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	<title>ekkaleo &#187; Interview</title>
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	<description>Herausgerufen zur Verantwortung</description>
	<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 00:43:07 +0000</pubDate>
	
	<language>en</language>
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		<title>Musik und Theologie – Tobias Lampert im Interview</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2009-01/musik-theologie-tobias-lampert-interview/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 00:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ist das erste Interview, welches ich unter dem Label ekkaleo gef&#252;hrt habe. Mein Gespr&#228;chspartner Tobias Lampert ist Musiker und angehender Theologe. Seine ausf&#252;hrlichen Antworten bringen einen hervorragenden Einblick gerade zu den Themen, die zum Kernbereich von ekkaleo geh&#246;ren. F&#252;r eine anschlie&#223;ende Diskussion stehen nat&#252;rlich die Kommentare offen!
&#160;
Frage, ekkaleo: Servus Tobias, stell dich doch bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_715" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.theolobias.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/tobiaslampert_feature_500.jpg" alt="Tobias Lampert spricht zu Musik, Theologie und mehr ... (Foto: privat)" title="Tobias Lampert spricht zu Musik, Theologie und mehr ... (Foto: privat)" width="500" height="203" class="size-full wp-image-715" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Lampert spricht zu Musik, Theologie und mehr ... <small>(Foto: privat)</small></p></div></p>
<p><em>Hier ist das erste Interview, welches ich unter dem Label</em> ekkaleo <em>gef&#252;hrt habe. Mein Gespr&#228;chspartner Tobias Lampert ist Musiker und angehender Theologe. Seine ausf&#252;hrlichen Antworten bringen einen hervorragenden Einblick gerade zu den Themen, die zum Kernbereich von</em> ekkaleo <em>geh&#246;ren. F&#252;r eine anschlie&#223;ende Diskussion stehen nat&#252;rlich die Kommentare offen!</em></p>
<p>&nbsp;<br />
<em><strong>Frage, ekkaleo:</strong> Servus Tobias, stell dich doch bitte kurz vor. – Wie alt bis du, wo kommst du her, was machst du? – Seit wann und warum bloggst du?</em></p>
<p><strong>Antwort, Tobias Lampert:</strong> Servus David! Ich hei&#223;e, wie Du bereits ganz richtig erw&#228;hnt hast, Tobias, mit Nachnamen Lampert, und habe mittlerweile 30 Lenze erlebt. Ich bin sozusagen hauptberuflich Theologiestudent, wohnhaft in <a href="http://www.neuendettelsau.eu/" target="_blank" class="liexternal">Neuendettelsau</a>, einem beschaulichen Dorf in Mittelfranken, in dem sich auch die <a href="http://www.augustana.de/" target="_blank" class="liexternal">Kirchliche Hochschule Augustana</a> der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern befindet; zuvor habe ich in T&#252;bingen, schon einmal in Neuendettelsau sowie in Oslo (Norwegen) studiert; jetzt geht es langsam aber sicher Richtung Examen. Nebenher und mal mehr, mal weniger intensiv bet&#228;tige ich mich vor allem als S&#228;nger und Gitarrist.</p>
<p><a href="http://www.theolobias.de/" target="_blank" class="liexternal">Bloggen</a> tue ich erst seit Februar dieses Jahres. Angefangen hat das aufgrund einer Mischung von Langeweile, Verzweiflung, Faszination an den M&#246;glichkeiten des Internetzeitalters sowie einem nicht ganz zu leugnenden Mitteilungsbed&#252;rfnis: zun&#228;chst n&#228;mlich wollte ich mich angesichts einer Schreibblockade im Studium einfach selbst dazu &#252;berlisten, wieder ein bi&#223;chen produktiv zu werden – das war also gewisserma&#223;en ein therapeutischer Ansatz. ;-) Als ich dann gemerkt habe, da&#223; das, was ich da so blogge, tats&#228;chlich auch gerne gelesen wird, war mein Ehrgeiz geweckt, so da&#223; ich (obwohl die Schreibblockade mittlerweile &#252;berwunden ist) das Bloggen nicht mehr missen m&#246;chte. Unbestritten der Tatsache, da&#223; das ganze „Web 2.0“ manchmal nichts weiter als eine gro&#223;e Luftblase zum Zeittotschlagen ist (zumindest f&#252;r mich), habe ich doch gemerkt, da&#223; Bloggen auch eine eigenst&#228;ndige und oft gewinnbringende Form von Kommunikation sein kann. Ich habe auf diese Weise einige interessante und wertvolle Bekanntschaften gemacht und immer wieder das Gef&#252;hl, n&#228;her dran zu sein am Zeitgeschehen. Wo man Medien sonst nur konsumiert, wird man hier selbst zum „Medienmacher“ und gewinnt dadurch eine andere Art von Distanz zu all den Nachrichten, die tagt&#228;glich auf einen einstr&#246;men.</p>
<p>Sorry, das war jetzt bereits eine etwas l&#228;ngere Vorstellung. Du siehst, das mit dem Mitteilungsbed&#252;rfnis …</p>
<p>&nbsp;<br />
<div id="attachment_716" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.theolobias.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/tobiaslampert01_200.jpg" alt="Tobias Lampert: Theologe und Musiker (Foto: privat)" title="Tobias Lampert: Theologe und Musiker (Foto: privat)" width="200" height="265" class="size-full wp-image-716" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Lampert: Theologe und Musiker <small>(Foto: privat)</small></p></div><em><strong>ekkaleo:</strong> Musik ist eines der gro&#223;en Themen auf deinem Blog. Erst als „Ersatz- sp&#228;ter Dauergitarrist“ bei Crushead sowie als Instrumentalist und S&#228;nger bringst du da live-Erfahrung mit ein. Kannst du ein Erlebnis aus deinen Crushead-Jahren nennen, was dich besonders gepr&#228;gt hat?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Also, in der Tat war ich seit dem Jahr 2002 als Ersatzgitarrist bei <a href="http://www.crushead.com/" target="_blank" class="liexternal">Crushead</a> eingebunden, zun&#228;chst eher sporadisch, mit der Zeit dann immer h&#228;ufiger – aber nicht als Dauergitarrist, sondern sozusagen als „Dauer-Ersatzgitarrist“. Matthias Ebinger, f&#252;r den ich haupts&#228;chlich eingesprungen bin, war bis zuletzt bei Crushead dabei, hatte aber in den vergangenen zwei Jahren so viel um die Ohren, da&#223; ich sehr h&#228;ufig zum Einsatz gekommen bin, das letzte Jahr dann abwechselnd mit dem fulminanten Gitarristen Hannes Butzer.</p>
<p>Bei so vielen ganz unterschiedlichen Konzerten und den ganzen Erlebnissen drumherum f&#228;llt es einigerma&#223;en schwer, ein bestimmtes Erlebnis herauszugreifen – da gab es sehr viele Dinge, die sich eingepr&#228;gt haben und die man als Erinnerungsschatz mit sich tr&#228;gt. Abgesehen von einigen Highlights direkt auf der B&#252;hne (als ein der Mystik aufgeschlossener Mensch hat man da durchaus mal so seine Ekstase-Momente), ist mir vor allem die <a href="http://meet-ya.de/" target="_blank" class="liexternal">Meet-Ya Tour</a>, die wir dieses Jahr im M&#228;rz [Anm.: 2008] gemeinsam mit <a href="http://www.verracruz.com/" target="_blank" class="liexternal">Verra Cruz</a>, <a href="http://www.katspage.de/" target="_blank" class="liexternal">KAT</a>, <a href="http://www.d-projekt.com/" target="_blank" class="liexternal">d:Projekt</a> und dem Schweizer Jugendprediger Boppi gemacht haben, im Ged&#228;chtnis geblieben. Es war f&#252;r mich gro&#223;artig, wie hier Menschen, die sich vorher zum Teil gar nicht kannten, in ein paar wenigen Tagen zu einer echten Gemeinschaft – im besten christlichen Sinne – zusammengewachsen sind und nicht nur die Musik (die ja, wenn man etwa Crushead und KAT nebeneinander sieht, extrem unterschiedlich ist) miteinander geteilt haben, sondern ihren Glauben, ihr Leben.</p>
<p>Zwei Momente haben sich da besonders tief eingepr&#228;gt. Da war einmal die Probe f&#252;r den <a href="http://trutv.de/" target="_blank" class="liexternal">[tru]: TV</a>-Er&#246;ffnungsgottesdienst, wo ich gemeinsam mit Marc von Verra Cruz, Patrick von Crushead und KAT ein paar Worship-Songs einstudieren sollte. Wir haben, wie Musiker das manchmal so machen, wenn sie etwas planlos sind (was eigentlich die Regel ist …) einfach drauflos gespielt und abgewartet, was sich so entwickelt. Wir hatten einige M&#252;he, wieder aufzuh&#246;ren, weil sich das ganze zu einer derart intensiven Lobpreis-Zeit entwickelte, wie ich sie selten erlebt habe.</p>
<p>Zum anderen erinnere ich mich gerne an ein stundenlanges n&#228;chtliches Gespr&#228;ch mit dem Verra Cruz-S&#228;nger Marc in unserem Nightliner, irgendwo unterwegs auf der Autobahn. Wir hatten keine Lust, in unserer engen Kaj&#252;te zu schlafen, und so haben wir bis zum Morgengrauen &#252;ber Gott und die Welt philosophiert, verbunden mit einigen ergreifenden Aha-Erlebnissen. Das sind so die Momente, in denen man sp&#252;rt, wie Gott &#252;ber Sprach- und Kulturgrenzen hinweg Begegnung und Verst&#228;ndigung erm&#246;glichen kann, wo Oberfl&#228;chlichkeiten (die ab und an auch etwas f&#252;r sich haben) nicht n&#246;tig sind und man sein Herz in die Waagschale werfen kann und darf. Als wir uns Anfang September beim Abschlu&#223;konzert von Crushead wiedergesehen haben, war das erste, was wir sagten: „Wei&#223;t Du noch – damals im Nightliner?“ :-D</p>
<p>&nbsp;<br />
<em><strong>ekkaleo:</strong> Was war das Geheimnis der Band Crushead? Ich meine, ich kenne nur deren CDs, du warst mittendrin – was war das „gewisse Etwas“ dieser Truppe? Warum konnten sie sich solange so gut behaupten?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Hmm, aus meiner Sicht haben da drei Faktoren eine gro&#223;e Rolle gespielt. Erstens war da, denke ich, eine gro&#223;e Portion Gl&#252;ck (wenn man so m&#246;chte, kann man auch F&#252;gung sagen) mit im Spiel, auf die wohl jede Band ein St&#252;ck weit angewiesen ist. F&#252;r Crushead war es, wenn ich das richtig sehe, damals so eine Art Sprungbrett, als sie zum ersten Mal bei der <a href="http://www.owener-rocknacht.de/" target="_blank" class="liexternal">Owener Rocknacht</a> spielen durften. Dieses Gl&#252;ck ist nicht jeder Band verg&#246;nnt. Entscheidend war dann aber auch, was die Jungs daraus gemacht haben. Ein Selbstl&#228;ufer war das sicherlich nicht, vielmehr haben Crushead es verstanden, die M&#246;glichkeiten, die sich ihnen geboten haben, konsequent und auch durchaus professionell zu nutzen. So konsequent und professionell jedenfalls, wie man es nicht unbedingt jedem Veranstalter oder Plattenlabel in der christlichen Musikszene bescheinigen kann.</p>
<p>Zweitens hat Crushead eigentlich nie einen Hehl daraus gemacht, in gewisser Weise Mainstream sein zu wollen. Der Begriff wird heute ja, gerade auch innerhalb der christlichen Musikszene, von manchen Kulturpuristen nur noch abwertend gebraucht. Das h&#228;ngt aus meiner Sicht damit zusammen, da&#223; wir uns im Westen als Christen ohnehin schon eine eigene, christliche (Parallel-)Welt geschaffen und uns in ihr eingerichtet haben, da&#223; wir manchmal auch in Sachen Musik irgendwie exklusiv und anders sein wollen. Ich bin jedenfalls mi&#223;trauisch, wenn der Ruf laut wird, Christen m&#252;&#223;ten die anspruchsvollste Musik &#252;berhaupt machen, um &#252;berhaupt noch relevant sein zu k&#246;nnen. Steckt dahinter wirklich das Anliegen, Menschen mit der christlichen Botschaft zu erreichen, oder wollen wir uns damit nicht doch irgendwie nur wieder selbst produzieren und stilisieren? Nichts gegen gut gemachte alternative Musikformen – im Gegenteil, ich liebe das. Aber Teenager und Jugendliche z.B. wird man damit sicherlich schwerer oder gar nicht erreichen. Crushead wu&#223;ten das, hatten selbst gro&#223;e Freude an ihrer Art von Musik – und das Publikum hat es ihnen gedankt und ihnen recht gegeben. Man mu&#223; nicht Dieter Bohlen hei&#223;en und auch nicht Musik machen wie Dieter Bohlen, um Mainstream sein zu k&#246;nnen.</p>
<p>Drittens – und das ist, denke ich, auch auf die ersten zwei Punkte bezogen, wohl der wichtigste Faktor: Crushead waren authentisch. Das ist zwar ein Allerweltswort geworden, dient aber vielleicht auch gerade darin als Indikator f&#252;r die Sehnsucht nach Echtheit. Ich habe die Jungs jedenfalls so erlebt, da&#223; sie sich wenig darum geschert haben, einer bestimmten an sie herangetragenen Erwartung gerecht zu werden. Das waren keine Heiligen (im trivialen Sinne) auf und hinter der B&#252;hne, sondern eben Patrick, Schemme, Matze, David und Jens – und man hat es ihnen abgenommen und sie vielleicht auch gerade deshalb gesch&#228;tzt und als Vorbilder gesehen. Es gab Leute, die sich dar&#252;ber echauffieren konnten, da&#223; ein Text wie der von „Easy“ oder eine Textzeile wie „let’s sweat for Christ“ auf einem Album von einer Band seinen Platz findet, die von sich behauptet, aus ganz bewu&#223;t lebenden Christen zu bestehen. Das ging so weit, da&#223; man versucht hat, ihnen den Glauben abzusprechen. Das war zwar wirklich eine Ausnahme, zeigt aber doch, da&#223; es solche insgeheimen und auch offenen Erwartungen an Musiker unter uns Christen gibt. Crushead haben dagegen mehr Wert darauf gelegt, souver&#228;n damit umzugehen, da&#223; auch sie (wie jeder andere Christ) ihre Unzul&#228;nglichkeiten und Macken haben – und stattdessen z.B. bewu&#223;t offen zu sein f&#252;r den pers&#246;nlichen Kontakt zu den Zuh&#246;rern, in dem Glaube &#252;berhaupt erst zum Ernstfall werden kann. Schon das ganz junge Publikum, vor allem auch Nichtchristen haben ein sehr feines Gesp&#252;r daf&#252;r, wenn Musiker auf der B&#252;hne das Bild eines Vorzeigechristen abgeben, nach der Show aber unzug&#228;nglich sind, oder wenn jemand sozusagen „f&#252;nfe gerade sein l&#228;&#223;t“, daf&#252;r aber auch ehrlich zu seinen Fehlern steht und echtes Interesse an den Menschen zeigt, f&#252;r die er Musik macht.</p>
<p>Ich habe festgestellt, da&#223; diese Punkte immer wieder von jungen Bands angesprochen werden, wenn die Rede auf Crushead kommt, und da&#223; sie dem auf ihre Weise nacheifern wollen. Insofern haben Crushead f&#252;r die christliche Musikszene in Deutschland auf jeden Fall etwas geleistet. Nun bin ich mit den Jungs von Crushead zu gut befreundet und habe vielleicht auch als Musiker ein bi&#223;chen zu sehr dringesteckt, um das ganze objektiv beurteilen zu k&#246;nnen – andererseits z.B. k&#246;nnte ich mir die Verbundenheit zu Crushead ohne deren Echtheit als Christenmenschen schwer vorstellen.</p>
<p><div id="attachment_717" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.crushead.com/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/tobiaslampert02_500.jpg" alt="Tobias Lampert: Ersatz-Dauergitarrist bei Crushead (Foto: privat)" title="Tobias Lampert: Ersatz-Dauergitarrist bei Crushead (Foto: privat)" width="500" height="334" class="size-full wp-image-717" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Lampert: Ersatz-Dauergitarrist bei Crushead <small>(Foto: privat)</small></p></div></p>
<p>&nbsp;<br />
<em><strong>ekkaleo:</strong> Im gr&#246;&#223;eren Zusammenhang: Wie siehst du die christliche Musik- und Medienszene in Deutschland? Kleine Nische oder Geheimtipp mit Potential?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Das eine schlie&#223;t das andere ja nicht aus. Es ist definitiv eine kleine Nische – wenn man die Auftritte etwa von Beatbetrieb und Allee der Kosmonauten beim Vorentscheid zum Grand Prix fast schon als Jahrhundertereignisse feiert, dann spricht das B&#228;nde &#252;ber dieses Nischendasein der christlichen Musikszene. Angesichts des zunehmenden Relevanzverlustes, den der christliche Glaube in unserer Gesellschaft erlebt, ist das aber eigentlich verst&#228;ndlich. Klar ist es begr&#252;&#223;enswert, wenn es Bands gibt, die das schaffen – allen Respekt vor dem, was diese zwei Band da z.B. erreicht haben! Aber ich glaube, wir sollten uns von der Illusion verabschieden, Musik mit expliziten christlichen Inhalten k&#246;nnte hier in Deutschland in den n&#228;chsten Jahren in der Breite Erfolge feiern wie etwa in den USA. Das ist nicht weiter schlimm – „Erfolg“ im Sinne des Evangeliums kann man ganz gewi&#223; nicht in Zahlen messen. Der Kern des Evangeliums, die Botschaft vom Kreuz (!), ist hierin selbstredend.</p>
<p>Sicherlich: die Qualit&#228;t der Musik ist und bleibt etwas ganz entscheidendes, und da gibt es nach wie vor viel Nachholbedarf, gerade in der K&#252;nstlerf&#246;rderung. Dazu ein Erlebnis, das eigentlich B&#228;nde spricht: letztes Jahr bei der <a href="http://www.christmasrocknight.de/" target="_blank" class="liexternal">Christmas Rocknight</a> in Ennepetal habe ich mir ein Interview mit einem Vertreter eines christlichen Plattenlabels angeh&#246;rt. Ich wu&#223;te nicht, ob ich lachen oder heulen sollte, als er auf die Frage, was Bands mitbringen m&#252;ssen, um interessant f&#252;r die F&#246;rderung durch dieses Label zu sein, sinngem&#228;&#223; antwortete: solche Bands m&#252;&#223;ten m&#246;glichst aus instrumentelle Virtuosen, nicht nur aus Freizeitmusikern bestehen, sich eine beachtliche H&#246;rerbasis geschaffen und viele Konzerte gespielt, wegweisend f&#252;r die Musikkultur in ihrer Gemeinde gewirkt haben, ehrgeizig und innovativ sein etc. pp. Dem Mann (leider jemand, den ich eigentlich wirklich sch&#228;tze) w&#252;rde ich empfehlen, sein Label einfach dichtzumachen – ganz einfach, weil es niemand braucht. Das bi&#223;chen Promo und Geld, das so ein Label zur Verf&#252;gung stellen w&#252;rde, k&#246;nnten sich solche &#220;berflieger-Musiker auch noch selbst verschaffen, oder sie heuern besser gleich bei einem s&#228;kularen Label an.</p>
<p>Auf der anderen Seite wird dann allerdings ein <a href="http://ekkaleo.de/2008-12/david-awards-2009-irrelevant/" class="liinternal">„David Award“</a> aus dem Boden gestampft, der sich aufbl&#228;st, als w&#228;re es der Echo – und der gerade in dieser Form auf viele Beobachter einfach nur l&#228;cherlich wirkt. Ich wei&#223;, da&#223; ich mich damit jetzt weit aus dem Fenster lehne und man das eigentlich nicht macht in unserer Szene. Ich mache es trotzdem. Ganz ehrlich: wenn ich st&#228;ndig von Relevanz rede, christliche Musiker voranbringen und etablieren m&#246;chte, dann ist es eher kontraproduktiv, wenn man 2007 eine „Oh Happy Day“ tr&#228;llernde Stewarde&#223; als gro&#223;es Megaspecial der Verleihungsshow ank&#252;ndigt, die man damals eigentlich nur daher kannte, da&#223; sie einen relativ grausamen Auftritt bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Raab" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Stefan Raab</a> hatte, der noch dazu nach gesch&#228;tzten 20 Sekunden von der Werbung abgew&#252;rgt wurde. Sorry, ich kenne <a href="http://www.deborah-rosenkranz.com/" target="_blank" class="liexternal">Deborah Rosenkranz</a> ansonsten nicht und kann mir gut vorstellen, da&#223; sie eine sehr sympathische Person und vielleicht sogar wirklich gute Musikerin mit den achtbarsten Ambitionen ist – die Kritik richtet sich auch gar nicht gegen sie, sondern ganz einfach gegen eine solche Farce von Veranstaltung. Wenn der (selbstverst&#228;ndlich selbsternannte und schon alleine mangels Alternativen) bedeutendste Musikpreis der christlichen Szene um solche Belanglosigkeiten ein derartiges Trara macht, kommt das eigentlich einer Bankrotterkl&#228;rung gleich und schafft nichts weiter, als das Bestreben nach Relevanz in Eigenregie zu untergraben. </p>
<p>Das soll nicht hei&#223;en, da&#223; es nicht schon viele wirkliche Diamanten in der christlichen Musikszene g&#228;be. Ein Album wie das aktuelle von Sarah Brendel mu&#223; man auch im s&#228;kularen Bereich erst einmal finden – nur ein Beispiel. Insofern ist die christliche Musikszene auch Geheimtipp, ja. Luft nach oben gibt es immer, nicht nur hier. Und dennoch denke ich, br&#228;uchte es sowohl seitens der „Macher“ als auch seitens der K&#252;nstler und Veranstalter, sogar seitens der „Verbraucher“ ein intensiveres Nachdenken dar&#252;ber, was wir eigentlich wollen, wenn wir eine „christliche“ Musikszene wollen. Es mu&#223; nicht die eine Antwort auf alle Fragen gefunden werden – je nachdem k&#246;nnen die Ergebnisse durchaus unterschiedlich ausfallen: m&#246;chte ich z.B. Musik f&#252;r die Gemeinde machen, also ganz einfach das christliche Publikum bedienen? Dagegen ist gar nichts einzuwenden: Christen haben ernstzunehmende Bed&#252;rfnisse nach erbaulicher Musik, nach Gemeinschaftserlebnissen etc. – wenn ich aber ein Festival veranstalte, das eigentlich genau diese Bed&#252;rfnisse bedient, ich es dann aber schade findet, da&#223; eigentlich nur Christen kommen, mu&#223; ich mein Konzept eben gr&#252;ndlich &#252;berdenken. Das findet l&#228;ngst nicht &#252;berall statt. &#196;hnlich m&#252;&#223;te es sein in Blick auf den Markt f&#252;r christliche Musik, die Rolle christlicher Musiker in der Gemeinde und au&#223;erhalb der Gemeinde, den freiwilligen „Dienst“-Charakter christlicher Musik oder die M&#246;glichkeiten der Professionalisierung etc.</p>
<p>Was die Medienszene angeht, kann ich nicht so viel sagen. Aber ich vermute, da wird es nicht grundlegend anders aussehen, wenngleich ich hier durchaus ein paar erfolgreiche Angebote wie (ganz unabh&#228;ngig von der jeweiligen Qualit&#228;t) <a href="http://idea.de/" target="_blank" class="liidea">idea</a> gibt, das <a href="http://pro-medienmagazin.de/" target="_blank" class="liexternal">Pro-Medienmagazin</a>, <a href="http://jesus.de/" target="_blank" class="liexternal">Jesus.de</a>, <a href="http://chrismon.de/" target="_blank" class="liexternal">Chrismon</a> und mehr. Auff&#228;llig daran ist: hinter all diesen Angeboten steckt nicht nur guter Wille, sondern auch jede Menge Geld. Nochmal auf die Musikszene zur&#252;ckkommend: wo wir Christen nicht endlich unser unentspanntes Verh&#228;ltnis zum Geld und zur Professionalit&#228;t &#252;berdenken, m&#252;ssen wir eigentlich gar nicht von erfolgreicher christlicher Musik tr&#228;umen. Wo ich Talenten mit &#252;berzogenen Erwartungen (wie oben beschrieben) begegne, im Gegenzug aber jeden Euro f&#252;r die Produktionskosten eines Albums oder f&#252;r die Promotion zweimal umdrehe bzw. lieber gar nicht erst anfasse, kann ich mich aus der Medienlandschaft verabschieden. Auch das ist eine M&#246;glichkeit: christliche Musik nur noch vor Ort in der Gemeinde, unentgeltlich, auf nicht ganz so hohem Niveau, aufs Ganze der Gesellschaft gesehen quasi nicht wahrgenommen, sozusagen einfach nur f&#252;r den Privatgebrauch; und erfolgreiche „christliche“ Musik nur noch dort, wo Christen ohnehin auf eigene Faust ins professionelle Fach gehen und dort versuchen, ihre Botschaft einzubringen. Wenn ich mir aber unsere Szene ansehe und die Anspr&#252;che, die es da gibt, anh&#246;re, bezweifle ich, da&#223; man das wirklich m&#246;chte – nur: genauso verh&#228;lt man sich in dieser Szene leider oft.</p>
<p>&nbsp;<br />
<div id="attachment_718" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.theolobias.de/category/musik/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/tobiaslampert03_180.jpg" alt="Tobias Lampert: alles von Rock bis Gospel (Foto: privat)" title="Tobias Lampert: alles von Rock bis Gospel (Foto: privat)" width="180" height="279" class="size-full wp-image-718" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Lampert: alles von Rock bis Gospel (Foto: privat)</p></div><em><strong>ekkaleo:</strong> Selbst als Rockmusiker aktiv, doch was sind deine pers&#246;nlichen Favoriten – im Wohnzimmer Lampert, unter Kopfh&#246;rern, wo und wie auch immer? Hast du Tipps f&#252;r unsere Leser (bzw. H&#246;rer)?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Hmm, ich bin von den Crushead-Jungs immer als „Popper“ geh&#228;nselt worden, weil ich bei den Soundchecks meistens irgendeine Schnulze ins Mikro ges&#228;uselt habe … ;-) Und sie hatten damit auch bedingt recht: meine Pr&#228;ferenzen liegen neben der Rockmusik eigentlich vor allem in der Pop-, Gospel- und Songwriter-Ecke, vor allem dann, wenn ich selbst Gitarre und Stimmb&#228;nder bediene. Diese Bandbreite spiegelt sich dann auch bei der Auswahl im CD-Player wieder, der von Johann Sebastian Bach &#252;ber Jazz, Gospel, Folk Rock bis hin zu den ganz harten Sachen so ziemlich alles wiedergeben mu&#223;. Am liebsten w&#252;rde ich jetzt meine pers&#246;nlichen Top-20-Alben auflisten, aber ich versuche, es etwas k&#252;rzer zu machen. Was bei mir in letzter Zeit rauf und runter l&#228;uft, sind folgende Alben, die ich w&#228;rmstens empfehlen m&#246;chte: „Cause and Effect“ von <a href="http://www.mariablog.com/" target="_blank" class="liexternal">Maria Mena</a>: ein fantastisches Pop-Album, das auch nach dem zwanzigsten Mal Anh&#246;ren noch richtig Spa&#223; macht und obendrein intelligente und tiefgr&#252;ndige Texte hat. Dann „Southern Weather“ von <a href="http://thealmost.com/" target="_blank" class="liexternal">The Almost</a>: das ist mehr oder weniger ein Solo-Projekt des Schlagzeugers von <a href="http://www.underoath777.com/" target="_blank" class="liexternal">Underøath</a> – sehr viel knackiger war Rockmusik schon lange nicht mehr. Drittens „Never Going Back to OK“ von <a href="http://theafters.com/" target="_blank" class="liexternal">The Afters</a>: ein wunderbares Easy-Listening-Album mit Hit-Potential und ein paar ganz starken Balladen. Und weil aller guten Dinge nicht immer drei sind: viertens „The Fight of My Life“ von <a href="http://www.kirkfranklin.com/" target="_blank" class="liexternal">Kirk Franklin</a>: new Gospel at its best; und f&#252;nftens „Journey to Sydney“ von <a href="http://www.samueljersak.de/" target="_blank" class="liexternal">Samuel Jersak</a>: Jazz-Pop zum Tr&#228;umen. So, das waren jetzt einmal so meine Lieblinge unter den Neuerscheinungen der letzten ein, zwei Jahre.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Schwenk zur Theologie: Was veranlasst einen Rockgitarristen ein Theologiestudium anzufangen? Gibt es da vielleicht sogar Verkn&#252;pfungspunkte (neudeutsch: Links)?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Martin Luther</a> soll einmal gesagt haben: „Die Musica ist eine sch&#246;ne, herrliche Gabe Gottes und nahe der Theologie.“ Wie die Musik kann auch die Theologie ein Nachsinnen &#252;ber Gottes Wort sein, beide geh&#246;ren ja auch in ihrer jeweiligen Eigenart in den „sch&#246;ngeistigen“ Bereich. In der Tat haben Theologen nicht selten eine besondere Affinit&#228;t zu Kunst und Kultur, das liegt im Optimalfall wohl auch daran, da&#223; sie versuchen m&#252;ssen und meist auch wollen, das Evangelium in ganz unterschiedlichen Zusammenh&#228;ngen zu transportieren und zur Sprache zu bringen.</p>
<p>Ich habe, sp&#228;testens seitdem ich Theologie studiere, eigentlich immer versucht, Musik auch unter dem Aspekt der Theologie zu betrachten und Musik selbst so zu betreiben, da&#223; sie in irgendeiner Art und Weise auch durchsichtig wird f&#252;r das, was ich meine, in der Theologie gelernt zu haben und zu lernen. Ich m&#246;chte diese Kombination auch gerne beibehalten, sofern sich das in meinem k&#252;nftigen Berufsbild verwirklichen l&#228;&#223;t.</p>
<p>Der Grund, warum ich heute Theologie studiere, ist aber zun&#228;chst einmal bei meinem Religionslehrer in der Oberstufe zu suchen: wo ich andere manchmal schimpfen h&#246;re, der Religionsunterricht habe sie nur gelangweilt, wurde ich von seinem Unterricht wirklich gepackt. Ich bin zwar in einer Pastorenfamilie aufgewachsen und zum Glauben gekommen, aber da&#223; und wie man den christlichen Glauben auch systematisch und mit Hilfe der Vernunft reflektieren kann, das war eher Neuland f&#252;r mich und hat mich sehr interessiert. Als ich dann Zuspruch und Ermutigung von meinem Religionslehrer, meinen Eltern, aber auch von vielen Leuten aus meiner Gemeinde bekam und weitere positive Erfahrungen in dieser Richtung machte, habe ich mich dazu entschlossen, Theologie zu studieren. Und trotz der einen oder anderen Durststrecke habe ich diesen Schritt bis heute nicht bereut.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Mir kommt im innerchristlichen Bereich in Deutschland teilweise zu viel Theologie vor, ich denke, wir brauchen wieder mehr Praxis, mehr authentisch gelebten Glaube. Wie w&#252;rdest du dieses Verh&#228;ltnis als angehender Fachmann beurteilen? Wo und warum k&#246;nn(t)en wir nicht auf die Theologie verzichten?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Ein „Zuviel“ an Theologie kann es eigentlich nicht geben, wenn Theologie wahrhaftige Rede von Gott sein soll – die Frage ist also eher, auf welche Weise Theologie betrieben wird, mit welchen Voraus- und Zielsetzungen. An dieser Stelle gibt es dann berechtigte Anfragen an die akademische Theologie – n&#228;mlich, inwieweit sie Theologie wirklich als Funktion der Kirche und als Dienst f&#252;r das Reich Gottes sein will, oder ob sie sich in ihrem akademischen Betrieb verirrt, die „Bodenhaftung“ verliert und sich selbst sozusagen nur noch um der eigenen akademischen Daseinsberechtigung willen am Leben erh&#228;lt. Den letzteren Eindruck kann man manchmal haben, wenngleich ich mich da vor einem Pauschalurteil h&#252;ten w&#252;rde. Aber es ist mitunter durchaus ernstzunehmen, wenn von sog. „Laien“ der Vorwurf erhoben wird, was von universit&#228;rer Seite zu h&#246;ren sei, erscheine irrelevant, abgehoben und wirklichkeitsfremd. So sehr sich theologische Forschung nicht von einem Diktat der Kirche abh&#228;ngig machen soll und darf, so sehr sollte sie doch auch versuchen, die Ergebnisse ihrer Forschung f&#252;r die Gemeinde fruchtbar werden zu lassen (wobei das dann vor allem auch Aufgabe der Hauptamtlichen im kirchlichen Dienst vor Ort ist) bzw. ihre Fragestellungen durch die kirchliche Wirklichkeit selbst in Frage stellen zu lassen.</p>
<p>Ich habe immer wieder selbst einen gro&#223;en Mangel an Relevanz dort erlebt, wo der Transfer von der Theologie in den „gelebten Glauben“ nur noch den Studierenden selbst &#252;berlassen wurde, ohne Impulse seitens der Lehrenden. Da kommt der Verdacht auf, dieser Transfer sei gar nicht eigentlich wichtig. Und umgekehrt habe ich doch auch viele gute Erfahrungen gemacht, was das Verh&#228;ltnis von „Lehre“ und „Glaube“ angeht, vor allem an der theologischen Gemeindefakult&#228;t der norwegischen Kirche in Oslo, aber durchaus auch hier in Deutschland. Und dabei gilt: „relevante“ Theologie mu&#223; keineswegs anspruchsloser, einfacher gestrickt etc. sein als solche Theologie, der man nicht mehr absp&#252;rt, da&#223; sie Theologie zugunsten des Glaubens sein will – im Gegenteil. An vielen gro&#223;en Gestalten der Theologie kann man das sehr deutlich beobachten, da&#223; sie ihre Forschung nicht um ihrer selbst, sondern um der Kirche und des Reiches Gottes willen betrieben haben und so auch zu „Vorbildern“ im Glauben wurden. F&#252;r das letzte Jahrhundert w&#228;ren da z.B. Namen zu nennen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Schlatter" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Adolf Schlatter</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Barth" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Karl Barth</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Dietrich Bonhoeffer</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romano_Guardini" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Romano Guardini</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Thielicke" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Helmut Thielicke</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Lange" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ernst Lange</a> u.a.</p>
<p>Was Du ansprichst, hat aber auch mit einer grunds&#228;tzlichen Tendenz der „Verkopftheit“ des Protestantismus in Deutschland zu tun. Das liegt vielleicht daran, da&#223; die protestantischen Kirchen als „Kirchen des Wortes“ manchmal ein verengtes Verst&#228;ndnis dessen hatten und haben, was „Wort“ ist – da&#223; sie also sozusagen ausblenden, da&#223; und wie das Wort „Fleisch“ geworden ist und immer wieder „Fleisch“ werden will. In vielen Gemeinden erlebt man das dann als Mangel von „Spiritualit&#228;t“, also auch als Mangel von „Praxis“. Das kann sich darin &#228;u&#223;ern, da&#223; das Herzst&#252;ck des Protestantismus, die Predigt, nicht mehr verstanden wird, nicht mehr aufr&#252;ttelt, nicht mehr „erbaulich“, nur noch moralistisch ist etc. – eben, weil die Transferleistung von der „Theorie“ zur „Praxis“ nicht bew&#228;ltigt wurde. Umfragen zum Erleben der Predigt bei uns in Deutschland best&#228;tigen das leider immer wieder. Was das theologische Studium betrifft, hat man dieses Problem in den letzten Jahren verst&#228;rkt erkannt und durch die Einf&#252;hrung geistlicher Begleitung, Modularisierung und st&#228;rkeren Praxisbezug des Studiums usw. zu beheben versucht. Da ist l&#228;ngst nicht alles Gold, was gl&#228;nzt, aber auf jeden Fall merkt man, da&#223; sich hier etwas bewegt.</p>
<p>Wenn Du also danach fragst, wo wir auf Theologie verzichten k&#246;nnten, dann w&#252;rde ich sagen: wenn &#252;berhaupt, dann allenfalls dort, wo Theologie sich ihrer eigentlichen Aufgabe nicht mehr bewu&#223;t und auch nicht zur Korrektur bereit ist. Aber Vorsicht: auch Theologie ist, wie Helmut Thielicke einmal gesagt hat, ein „s&#252;ndiges Unterfangen“ – ein Unterfangen von Menschen, das darum fehlbar ist und der Vergebung bedarf. Das teilt die Theologie mit allem, was man „Praxis“ und „gelebter Glaube“ nennt – und das sollte dann auch eine Warnung davor sein, Theologie oder auch nur eine bestimmte Form von Theologie gleich zu verteufeln.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Auf unser beider Blogs hat auch schon die sogenannte <a href="http://ekkaleo.de/tag/emerging-church/" class="liinternal">„Emergente Bewegung“</a> (Emerging Church etc.) eine Rolle gespielt. Was meinst du, welchen Beitrag der Protestantismus (konkret die „EKD“…) in Deutschland zum emergenten Diskurs bzw. zur Praxis leisten k&#246;nnte? Wo siehst du Potentiale, wo Probleme?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Das gr&#246;&#223;te Potential der <a href="http://ekd.de/" target="_blank" class="liexternal">EKD</a> in diesem Bereich ist eigentlich die Struktur der EKD-Kirchen selbst: sie sind ja nicht eine einheitliche theologische und kirchliche Gr&#246;&#223;e, sondern &#228;u&#223;erst vielf&#228;ltig, was Fr&#246;mmigkeitsformen angeht – da sind Pietisten, Evangelikale, stark konfessionell gebundene Christen, „Linksliberale“ etc. unter einem Dach vereint. Das sorgt f&#252;r reichlich Z&#252;ndstoff, aber auch f&#252;r enormen Reichtum und Chancen. &#196;hnlich erlebe ich es in der „Emergenten Bewegung“, die nicht einheitlich beschrieben werden kann, die entscheidend auch darin besteht, da&#223; sie sich mit bestehenden Strukturen nicht zufrieden gibt, sich nicht in enge konfessionelle Muster pressen lassen, sondern ganz bewu&#223;t aus der Vielfalt sch&#246;pfen und diese Vielfalt neu fruchtbar machen m&#246;chte f&#252;r die Verbreitung des Evangeliums. Es gibt deshalb im Kern durchaus parallele Entwicklungen zur „Emergenten Bewegung“ in der EKD, z.B. wenn man das EKD-Impulspapier „Kirche der Freiheit“ oder das verst&#228;rkte und neue Nachdenken &#252;ber Mission in der EKD betrachtet.</p>
<p>Schwierigkeiten liegen vielleicht darin, da&#223; die M&#252;hlen der EKD-Kirchen oft sehr langsam, daf&#252;r aber auch oft gr&#252;ndlicher mahlen als anderswo. Bevor hier z.B. neue Gemeindemodelle ausprobiert werden, kann eine lange Zeit verstreichen – mit der Dynamik der „Emergenten Bewegung“ ist das unter Umst&#228;nden nur schwer vereinbar. Das h&#228;ngt zusammen mit dem grunds&#228;tzlichen „Problem“, da&#223; die „Emergente Bewegung“ bislang eine stark freikirchlich gepr&#228;gte Bewegung ist, die von teilweise ganz anderen Voraussetzungen herkommt als die EKD-Kirchen, die ja in gewisser Weise auch „Volkskirche“ sein wollen. Aber in dem Ma&#223;e, wie man in den vergangenen Jahren zunehmend weniger Ber&#252;hrungs&#228;ngste seitens der EKD mit evangelischen Freikirchen, zumindest den „klassischen“ Freikirchen wie Methodisten, Baptisten u.a. und umgekehrt hat, sollte sich eigentlich auch dieses „Problem“ in den Griff bekommen lassen.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Wie nimmt die universit&#228;re Theologie diese „neue Welle“ (&#252;berhaupt) wahr? Oder wird es gar nicht als „Welle“ gesehen?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Meiner Erfahrung nach wird diese „Welle“ bislang in der universit&#228;ren Theologie so gut wie gar nicht wahrgenommen – ich habe das jedenfalls in meinem Studium noch nicht bemerkt. Bezeichnend daf&#252;r: wenn man bei Google die Begriffe „Emerging Church“ und „EKD“ eingibt, ist der erste Treffer ausgerechnet mein Blog <a href="http://www.theolobias.de/" target="_blank" class="liexternal">theolobias.de</a>! :-D Da habe ich mich doch selbst etwas gewundert, weil ich mich eigentlich nicht als Vorreiter in dieser Hinsicht betrachte, zumindest habe ich das bislang nicht getan. ;-) Ich kenne auch so gut wie keine Kommilitonen oder Professoren/Dozenten, denen der Begriff der <a href="http://ekkaleo.de/ekklesia/emerging-church/" class="liinternal">„Emerging Church“</a> &#252;berhaupt bekannt w&#228;re. Aber, wie gesagt: die M&#252;hlen der Landeskirchen und so auch der protestantischen universit&#228;ren Theologie in Deutschland mahlen etwas langsamer als anderswo – das kann also noch werden.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Vor kurzem startete die <a href="http://www.theolobias.de/tag/theologie-der-mission/" target="_blank" class="liexternal">Reihe „Theologie der Mission“</a> auf deinem Blog. Mich w&#252;rde dazu interessieren, wie du die Volkskirchen und Freikirchen verortest. Herrscht eher ein pers&#246;nliches oder kirchliches/ gemeindliches Bewu&#223;tsein vor? Was versteht man (da und dort bzw. allgemein) unter Mission?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> So vielf&#228;ltig die EKD-Gliedkirchen selbst sind, so wenig einheitlich wird da wohl auch das Ergebnis aussehen. Traditionell haben z.B. die Pietisten und die Evangelikalen in der EKD ein recht kompatibles Verst&#228;ndnis von Mission mit dem in vielen Freikirchen, das stark auf das Individuum und den Glauben des Einzelnen abzielt, w&#228;hrend die weniger „erwecklich“ gepr&#228;gten Teile der EKD ein eher traditionell-volkskirchliches Verst&#228;ndnis von Mission haben, das daf&#252;r aber auch in viel gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e beispielsweise die notwendige Zusammengeh&#246;rigkeit von Mission und Diakonie im Auge hatte und hat. Allerdings hat man in der EKD schon vor einigen Jahren festgestellt, da&#223; der eigene gesellschaftliche Relevanzverlust, die teils starken Mitgliederr&#252;ckg&#228;nge etc. ein neues Nachdenken &#252;ber Mission erfordern – und da ergeben sich mittlerweile schon gr&#246;&#223;ere Schnittmengen mit einem eher freikirchlich gepr&#228;gten Missionsverst&#228;ndnis. Ich habe jedenfalls die Hoffnung und auch den Eindruck, da&#223; wir da wieder zu einem „ganzheitlicheren“ Verst&#228;ndnis von Mission kommen, das nicht mehr das „Seelenheil“ des Menschen gegen die soziale Wirksamkeit des Evangeliums und umgekehrt ausspielen mu&#223;.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Mission und Musik sind durchaus sehr verwoben – siehst du christliche Musik als ein Mittel zum Zweck der Mission? Falls ja: grunds&#228;tzlich oder nur im Kontext?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Ich habe ein Problem mit dem Ausdruck „Mittel zum Zweck“ – das meint doch im Normalfall eine Abwertung und blo&#223;e Instrumentalisierung des Mittels zugunsten des Zweckes. In Bezug auf die Musik hat das in den vergangenen Jahrzehnten zu dem nicht immer unbegr&#252;ndeten Verdacht gef&#252;hrt, die Musik an sich werde von christlichen K&#252;nstlern gar nicht so ernstgenommen, man wolle damit im Prinzip nur Seelenf&#228;ngerei betreiben und lasse deshalb auch die musikalische Innovation und Ernsthaftigkeit vermissen.</p>
<p>Ich glaube, wenn man Musik als nat&#252;rliche Gottesgabe betrachtet, mu&#223; und darf man sie nicht instrumentalisieren. Das bedeutet, da&#223; ich nicht krampfhaft versuchen mu&#223;, der Musik eine „Botschaft“ zu verpassen (was dann eben schnell auch „aufgesetzt“ wirkt), mit der man etwas erreichen will, da&#223; ich stattdessen Musik ganz frei und ungezwungen machen kann und sie gerade darin ganz nat&#252;rlich eine Botschaft &#252;bermittelt. Wenn ich also Musiker und zugleich Christ bin, dann wird die Musik, die ich mache, ganz automatisch durchsichtig werden f&#252;r die frohe Botschaft. Das Paradebeispiel f&#252;r diese nat&#252;rliche und unverkrampfte Zusammengeh&#246;rigkeit von Musik und Glaube (und so auch von Musik und Mission) kann man bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebiastian_Bach" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Johann Sebastian Bach</a> sehen: was f&#252;r eine gro&#223;artige Musik, was f&#252;r eine gro&#223;artige Botschaft (z.B. die h-Moll-Messe oder Bachs Kantaten)! Und dabei konnte Bach sich auch leisten, parallel Kammermusik zu komponieren, die nicht auf „Teufel komm raus“ „christlich“ sein mu&#223; – und die nicht trotzdem,  sondern gerade deswegen keineswegs im Widerstreit etwa mit seinen Kantaten steht. In der christlichen Bandlandschaft hat man das in den letzten Jahren zunehmend daran feststellen k&#246;nnen, da&#223; einzelne Bands sich unwohl gef&#252;hlt haben, als „missionarisch“ bezeichnet oder darauf festgelegt zu werden, auf der B&#252;hne „predigen“ zu m&#252;ssen. Man hat das oft mi&#223;verstanden und solchen Bands den Vorwurf gemacht, inkonsequentes Christsein zu f&#252;hren, gar eine Absage an den christlichen Glauben &#252;berhaupt  zu machen – dabei stand hier im Hintergrund oft nur das Bewu&#223;tsein daf&#252;r, da&#223; Musik als nat&#252;rliche Gottesgabe es nicht n&#246;tig hat, instrumentalisiert zu werden f&#252;r irgendeinen „Zweck“.</p>
<p>F&#252;r mich bedeutet das, da&#223; ich keinen Widerspruch darin empfinde, irgendeinen Sting-Klassiker zu covern und gleichzeitig Songs zu schreiben, die – ohne, da&#223; ich gro&#223;artig darauf abzielen w&#252;rde – explizit Jesus Christus zum Inhalt haben. Auch ein Sting hat seine Begabung von Gott – und solange hier nicht auf textlicher Ebene Inhalte transportiert werden, die ganz eindeutig meiner eigenen &#220;berzeugung entgegenlaufen, gibt es &#252;berhaupt keinen Grund, warum mich diese Musik weniger bereichern sollte. Ich kann auch „Highway to Hell“ von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AC/DC" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">AC/DC</a> h&#246;ren und zugeben, da&#223; mir das gef&#228;llt – obwohl ich mir die Aussage dieses Songs nicht zu eigen machen will und kann. Ich habe als Christ jede Freiheit, hier zu unterscheiden zwischen dem „rein musikalischen“ Wert eines solchen Songs und seiner expliziten Botschaft. Und ein bi&#223;chen provokant auf die Spitze getrieben: ich k&#246;nnte sogar, wenn ich wollte, einen solchen Song covern – solange dabei z.B. die Ironie hinsichtlich des Textes als Ironie erkennbar ist (das w&#228;re dann sozusagen eine Form des Kabaretts).</p>
<p>Alles in allem denke ich: „christliche“ Musik ist wohl dort am wirksamsten, wo sie das Evangelium nicht als „Mu&#223;“ begreift, sondern es ganz selbstverst&#228;ndlich einflie&#223;en l&#228;&#223;t.</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Noch ein Wort zu Musik in der Kirche/ Gemeinde: Kann Musik heute das <a href="http://ekkaleo.de/2008-10/was-leistet-musik-in-der-gemeinde/" class="liinternal">leisten</a> im spirituellen Leben, was oftmals in sie hineingelegt wird?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Entsprechend zur vorherigen Antwort: Musik mu&#223; nichts „leisten“. Musik ist in sich spielerisch, frei – und gerade so auch ernsthaft. Sobald ich in der Gemeinde versuche, mit Musik etwas zu „erreichen“, nehme ich ihr dieses spielerische und unmittelbare Moment. Wo ich sie dagegen ganz nat&#252;rlich und frei als unmittelbaren Ausdruck des Gotteslobs etwa betreibe, kann sie alle m&#246;glichen Funktionen haben. Da kann sie dann in der Tat erbaulich sein, im positiven Sinne „belehrend“, bewegend, den Glauben vertiefend, tr&#246;stend etc. Sobald ich in meiner Gemeinde sage, „wir m&#252;ssen jetzt unbedingt eine Lobpreisband gr&#252;nden“, kann es schiefgehen (sofern diese Aussage nicht Ausdruck eines echten und legitimen Bed&#252;rfnisses nach solcher Musik ist). Allerdings brauchen wir auch die grunds&#228;tzliche Bereitschaft der Gemeinden, nicht stur und starr an ihrerseits traditionalisierten Formen von Musik festzuhalten, indem etwa das liebgewonnene Orgelspiel gegen „Popularmusik“ (also seien die Chor&#228;le urspr&#252;nglich nicht auch Popularmusik gewesen) ausgespielt wird. Wir m&#252;ssen Musik wieder als Gabe entdecken, nicht als Mittel zum Zweck oder als unantastbares blo&#223;es „Traditionsgut“. Glaube w&#228;chst nicht durch Zwang, und so wird auch Musik, die verordnet wird, um etwas zu leisten, nichts austragen f&#252;r den Glauben.</p>
<p><div id="attachment_719" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.theolobias.de/" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/01/tobiaslampert04_500.jpg" alt="Tobias Lampert ...hat noch viel vor! (Foto: privat)" title="Tobias Lampert ...hat noch viel vor! (Foto: privat)" width="500" height="536" class="size-full wp-image-719" /></a><p class="wp-caption-text">Tobias Lampert ...hat noch viel vor! (Foto: privat)</p></div></p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Wie wird es weitergehen bei dir? – Studium fertigmachen und dann auch wieder mehr an der Gitarre rocken? Oder weiter in der Theologie vordringen oder Gemeindepraxis vor Ort – hast du da Visionen, bzw. gemeinsam mit deiner Frau, als ganze Familie?</em></p>
<p><strong>Tobias Lampert:</strong> Studium fertigmachen steht auf meiner Liste (und der Liste meiner Frau f&#252;r mich &#8230;) ganz oben. :-) Die Vision ist auch ganz klar: m&#246;glichst zun&#228;chst einmal ins Vikariat und dann ins Gemeindepfarramt – hoffentlich mit der Gelegenheit, auch weiterhin musikalisch aktiv zu sein, sofern sich das dann mit Familie noch verwirklichen l&#228;&#223;t. Auch in dieser musikalischen Richtung habe ich jedenfalls ein paar Pl&#228;ne, W&#252;nsche und Tr&#228;ume, die ich zwar dem ersten Punkt meiner Liste zun&#228;chst einmal etwas unterordnen mu&#223;, aber so ganz ohne Musik geht’s einfach auch nicht.  Weiter in die Theologie vordringen will ich jederzeit, auch im Vikariat und Gemeindepfarramt, und sollte mich morgen die Erkenntnis &#252;bermannen, da&#223; ich zum Promovieren etc. berufen bin, dann bin ich auch daf&#252;r offen. Aber daran denke ich, ehrlich gesagt, gerade nicht … :-D Erst einmal das Examen machen … ;-)</p>
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<em><strong>ekkaleo:</strong> Tobias, dabei w&#252;nsche ich dir gutes Gelingen &mdash; und vielen Dank f&#252;r das Gespr&#228;ch!</em></p>
<p><strong>&raquo; Im Web: <a href="http://www.theolobias.de/" target="_blank" class="liexternal">www.theolobias.de</a></strong></p>
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