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	<title>ekkaleo &#187; Wiedenest</title>
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	<description>Herausgerufen zur Verantwortung</description>
	<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 00:43:07 +0000</pubDate>
	
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		<title>Voll das Leben - Konflikte angehen - Vers&#246;hnung suchen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 19:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wiedenester Arbeitstagung f&#252;r Mitarbeiter in der Gemeinde
(Bergneustadt) Mit f&#252;nf Br&#252;dern aus meiner Gemeinde habe ich im Februar 2009 erstmals an der &#8220;Wiedenester Arbeitstagung&#8221; teilgenommen. Was jetzt wie Schule und Weiterbildung klingt, ist (bzw. war) auch in Wirklichkeit so. Doch genau darum geht es bei dieser j&#228;hrlich stattfindenden Tagung: Schulung, Erfahrungsaustausch, konkrete Hilfe bei Problemen vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiedenester Arbeitstagung f&#252;r Mitarbeiter in der Gemeinde</strong></p>
<div id="attachment_885" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2009/02/wiedenest-at2009_500.jpg" alt="Talkrunde zum Thema ´So ist Vers&#246;hnung...´ - Wiedenester Arbeitstagung 2009 (Foto: DECKERWEB)" title="Talkrunde zum Thema ´So ist Vers&#246;hnung...´ - Wiedenester Arbeitstagung 2009 (Foto: DECKERWEB)" width="500" height="211" class="size-full wp-image-885" /><p class="wp-caption-text">Talkrunde zum Thema ´So ist Vers&#246;hnung...´ - Wiedenester Arbeitstagung 2009 <small>(Foto: DECKERWEB)</small></p></div>
<p><strong>(Bergneustadt)</strong> Mit f&#252;nf Br&#252;dern aus meiner Gemeinde habe ich im Februar 2009 erstmals an der <a href="http://www.wiedenest.de/channel.php?channel=4" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Wiedenester Arbeitstagung&#8221;</a> teilgenommen. Was jetzt wie Schule und Weiterbildung klingt, <em>ist</em> (bzw. war) auch in Wirklichkeit so. Doch genau darum geht es bei dieser j&#228;hrlich stattfindenden Tagung: Schulung, Erfahrungsaustausch, konkrete Hilfe bei Problemen vor Ort und nat&#252;rlich ganz viel Ermutigung. Die Teilnehmer von Gemeinden aus ganz Deutschland wissen das zu sch&#228;tzen.</p>
<p>Voll das ungeschminkte Leben, denn Konflikte &#8220;leben&#8221; und wuchern auch bei Kirchens: Eine neue Erkenntnis ist das nicht. Weitaus wichtiger ist, sich ihnen mutig entgegenzustellen, Atmosph&#228;re zu entgiften, Vers&#246;hnung zu erm&#246;glichen und den Weg freizuschaufeln f&#252;r neue Aufbr&#252;che. Harmonie und Anbiederung hin zu einem Perfektionismus sind kein erstrebenswertes Ziel. Ehrlich Frieden stiften und ein Leben in der Vergebung sind weitaus attraktiver, wenngleich schmerzhafter zu erreichen, doch sie tragen langfristig durch.</p>
<p><strong>Britischer Kaplan zu biblischen Konflikten</strong><br />
Einer der Referenten zu all solchen Fragen war kein Unbekannter mehr in Wiedenest; im Laufe der Jahre war er schon oft in Deutschland zu Gast: <a href="http://johnallan.co.uk/" target="_blank" class="liexternal">John Allan</a> aus Exeter, wo er als Kaplan in einer Schule arbeitet und zur Leitung der <a href="http://www.belmontchapel.co.uk/" target="_blank" class="liexternal">Belmont Chapel</a> geh&#246;rt. Sein englischer Erfahrungshorizont brachte durch die wohltuende Distanz zu Deutschland einige hilfreiche Perspektiven zum Thema &#8220;Konflikte in der Gemeinde&#8221;. Man h&#246;rt da anders zu und denkt &#252;ber Vieles bewu&#223;ter nach. Die biblische Grundlage f&#252;r seine Referate waren Apostelgeschichte, Kapitel 15, sowie Galater, Kapitel 3.</p>
<p>Bei Konflikten und das Ringen um eine gute Entscheidung (vgl. Apostelkonzil, Apg. 15), ist das sogenannte <strong><em>&#8220;doppelte H&#246;ren&#8221;</em></strong> (nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Stott" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">John Stott</a>) eine gute Empfehlung: es geht dabei um die eine Frage <em>&#8216;Was sagt die Schrift?&#8217;</em> und die andere <em>&#8216;Was tut Gott in der Welt?&#8217;</em>. So zu fragen, bewahrt vor Gesetzlichkeit und Entfernung vor Gottes Wort. &mdash; Im Mitarbeiterkonflikt von Barnabas und Paulus ist vor allem bemerkenswert, wie offen die Bibel davon berichtet. Es gab auf beiden Seiten nachvollziehbare Gr&#252;nde, doch zun&#228;chst war eine L&#246;sung bzw. Vers&#246;hnung unm&#246;glich. F&#252;r eine Zeit lang gab es auf diese Weise zwei Apostel-Teams, was f&#252;r die Ausbreitung des Evangeliums sogar f&#246;rderlich war, obwohl dadurch der Konflikt noch nicht gel&#246;st war. Erst viel sp&#228;ter erfahren wir in der Apostelgeschichte durch das Statement des Paulus (Johannes-Markus war ihm nun doch noch n&#252;tzlich geworden!) vom vers&#246;hnlichen Ausgang der Auseinandersetzung. Das ist bis heute typisch f&#252;r Gemeinde-Konflikte: oft brauchen die L&#246;sungen einen langen Zeitraum; m&#246;glich sind sie auf jeden Fall, wenn auch meist anders, als geahnt.</p>
<p><strong>Strukturkonflikte</strong><br />
Der Wiedenester Werksleiter Gerd Goldmann hob in seinem Seminar (welches ich besuchte) auf die Strukturfrage ab. Als biblisches Modell zog er 2. Mose 18,13-27 heran - ein zun&#228;chst ungew&#246;hnlicher Text daf&#252;r. Doch seine Auslegung war absolut treffend und bereichernd, wurde doch deutlich, dass es bei Strukturkonflikten auf den &#8220;echten Schnitt&#8221; ankommt, um zur L&#246;sung der Krise durchzudringen. Mose und dem Volk gelang es, aufgrund des Rats von Jitro (Schwiegervater des Mose) und dem Wirken Gottes. &mdash; Auch in der Gemeinde bringen Apelle und Jammern keine Ver&#228;nderungen, es kommt auf echte, tragf&#228;hige Konfliktl&#246;sungen an. Wichtig ist dabei die Erkenntnis der Situation und das ein &#8220;Schnitt&#8221; unabwendbar ist; Personen von au&#223;en k&#246;nnen dabei eine gro&#223;e Hilfe sein.</p>
<p><strong>Aufbauende Gespr&#228;che</strong><br />
Ein lieber Bruder Jan aus Holland sagte nur wenige S&#228;tze im Plenum, war daf&#252;r aber um so pr&#228;senter in den Gespr&#228;chen w&#228;hrend der Pausenzeiten. Und genau das war die W&#252;rze w&#228;hrend der 48 Stunden, die wir arbeitsm&#228;&#223;ig konferierten. Bei lecker Kaffee, Kuchen und Eis konnte lie&#223; man schon mal tiefer blicken: eigene Unfertigkeiten, Versagen usw. wurden offenbart. Viel Zuspruch wurde geleistet und dadurch neue Motivation f&#252;r den Alltag gesch&#246;pft. Dieser mag seine Konflikte haben, doch wohltuend ist die Erkenntnis, dass es anderen nicht besser geht, aber man gemeinsam die Chancen und Grenzen von L&#246;sungen besser ausloten kann. &mdash; Was auch in den Gespr&#228;chen Konsens war: ohne einen Mentor bzw. Berater, der unabh&#228;ngig von der jeweiligen Gemeinde ist, gibt es kaum Aussicht auf echte Schritte hin zur Konfliktl&#246;sung. Wichtig ist dabei aber, dass auch diese Mentoren nicht mit in Auseinandersetzungen hineingezogen werden. Die Praxis gleicht oft einer Gratwanderung. &mdash; Was ich besonders mitgenommen habe: Wurzeln der Bitterkeit d&#252;rfen wir nicht aufwachsen lassen (vgl. Hebr&#228;er 12,15); und ein ver&#228;nderter Umgang miteinander ist Herzenssache, nicht nur eine des Kopfes bzw. Mundes &#8230;</p>
<p><strong>Das Mandat der Vers&#246;hnung leben</strong><br />
Gemeindeberater und Seelsorger Bernd Kaltenbach r&#252;ttelte mit seiner Bibelarbeit zum 2. Korinther-Brief 5,17-21 das Plenum auf. Das war eine tiefsch&#252;rfende, sehr praktische und &#8220;treffende&#8221; (mitten ins Herz!) Bibelauslegung. Wir wurden ganz pers&#246;nlich angesprochen:</p>
<ol>
<li>Was <strong><em>motiviert</em></strong> mich, ein solches Mandat zu leben?<br />
- Die Anfechtungen in unseren Beziehungen offenbaren es<br />
- Die Liebe Christi</li>
<li>Was hat Gottes Vers&#246;hnungstat in meinem Leben <strong><em>ver&#228;ndert</em></strong>?<br />
- Mein Sein<br />
- Meine Sicht</li>
<li>Wozu <strong><em>erm&#228;chtigt</em></strong> mich Gottes Mandat?<br />
- &#8220;An Christi Statt&#8221; zu reden und zu handeln<br />
- Zum Leben aus der Vergebung</li>
</ol>
<p>Dieses Referat machte einmal mehr deutlich, dass wir trefflich &#252;ber Konflikte usw. dozieren k&#246;nnen, sei es in Kirchen/ Gemeinden oder woanders, doch ohne das Mandat echter Vers&#246;hnung, bleibt jeder Konflikt-Diskurs auf halbem Wege stecken. In diesem Sinne haben Christen eine besondere Herausforderung, ihrem Glauben auch Taten folgen zu lassen. M&#246;glich macht sie Gott durch Jesus Christus. Er ist sozusagen jedem Menschen gegen&#252;ber in Vorleistung gegangen, hat geliebt und vergeben. Deshalb m&#252;ssen wir uns auch immer wieder fragen, was und wo es an uns liegt, ob eine Auseinandersetzung noch nicht beigelegt wurde. Die Bibelarbeit hat mich motiviert, ganz neu gegen&#252;ber meinen Geschwistern in &#8220;Vorleistung&#8221; zu gehen, und die Bereitschaft zur Vergebung und Vers&#246;hnung mit Leben zu erf&#252;llen.</p>
<p>Zu diesem Leben in der Vers&#246;hnung geh&#246;rt die Begegnung mit, sowie das Vergessen der m&#246;glichen Schuld des/ der Anderen. Christus ist f&#252;r <em>alle</em> gestorben; daraus erw&#228;chst eine dringliche Verantwortung f&#252;r meine Begegnungen und Beziehungen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>In diesem Sinne war es eine sehr wertvolle Arbeitstagung, die viele Impulse f&#252;r Nachwirkungen bereithielt. So Gott will, werde ich 2010 wieder mit dabei sein.</em></p>
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		<title>Tag der Bibelschule 2008 (Nachlese)</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-10/tag-der-bibelschule-2008-nachlese/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 19:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am 12. Oktober 2008 fand im Missionshaus Bibelschule Wiedenest der diesj&#228;hrige &#8220;Tag der Bibelschule&#8221; statt. Oder anders gesagt: die Absolventen des Jahrgangs 2008 wurden festlich verabschiedet und alle neu aufgenommenen Sch&#252;ler ebenso festlich eingef&#252;hrt. Und in diesem Jahr hatte ich eine ganz pers&#246;nliche Verbindung dazu, denn mein j&#252;ngster Bruder begann seine 3-j&#228;hrige Bibelschulausbildung mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://wiedenest.de" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2008/10/wiedenest-chorsteine121008_500.jpg" alt="Der Wiedenester Bibelschulchor vor dem Mottobild der ´Lebendigen Steine´" title="Der Wiedenester Bibelschulchor vor dem Mottobild der ´Lebendigen Steine´" width="500" height="249" class="size-full wp-image-430" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wiedenester Bibelschulchor vor dem Mottobild der ´Lebendigen Steine´</p></div>
<p>Am 12. Oktober 2008 fand im <a href="http://www.wiedenest.de" target="_blank" class="liexternal">Missionshaus Bibelschule Wiedenest</a> der diesj&#228;hrige &#8220;Tag der Bibelschule&#8221; statt. Oder anders gesagt: die Absolventen des Jahrgangs 2008 wurden festlich verabschiedet und alle neu aufgenommenen Sch&#252;ler ebenso festlich eingef&#252;hrt. Und in diesem Jahr hatte ich eine ganz pers&#246;nliche Verbindung dazu, denn mein j&#252;ngster Bruder begann seine 3-j&#228;hrige Bibelschulausbildung mit dem Schwerpunktfach Evangelisation. Wir waren als Familie den langen Weg von Sachsen angereist und haben miterlebt, wie 50 Abg&#228;nger in &#8220;das Leben&#8221; entlassen und ebensoviele junge Leute &#8220;zum Unterricht&#8221; begr&#252;&#223;t wurden.</p>
<p>Es war ein sch&#246;ner Tag, wo nicht nur die Sonne lachte - in Wiedenest durchaus etwas ungew&#246;hnliches -, sondern auch deutlich wurde, f&#252;r was Bibelschule eigentlich da ist. Die Festpredigt zur Einf&#252;hrung der Neuank&#246;mmlinge hielt <a href="http://www.bengelhaus.de/lehrer/rolf-hille.htm" target="_blank" class="liexternal">Dr. Rolf Hille</a>, der derzeitige Leiter des <a href="http://www.bengelhaus.de/" target="_blank" class="liexternal">Albrecht-Bengel-Hauses</a> in T&#252;bingen. Er sprach &#252;ber die lebendigen Steine; das sind die Christen, aus denen die Gemeinde Jesu besteht. Der Ecktstein ist Jesus Christus selbst. Die Predigt &#252;ber den 2. Petrusbrief 2,1-10 war tief, sehr praktisch und ermutigend und wohl genau das Richtige f&#252;r die vielen neuen Bibelsch&#252;ler, die Ermutigung und Orientierung gut gebrauchen k&#246;nnen.</p>
<div id="attachment_431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://wiedenest.de" target="_blank"><img src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2008/10/wiedenest-einfuehrung121008_500.jpg" alt="Der Wiedenester Bibelschuljahrgang 2008 bei der Einf&#252;hrung" title="Der Wiedenester Bibelschuljahrgang 2008 bei der Einf&#252;hrung" width="500" height="230" class="size-full wp-image-431" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wiedenester Bibelschuljahrgang 2008 bei der Einf&#252;hrung</p></div>
<p>Die Predigt am Nachmittag hielt Uli Neuenhausen, Schulleiter der <a href="http://wiedenest.de/channel.php?channel=3" target="_blank" class="liexternal">Bibelschule</a>. Sein Thema war die Freude, nach dem bekannten Abschnitt im Philipperbrief (im Kap. 4). Auch sein Vortrag war sehr praktisch und holte die Absolventen da ab, wo sie stehen, bzw. jetzt wieder in den Alltag gehen.</p>
<p>Besonders beeindruckt hat mich an diesem Tag, wie wichtig und notwendig Bibelschule ist. Dort werden nicht nur junge Leute theologisch gepr&#228;gt, sondern praktisch, gemeindschaftlich usw.. Da gibt es Vernetzungen untereinander, ebenso mit Gemeinden in ganz Deutschland und dar&#252;ber hinaus. Erstaunt hat mich zudem die Bandbreite von Gemeinden und Gemeinschaften, die ihre Leute auf eine Bibelschule schicken: von den verschiedensten Br&#252;dergemeinden &#252;ber Bapisten, lutherische Landeskirchler, EC&#8217;ler, CVJM&#8217;ler, diverse Gemeindeneugr&#252;ndungsarbeiten und ebenso landeskirchlichen Gemeinschaften. Einmal mehr wurde klar: der Glaube verbindet, doch die jungen Leute werden auch untereinander viel zu entdecken haben. In Verbindung mit dem Wiedenester Werk besch&#228;ftigt mich schon seit einer Weile die besondere Schnittmenge aus <a href="http://wiedenest.de/channel.php?channel=2" target="_blank" class="liexternal">Missionswerk</a>, <a href="http://wiedenest.de/channel.php?channel=4" target="_blank" class="liexternal">Gemeindeforum</a> und eben <a href="http://wiedenest.de/channel.php?channel=3" target="_blank" class="liexternal">Bibelschule</a>. Ich denke genau dieses Zusammenspiel kann sehr gute Fr&#252;chte tragen - sowohl in die Gemeinden als auch in die Gesellschaft bzw. &#8220;Au&#223;enmission&#8221; hinein. Alle drei Bereiche brauchen einander und k&#246;nnten bzw. sollten voneinander lernen. Das l&#228;&#223;t &#252;ber den Tellerand hinausblicken und sorgt f&#252;r die notwendige Demut f&#252;r unseren Dienst als Christen.</p>
<p><em>Ich werde nat&#252;rlich die Ausbildung meines Bruders in gewisser Weise begleiten und in Zukunft &#246;fter live aus bzw. &#252;ber Wiedenest berichten. F&#252;r 2009 sind schon einige hochinteressante Termine gebucht. Seid also gespannt :-)</em></p>
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		<title>Bloggende Jumis vor dem Herrn</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-09/bloggende-jumis-vor-dem-herrn/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 14:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;inAktion&#8221; nennt sich der Bereich Jugendarbeit von Wiedenest. &#8220;Wiedenest&#8221;, das ist ein Missionswerk, eine Bibelschule sowie ein Gemeindeforum, beheimatet in Bergneustadt. Manche werden es zum Beispiel durch die allj&#228;hrliche Pfingsjugendkonferenz (PfiJuKo), die Playstage oder die &#8220;Wiedenester Jugendlieder&#8221; kennen. Das Werk ist schon &#252;ber 100 Jahre alt, scheint aber immer dynamischer zu werden.
Dazu tragen die Jumis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mbw-jumis.de/" target="_blank"><img align="right" class="alignright" src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2008/09/screen-mbwjumis_200.jpg" alt="Die Jumis - mbw-jumis.de" title="Die Jumis - mbw-jumis.de" width="200" height="126" class="size-full wp-image-276" /></a><a href="http://inaktion.de" target="_blank" class="liexternal">&#8220;inAktion&#8221;</a> nennt sich der Bereich Jugendarbeit von Wiedenest. <a href="http://wiedenest.de" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Wiedenest&#8221;</a>, das ist ein Missionswerk, eine Bibelschule sowie ein Gemeindeforum, beheimatet in Bergneustadt. Manche werden es zum Beispiel durch die allj&#228;hrliche <a href="http://pfijuko.de" target="_blank" class="liexternal">Pfingsjugendkonferenz</a> (PfiJuKo), die <a href="http://www.playstage.de" target="_blank" class="liexternal">Playstage</a> oder die <a href="http://wiedenest.de/shop.php?channel=6&#038;cat=7" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Wiedenester Jugendlieder&#8221;</a> kennen. Das Werk ist schon &#252;ber 100 Jahre alt, scheint aber immer dynamischer zu werden.</p>
<p>Dazu tragen die Jumis (Jugendmitarbeiter) einen guten Teil bei: sie sind in ganz Deutschland unterwegs, und auch dar&#252;ber hinaus - immer im Auftrag des Herrn und im Dienst von (jungen) Menschen, Jugendkreisen und Gemeinden. Und was sie da so alles erleben und was in ihrem privaten Leben so abgeht, davon berichten sie schon seit ein paar Jahren in ihrem gemeinschaftlichen Blog.</p>
<p>Unter dem Motto &#8220;was wir denken - wer wir sind&#8221; gibt es nicht nur Einblicke in die praktische Arbeit, sondern auch in geistliche Entwicklungen, die derzeit so in der Jugend und in Gemeinden stattfinden. Derzeit besteht das Team aus Dirk, Daniel, Markus und Veit: das Quartett gibt im Blog auch gute Buch- und CD-Tipps und stellt immer geniale Predigten online.</p>
<p>So bekommt man eine geballte Ladung zum Nachdenken und selber umsetzen - und ebenso zum Mitbegleiten, Mitbeten und Mitkommentieren. Ich finde es stark, wenn eine dynamische, missionarische Jugendarbeit so offen, transparent und dialogbereit daherkommt. In diesem Sinne: haut rein, Jumis :-)</p>
<p><strong><a href="http://mbw-jumis.de" target="_blank" class="liexternal">http://mbw-jumis.de</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Musik und Gef&#252;hl in der Gemeinde leben</title>
		<link>http://ekkaleo.de/2008-07/musik-und-gefuehl-in-der-gemeinde-leben/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 12:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Decker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ekklesia]]></category>

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		<description><![CDATA[Seminar mit Daniel Harter (Gitarrist der Band Echtzeit) zum Thema „Musik und Gef&#252;hl in der Gemeinde leben“ auf der Wiedenester Konferenz 2008, am Samstag, 21. Juni 2008.
Daniel Harter, Gitarrist der Band Echtzeit und im Beruf „Musikmissionar“ (ja, das stimmt wirklich!) war zur Wiedenester Konferenz 2008 eingeladen. Die ganze Veranstaltung drehte sich um das Thema „Gef&#252;hle“, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seminar mit Daniel Harter (Gitarrist der Band Echtzeit) zum Thema „Musik und Gef&#252;hl in der Gemeinde leben“ auf der Wiedenester Konferenz 2008, am Samstag, 21. Juni 2008.</strong></p>
<p><a href="http://echtzeit-rockt.de" target="_blank"><img align="right" class="alignright" src="http://ekkaleo.de/wp-content/uploads/2008/07/danielharter-wiedenest2008_250.jpg" alt="Daniel Harter - Seminar auf der Wiedenester Konferenz 2008" title="Daniel Harter - Seminar auf der Wiedenester Konferenz 2008" width="250" height="334" class="size-full wp-image-174" /></a>Daniel Harter, Gitarrist der <a href="http://echtzeit-rockt.de" target="_blank" class="liexternal">Band Echtzeit</a> und im Beruf „Musikmissionar“ (ja, das stimmt wirklich!) war zur <a href="http://wiedenest.de" target="_blank" class="liexternal">Wiedenester Konferenz 2008</a> eingeladen. Die ganze Veranstaltung drehte sich um das Thema „Gef&#252;hle“, doch das Thema „Musik“ kam dabei ebenso st&#228;ndig in den Blickpunkt. Zwischen den Referaten gab es wie &#252;blich den Seminarteil, hier stand Daniel Harter nun vor der Aufgabe beides noch tiefgehender zusammenzubringen.</p>
<p>Da die Wiedenester Konferenz eine Veranstaltung der „Br&#252;dergemeinden“ (derjenigen aus dem Bund Evangelisch-freikirchlicher Gemeinden, sowie freie) ist, gab es in der Einf&#252;hrung zum Seminar bereits entschprechende Gedanken: Unsere Gemeinderichtung sowie die –Praxis zeige, dass wir eher gef&#252;hlsarme Gemeinden sind als zu emotionale Gemeinden. Daher k&#246;nnen wir eher auf dieser Seite vom Pferd fallen. Dennoch: in unserem „normalen Leben“ seien ganz normale Gef&#252;hls&#228;u&#223;erungen &#252;berall anzutreffen, zum Beispiel beim Fu&#223;ball-schauen. Da erkenne man manche Geschwister aus der Gemeinde gar nicht wieder, weil sie sich derartig emotional geben. In der Gemeinde zum Gottesdienst legten sie pl&#246;tzlich ein v&#246;llig anderes Verhalten an den Tag. Daniel Harter zitierte den Ausspruch ‚Das Bein, das sich zum Tanze regt, wird im Himmel abges&#228;gt!’ mit dem er in seiner Kindheit oft konfrontiert wurde. Das habe ihn sehr gepr&#228;gt (obwohl er keinen br&#252;dergemeindlichen Hintergrund hat). Die Frage sei, ob wir wirklich so sind? Oder ob wir in unseren Gemeinden ruhiger, etwas gesetzter, gar verklemmter sind? Trotzdem sei das alles kein Grund, sich nicht zu freuen!</p>
<p>Daniel Harter teilte das Seminar in zwei Teile, wobei er im ersten nochmals einige Thesen zu Gef&#252;hlen in der Gemeinde allgemein dargelegte. Erst im zweiten Teil ging er n&#228;her auf die Aspekte der Musik ein. Dem schlo&#223; sich ein interessanter Fragenteil an. – Ich habe nun versucht das Seminar in Textform zu bringen, zumindest einen gro&#223;en Teil davon. Vielleicht ist es ja dem ein oder anderen eine kleine Hilfe:</p>
<p>&nbsp;<br />
I. Thema Gef&#252;hle:</p>
<p>Die Hauptfrage: Wie kann meine Gemeinde emotional gesund und ausgeglichen sein?</p>
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<li><strong>Gott neu lieben lernen</strong><br />
Weil unsere Liebe nicht mehr so ist wie am Anfang! Wenn die Beziehung zu Gott in Ordnung ist, dann ist automatisch Emotion und Leidenschaft dabei. – Beziehung ist Arbeit – also dran arbeiten.</li>
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<li><strong>Sich freuen lernen</strong><br />
Freuen kann man lernen – anfangen mit den allt&#228;glichen Dingen. Konsequent in unserem Leben umsetzen. – Dankbarkeit in den kleinen Dingen ver&#228;ndert meine Einstellung Gott gegen&#252;ber.</li>
<p></p>
<li><strong>Ehrlichkeit und Transparenz</strong><br />
Zitat: „Es geh&#246;rt viel Kraft dazu, Gef&#252;hle zu zeigen, die ins L&#228;cherliche gezogen werden k&#246;nnen.“ (Autor unbekannt) – Sich &#246;ffnen bedeutet, sich verletzlich zu machen. Im Gottesdienst erz&#228;hlen, was wir mit Gott erleben – wenn es gut geht, oder wenn es uns schlecht geht. Gemeinsam freuen, gemeinsam traurig sein. Transparenten Lebensstil pflegen. Ehrlich sagen, wie es ist. Z.b. beim Konzert, wo sich die Band vorher gestritten hat im Bus. Das Konzert hat mehr bewirkt, als manch andere.</li>
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<li><strong>Egal, was die anderen denken</strong><br />
Es geht nicht darum, was mein Nachbar denkt, sondern was Gott denkt. Es geht darum, zwischen mir und Gott die Sachen zu kl&#228;ren. Es geht um meine Beziehung zu Gott. Es geht im Gottes-Dienst darum, Gott zu dienen, um nichts anderes.</li>
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<li><strong>Mit gutem Beispiel vorangehen</strong><br />
Einer mu&#223; halt anfangen: mach du den ersten Schritt in deiner Gemeinde. Ehrlich sein, transparent sein, sich freuen – einfach probieren. Viele Ausreden: zu jung, zu alt, Single, ich kann nicht der sein, der den ersten Schritt macht. – Dagegen: Vorbild des Timotheus als junger Mitarbeiter.</li>
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<li><strong>Vorsichtig sein mit Zurechtweisungen</strong><br />
Situation: Ich freue mich &#252;berschwenglich in der Gemeinde&#8230; Ausspruch einer Glaubensschwester: “Wir sind hier im Gottesdienstraum – vielleicht st&#246;rt es andere, wenn du dich freust (d.h. hier tanzt)&#8230;“ – Ich entgegne: “Hier darf man sich wohl nicht freuen? – Dann freue ich mich auch nicht mehr&#8230;“ – Solche Zurechtweisungen k&#246;nnen viel kaputt machen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;<br />
II. Thema Musik:</p>
<p>Musik als Ausdrucksform unserer Gef&#252;hle:</p>
<ol>
<li><strong>Musik ist Kunst</strong><br />
Kunst spricht in erster Linie zu unseren Gef&#252;hlen, nicht so sehr zum Verstand! Das kann man in der Gemeinde nicht rausnehmen, denn Kunst spricht immer unsere Emotionen, unsere Gef&#252;hle an. – Vielleicht ist Musik deshalb auch so ein Streitthema in unseren Gemeinden? Weil das eben Emotionen hervorruft. Es bewirkt etwas in uns. Das ist eigentlich sch&#246;n, und deshalb sollten wir das f&#246;rdern.</li>
<p></p>
<li><strong>Generationenkonflikt</strong><br />
&#8230;und weil das so ist, ist Musik auch immer ein Generationenkonflikt?<br />
“Wie schaffen wir es, alt und jung unter einen Hut zu bringen?“ – „Die Jugend will das fetzige Englische, das kollidiert aber mit dem, wie es bei uns immer so war&#8230;“<br />
Wir m&#252;ssen auf einen gemeinsamen Nenner kommen, wenn es um Musik geht, weil es etwas gibt, was wir alle wollen: n&#228;mlich Gott anbeten! Die Schwierigkeit ist da, alle in ein Boot zu bekommen. Es geht darum, Gott zu sagen, dass wir Ihn lieben, das geht mit alten und neuen Liedern, schnellen und langsamen, lauten und leisen, englischen und deutschen. Wenn wir merken, dass das Anliegen unseren Teenies genauso wichtig ist wie den Senioren, entsteht sehr viel Toleranz in unseren Gemeinden, weil wir dann das eigentlich Wichtige sehen: Gott anzubeten. Die Form ist erst einmal egal, es geht um den Inhalt.</li>
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<li><strong>Leitung von Anbetungszeiten</strong><br />
Oftmals ist es so: man kommt in den Gottesdienst und ist noch ganz woanders. – Man mu&#223; erstmal ankommen im Gottesdienst. Aufgabe von einem Anbetungsteam ist es besonders: Leute abholen. Ihnen zu vermitteln: ‚Ich bin klein, Gott ist gro&#223;.’ Manchmal ist dies auch eine Aufgabe unabh&#228;ngig von den Gef&#252;hlen, da mein Glaube auf Wahrheit basiert. Also auch wenn ich mich gerade nicht so f&#252;hle eine Anbetungszeit zu leiten, mache ich es trotzdem, weil ich mich auf die Wahrheit verlasse und darauf baue.</li>
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<li><strong>Emotionale Manipulation</strong><br />
Gef&#252;hlsduselei?! – „Ihr f&#252;hrt Leute mit Absicht dahin, da&#223; Leute heulen oder etwas anderes.“ – Ja, es gibt sie, die ‚Gef&#252;hlsakkorde’ – und sie sind eine Gefahr. Aber durch die Musik kommt ja auch zum Ausdruck, was wir f&#252;hlen. Ein Lied in Moll dr&#252;ckt nun mal etwas Trauriges aus.</li>
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<li><strong>Was bedeutet es in Bezug auf Musik und Gef&#252;hle in der Gemeinde bibeltreu zu sein?</strong><br />
Gef&#252;hle sind etwas Gutes, was Gott geschaffen hat und ebenso die Musik. Wenn wir bibeltreu sein wollen, d&#252;rfen ruhig emotionaler sein. Zum Ausdruck bringen: Jesus, wir finden Dich toll.</li>
</ol>
<p>&nbsp;<br />
Abschlie&#223;ende Bemerkungen von Daniel Harter:</p>
<p>Gef&#252;hle kommen aus der Liebesbeziehung zu Gott. Aber wir sollten den Glaube nicht darauf auf (auf den Gef&#252;hlen), sondern auf der Wahrheit. Beispiel Hiob: Er zeigte tiefe Emotionen, aber seinen Glauben baute er auf die Wahrheit.</p>
<p>Wenn du dir schon Ver&#228;nderung in deiner Gemeinde w&#252;nschst, also mehr Gef&#252;hle und Musik, die vorangeht: Ich will dir Mut machen, nicht andere zu verurteilen, sondern Mut machen, voranzugehen mit gutem Beispiel. Transparent und ehrlich sein, dass andere wissen, wie es mir geht. Sich freuen. Die Liebesbeziehung zu Gott kommt zum Ausdruck.</p>
<p>&nbsp;<br />
III. Fragerunde:</p>
<p><em>Frage an Daniel Harter (als Musiker): Woran er es festmacht, ob es gelungen ist, Leute in die Anbetung zu f&#252;hren oder nicht?</em><br />
Antwort: Sowas geht ja gar nicht.<br />
Aber es gibt oft die M&#246;glichkeit einer Feedbackrunde oder eines Zeugnisteils, also Leuten die M&#246;glichkeit geben, zu erz&#228;hlen, was sie mit Gott erlebt haben. Dabei erf&#228;hrt man oft, wie eine Anbetungszeit gewirkt hat. Sicher wissen kann man es nur, wenn man die Leute fragt.</p>
<p><em>Frage: Musik ist ja nur ein kleiner Ausschnitt von Gef&#252;hlen bzw. von Freude?</em><br />
Antwort: Ja, das stimmt. Aber es geht ja auch darum, die negativen Gef&#252;hle miteinander zu tragen. Z.b. zusammen traurig sein usw.</p>
<p><em>Frage: Unterschiedliche Wahrnehmung von Msuik in verschiedene. sozialen Gruppen – wie kann man das in der Gemeinde unter einen Hut bringen? Ist es m&#246;glich ‚Multikulti’ in der Gemeinde zu leben? Oder mu&#223; man verschiedene Gottesdienste in der Gemeinde anbieten f&#252;r verschiedene Gruppen?</em><br />
Antwort: Sehr gute Frage! Wir sind ein bunter Haufen&#8230;<br />
Man kann es nie allen recht machen. Aber f&#252;r die Sonntagmorgengottesdienste sollten wir es versuchen. Gemeinsam Gott anbeten als Leib Christi. Aber jeder sollte auch sein Zuhause haben, z.B. die Jugend eben mit Band und E-Gitarre. Und die Senioren mit ihren Hymnen. Das sollte jeder haben: einen Ort, wo er sich wohlf&#252;hlt. Es mu&#223; beides geben: ein ‚Zuhause’, aber auch viel Segen, wenn sich die Gemeinde als ein Leib aufmacht, Gott zu leben. – Kompromisse eingehen, mit dem Ziel, dass wir gemeinsam Gott loben k&#246;nnen. Es gibt aber kein Rezept daf&#252;r.</p>
<p><em>Frage: Was ist zu tun, um gute Musik zu bekommen in der Gemeinde, auch wenn die Leute nicht da sind?</em><br />
Antwort: Immer Gemeindeleiter und &#196;ltesten empfehlen, ihre Gemeindeleute auf Fortbildung zu schicken, nicht nur Kinderarbeit usw., sondern auch Musik! Z.B. auf die Worship-Akademie oder was auch immer. Unterst&#252;tzung f&#252;r einen Dienst in der Gemeinde. Leute ermutigen, voranzugehen und das zu lernen. – Kostet Geld, aber lohnt!</p>
<p><em>Frage: Ist es so, dass eine Gruppe in der Gemeinde einer anderen mehr entgegen kommen mu&#223;, als die andere umgekehrt?</em><br />
Antwort: Diesen Bibelvers umsetzen: ‚den N&#228;chsten lieben, wie dich selbst.’ – Alle sollten zum Zentrum hinlaufen, deshalb mu&#223; eigentlich keine Gruppe mehr entgegenkommen als die andere. Wir sind alle zum Zentrum unterwegs. Das Zentrum ist Jesus Christus.</p>
<p><em>Frage: Wer mu&#223; sich auf wen einstellen? – Wir haben ja ca. 50% Senioren in den Gemeinden. Es gibt Gemeinden, die bieten Volksmusik an – wie gehen wir damit um?</em><br />
Antwort: Umfrage in der Gemeinde machen, was die Leute h&#246;ren wollen. Leute fragen, was sie anders machen w&#252;rden, wenn sie der „Chef“ w&#228;ren, auch in Bezug auf die Musik. – Wir m&#252;ssen die Leute „abholen“, die da sitzen. Es ist die Aufgabe des Musikteams, alles mit einzubinden, notfalls m&#252;ssen die „alten Lieder“ der Senioren vom Musikteam gelernt werden!</p>
<p><em>Frage: Musikstil heute im Lobpreis auch eher so Softrock/ Pop. Wir haben keinen Jazz, keine Klassik, und wenn wir Chor&#228;le haben, machen wir sie „flott“. – Erlebt man auch Lobpreis-Teams, die Chor&#228;le wie Chor&#228;le spielen oder auch mal ein modernes Lied auf „alt“, oder z.B. mal Jazz spielen?</em><br />
Antwort: Das Softrock-Klischee hat eine gewisse Berechtigung, weil es die &#252;bergro&#223;e Masse anspricht – da k&#246;nnen die meisten Leute mit. Aber es mu&#223; f&#252;r jeden so ein (musikalisches) Zuhause geben. La&#223;t die Leute die Musik machen, die sie k&#246;nnen – Musikteams m&#252;ssen sich nicht verbiegen zu etwas, was sie nicht k&#246;nnen. Vielleicht schafft man es dann aber, die vielen musikalischen Gruppen in der Gemeinde alle einzubinden, z.B. ein Klassik-Team, ein Jazz-Team usw. Aber es ist trotzdem eine schwierige (Geschmacks-) Frage.</p>
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P.S. Einige Vortr&#228;ge von der Konferenz 2008 kann man sich <a href="http://wiedenest.de/article.php?channel=41&#038;article=690" target="_blank" class="liexternal">auf der Wiedenester Site herunterladen</a> :-)</p>
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