online" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3071568075/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3139/3071568075_f941c63e02_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Haso not blogging" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072405416/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3158/3072405416_2e5e91d53c_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Peter" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072405694/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3239/3072405694_b4afe64ec4_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Toby" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3072405938/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3003/3072405938_4c692bc25d_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - DoSi" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3071566307/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3041/3071566307_1581d2ba05_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Initiativen" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3071432190/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3044/3071432190_7b2f934330_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Feedback" class="flickr square set" /></a><a href="http://www.flickr.com/photos/54804503@N00/3070518639/in/set-72157610526844638/" class="flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3155/3070518639_0ab26a24d6_s.jpg" alt="Emergent Forum 2008 Tag 3 - Leeren" class="flickr square set" /></a></p></p>
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